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6.10.2005 | Von:
Gerd (Andreas) Strohmeier

Politik bei Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg

Sozialisation und politische Sozialisation

Sozialisation ist "der Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt".[3] Im Zentrum dieses Prozesses steht das "Mitglied-Werden in einer Gesellschaft":[4] die Entwicklung des Menschen zu einer gesellschaftlich handlungsfähigen Persönlichkeit sowie deren lebenslange Weiterentwicklung in Auseinandersetzung mit den spezifischen Lebensbedingungen[5] im Rahmen einer - historisch und gesellschaftlich bestimmten - konkreten Lebenswelt.[6] Sozialisation ist grundsätzlich ein Prozess der Anpassung - allerdings kein einseitiger und deterministischer. Es handelt sich vielmehr um einen wechselseitigen und flexiblen Anpassungsprozess, durch den sich ein Individuum als Teil der ihn umgebenden Gesellschaft herausbildet und entwickelt, ohne jedoch mit dieser zu einer konformen Masse zu verschmelzen. Schließlich vollzieht sich dieser Prozess in einem Spannungsfeld von Individualisierung und Vergesellschaftung[7] bzw. persönlicher Individuation und sozialer Integration.[8] Sozialisation bedeutet also Angleichung und Abgrenzung: "Sozialisation heißt, zu werden wie jeder andere, und zugleich zu werden wie kein anderer."[9]

Die politische Sozialisation ist eine Teildimension der (allgemeinen) Sozialisation.[10] Ihr Gegenstand ist die Entstehung und Entwicklung einer politisch handlungsfähigen Persönlichkeit. Somit steht der Prozess der politischen Sozialisation für den "Entwicklungsprozess, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene politische Orientierungen, Normen und Handlungsweisen in der Interaktion mit ihrer sozialen Umwelt erwerben"[11]. Nach Fred I. Greenstein zählt zur politischen Sozialisation "alles politische Lernen, formell und informell, gezielt und ungeplant, in jeder Lebensphase"[12]. Das Ergebnis politischer Sozialisation besteht aus einem "Komplex von Einstellungen, Kognitionen, Wertvorstellungen und Gefühlen gegenüber dem politischen System, Politikern, politischen Institutionen"[13], das darauf bezogene (normative) Ziel (in pluralistischen Demokratien) in der Entwicklung politisch mündiger - d.h. politisch kompetenter, loyaler, kritik- und handlungsfähiger - Bürgerinnen und Bürger.[14]

Phasen der (politischen) Sozialisation

Sozialisation ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, d. h. ein lebenslanger Prozess, der sich in drei Phasen unterteilen lässt: die Primär-, Sekundär- und Tertiärsozialisation.

Die Phase der Primärsozialisation umfasst die ersten Lebensjahre und erfolgt vornehmlich im Elternhaus bzw. in der Familie. Es werden Normen, Werte und Verhaltensweisen vermittelt, die sich relativ schnell stabilisieren, jedoch im weiteren Sozialisationsprozess sich noch verändern können. Abgeschlossen wird diese Phase mit der Herausbildung einer individuellen Identität bzw. Grundpersönlichkeit: "Mit der Grundpersönlichkeit` verbindet sich die Vorstellung, dass die frühkindliche Prägung der Persönlichkeitsstruktur so tiefgehend ist, dass diese später nur mehr modifiziert, aber nicht mehr grundlegend [!] verändert werden kann."[15] Der Teilbereich der Primärsozialisation, in dem sich die politische Grundpersönlichkeit entwickelt, lässt sich als politische Primärsozialisation begreifen. Die politische Grundpersönlichkeit wird durch die Selbst- und Sozialkompetenz des Individuums charakterisiert und steht für jene Aspekte der Grundpersönlichkeit, die die politische Kompetenz bzw. "die späteren politischen Verhaltensdispositionen vorstrukturieren, ohne sie allerdings im Einzelnen festzulegen"[16].

Die sich anschließende Phase der Sekundärsozialisation dauert bis zum Ende der Adoleszenz. Sie erfolgt nicht mehr nur im Elternhaus bzw. in der Familie, sondern primär in der Schule sowie in Gleichaltrigengruppen: den "peer groups". Dabei werden die in der Primärsozialisation vermittelten Normen, Werte und Verhaltensweisen stabilisiert, differenziert oder transformiert und das Individuum in gewisser Weise auf seine Rolle in der Gesellschaft vorbereitet. In dieser Phase bildet sich die Persönlichkeit des Individuums heraus. Der Teilbereich der Sekundärsozialisation, in dem sich die politische Persönlichkeit bzw. die - dafür erforderliche - politische Kompetenz (politische Kenntnisse, Einstellungen und Aktivitätsbereitschaft) entwickelt, lässt sich als politische Sekundärsozialisation begreifen. Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, dass die politische Persönlichkeit auf der Basis der politischen Grundpersönlichkeit bzw. die politische Kompetenz auf der Basis der Selbst- und Sozialkompetenz entsteht.[17]

Die Phase der Tertiärsozialisation findet im Erwachsenenalter statt und erfolgt letztlich in allen Bereichen, in denen das Individuum mit seiner sozialen Umwelt interagiert (im Kreis der Freunde, der Arbeitskollegen etc.). Dabei passt sich das Individuum ständig seiner sozialen Umwelt an. Der Teilbereich der Tertiärsozialisation, in dem sich das Individuum seiner sozialen Umwelt politisch anpasst, lässt sich als politische Tertiärsozialisation begreifen.

Die Phase der politischen Tertiärsozialisation ist zwar die längste, aber keineswegs wichtigste politische Sozialisationsphase. Schließlich entsteht in der Phase der politischen Primärsozialisation eine vorpolitische Orientierung, aus der sich in der Phase der politischen Sekundärsozialisation immer mehr eine politische Identität entwickelt,[18] die sich später in der Regel nicht mehr grundlegend verändert. Verschiedene Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass das Individuum im Alter von zehn oder elf Jahren beginnt, systematisch eine "politische Welt" zu konstruieren,[19] und dabei im Alter von 13 Jahren einen Entwicklungsstand erreicht, "auf dessen Basis die Einstellungen der späteren Jahre relativ stabil bleiben".[20] Dies betrifft vornehmlich die politischen Grundeinstellungen und damit "Einstellungen mit fast ausschließlich affektiven Komponenten".[21] Von besonderer Bedeutung ist, dass die (relativ) unreifen Kinder die Welt in dieser Phase (bis zum Alter von 13 Jahren) unkritisch - d.h. durch Identifikation und Imitation - wahrnehmen sowiepauschalierte Urteile ("generalized judgments") bilden:[22] "Die Neigung zum Schwarz-Weiß-Denken und zu autoritären und moralistischen Denk- und Einstellungsmustern ist unverkennbar. Probleme werden mit vereinfachender Endgültigkeit behandelt, es gibt nur Zustimmung oder Ablehnung."[23] Zwar werden im weiteren Verlauf des Erwachsenwerdens (ab dem Alter von 13 Jahren) die kognitiven Einstellungskomponenten zahlreicher, die Wahrnehmungen kritischer und die Urteile differenzierter.[24] Allerdings entfalten die zuvor gemachten unkritischen Wahrnehmungen und gebildeten pauschalierten Urteile bzw. die in diesem Rahmen erworbenen affektiv basierten politischen Grundeinstellungen eine nachhaltig prägende Wirkung.

Formen und Instanzen politischer Sozialisation

Politische Sozialisation ist mehr als politische Bildung, die sich als normative Zielsetzung des politischen Sozialisationsprozesses bezeichnen lässt, oder politische Erziehung, die nur einen Ausschnitt der politischen Sozialisation - nämlich die intendierte Interaktion zwischen Eltern bzw. Pädagogen und Kindern vor allem im politischen Wissens- und Motivbereich - darstellt.[25] Sie findet zum Beispiel auch dann statt, wenn sie nicht beabsichtigt ist und nicht auf einer expliziten politischen Erfahrung beruht.

Mit Blick auf den Gegenstand im politischen Sozialisationsprozess ist zwischen expliziten und impliziten politischen Inhalten zu unterscheiden. Als politische Inhalte lassen sich in diesem Zusammenhang allerdings nicht nur politische Sachthemen, sondern auch politische (Willensbildungs- und Entscheidungs-)Prozesse sowie politische Strukturen und politische Akteure begreifen. Während explizite politische Inhalte politische Sachverhalte mit einer direkten politischen Bedeutsamkeit darstellen, sind implizite politische Inhalte unpolitische Sachverhalte mit einer indirekten politischen Bedeutsamkeit.[26]

Mit Blick auf die Intention im politischen Sozialisationsprozess ist zwischen einer von Sozialisationsinstanzen beabsichtigten und einer unbeabsichtigten politischen Sozialisation zu unterscheiden.[27] Als Sozialisationsinstanzen lassen sich alle formellen und informellen Institutionen bzw. Akteure verstehen, die das Individuum im Sozialisationsprozess (im weitesten Sinne) prägen.[28] Während die beabsichtigte politische Sozialisation planmäßig bzw. organisiert verläuft, erfolgt die unbeabsichtigte zufällig bzw. beiläufig.[29]

Somit lassen sich insgesamt vier politische Sozialisationsformen unterscheiden:

  • die beabsichtigte politische Sozialisation mit expliziten politischen Inhalten;
  • die beabsichtigte politische Sozialisation mit impliziten politischen Inhalten;
  • die unbeabsichtigte politische Sozialisation mit expliziten politischen Inhalten und
  • die unbeabsichtigte politische Sozialisation mit impliziten politischen Inhalten.

    Während sich die beabsichtigte politische Sozialisation mit expliziten politischen Inhalten als manifeste politische Sozialisation charakterisieren lässt, sind alle anderen Sozialisationsformen als latente politische Sozialisation zu betrachten.[30]

    Politische Sozialisation durch Kinderhörspiele

    Das Elternhaus ist der zentrale Ort der politischen Primärsozialisation und ein äußerst wichtiger Ort der politischen Sekundärsozialisation. Hier fungiert jedoch keineswegs nur die Familie als Sozialisationsinstanz. Neben ihr wirken eine Reihe weiterer Sozialisationsinstanzen - u.a. auch Kinderhörspiele, deren sozialisierende Wirkung häufig völlig unterschätzt bzw. gänzlich ignoriert wird. Zwar wird in der wissenschaftlichen Literatur häufig darauf hingewiesen, dass "Freizeitorganisationen" als Sozialisationsinstanzen immer wichtiger werden und Kinder gesellschaftliche Normen, Werte, Wissensbestände sowie Verhaltensweisen in einem zunehmenden Ausmaß durch technische Geräte bzw. Medien vermittelt bekommen.[31]

    Ein Verweis auf die äußerst einflussreiche Rolle von Kinderhörspielen fehlt aber in diesem Kontext. Dabei darf ihre Bedeutung für die Sozialisation im Allgemeinen sowie die politische Sozialisation im Speziellen keineswegs unterschätzt werden. Natürlich hängen die durch Kinderhörspiele konkret ausgelösten politischen Sozialisationsprozesse - ähnlich wie bei anderen Medien[32] - von verschiedenen Rahmenbedingungen bzw. Einflussfaktoren ab: u.a. vom Zeitraum und sozialen Kontext der Rezeption, von der Persönlichkeitsstruktur bzw. den Einstellungen der Rezipienten, von den Vorinformationen der Rezipienten sowie vom Zusammenwirken mit anderen Sozialisationsinstanzen (z.B. der Verarbeitung des Gehörten in Gesprächen mit Familienmitgliedern). Grundsätzlich haben Kinderhörspiele jedoch ein sehr großes Sozialisationspotenzial, da sie

  • in den ersten beiden und somit zentralen Sozialisationsphasen, insbesondere in der Phase der politischen Sekundärsozialisation, als Sozialisationsinstanzen wirken;[33]
  • überwiegend Schwarz-Weiß-Schemata sowie affektive Inhalte vermitteln und dadurch die Entwicklung pauschalierter Urteile bzw. politischer Grundeinstellungen unterstützen;
  • Hörspielhelden präsentieren, deren Einstellungen und Verhaltensweisen Kinder zur Identifikation und Imitation, d.h. zum unkritischen Lernen, veranlassen;
  • Kinder zwar als anonymes Publikum, aber auf eine sehr persönliche und Vertrauen erweckende Art ansprechen und dadurch äußerst subtil wirken;
  • von Kindern überwiegend vorm Einschlafen, d.h. mit einem sehr geringen "kritischen Abstand", aufgenommen werden und dadurch äußerst suggestiv wirken;
  • von Kindern nahezu ausschließlich zur Unterhaltung gehört werden und diese dadurch beiläufig mit Politik konfrontieren (können);
  • Kinder wie kaum eine andere Sozialisationsinstanz mit expliziten politischen Inhalten konfrontieren (können);
  • von Kindern nach wie vor hauptsächlich über Tonkassetten[34] und daher äußerst breit und intensiv rezipiert werden und
  • als auditives Medium aus entwicklungspsychologischen Gründen bei Kindern einen höheren Stellenwert genießen sowie eine weitreichendere Wirkung erzielen als bei Jugendlichen oder Erwachsenen.[35]

  • Fußnoten

    3.
    Dieter Geulen/Klaus Hurrelmann, Zur Programmatik einer umfassenden Sozialisationstheorie, in: Klaus Hurrelmann/Dieter Ulich (Hrsg.), Handbuch der Sozialisationsforschung, Weinheim 1982(2), S. 51.
    4.
    Klaus Hurrelmann/Dieter Ulich, Gegenstands- und Methodenfragen der Sozialisationsforschung, in: dies. (Hrsg.), Neues Handbuch der Sozialisationsforschung, Weinheim 1991(4), S. 6.
    5.
    Vgl. Klaus Hurrelmann, Einführung in die Sozialisationstheorie, Weinheim 2002(8), S. 15.
    6.
    Vgl. Bernd Schorb/Erich Mohn/Helga Theunert, Sozialisation durch (Massen-)Medien, in: K. Hurrelmann/D. Ulich (Anm. 4), S. 494.
    7.
    Vgl. K. Hurrelmann (Anm. 5), S. 15.
    8.
    Vgl. Hans-Peter Kuhn, Mediennutzung und politische Sozialisation. Eine empirische Studie zum Zusammenhang zwischen Mediennutzung und politischer Identitätsbildung im Jugendalter, Opladen 2000, S. 19.
    9.
    Goffmann Erving, zit. nach Claudia Honegger/Caroline Arni/Markus Zürcher, Individuum und Gesellschaft, https://www.soz.unibe.ch, 27.6. 2005.
    10.
    Vgl. H.-P. Kuhn (Anm. 8), S. 19.
    11.
    Christel Hopf/Wulf Hopf, Familie, Persönlichkeit, Politik. Eine Einführung in die politische Sozialisation, Weinheim 1997, S. 7.
    12.
    Fred I. Greenstein, zit. nach C. Hopf/W. Hopf (Anm. 11), S. 12.
    13.
    H. Kuhn (Anm. 8), S. 20.
    14.
    Vgl. ebd., S. 21.
    15.
    Wolfgang W. Weiß, Überlegungen für ein theoretisches Modell politischer Sozialisation, in: Hans-Dieter Klingemann/Max Kaase (Hrsg.), Politische Psychologie, Politische Vierteljahresschrift, Sonderheft, 12 (1981), S. 37 - 55, hier: S. 48.
    16.
    Ebd.
    17.
    Vgl. ebd., S. 50.
    18.
    Vgl. ebd., S. 51.
    19.
    Vgl. Klaus Wasmund, Was wird wie und wann im Prozess der politischen Sozialisation gelernt?, in: Bernhard Claußen/Klaus Wasmund (Hrsg.), Handbuch der politischen Sozialisation, Braunschweig 1982, S. 146.
    20.
    Friedhelm Nyssen, Kinder und Politik. Überlegungen und empirische Ergebnisse zum Problem der politischen Sozialisation, in: "Redaktion betrifft: erziehung" (Hrsg.), Politische Bildung - Politische Sozialisation, Weinheim 1973, S. 46.
    21.
    Ebd., S. 49.
    22.
    Z. B. "Demokratie ist gut" oder "Kommunismus ist schlecht".
    23.
    K. Wasmund (Anm. 19), S. 148.
    24.
    Vgl. F. Nyssen (Anm. 20), S. 51; K. Wasmund (Anm. 19), S. 148.
    25.
    Vgl. K. Hurrelmann (Anm. 5), S. 17.
    26.
    Vgl. C. Hopf/W. Hopf (Anm. 11), S. 12f.
    27.
    Vgl. ebd., S. 12f.
    28.
    Als wichtigste Sozialisationsinstanzen werden in der Literatur häufig die Familie, die Schule, "peer groups" und Massenmedien genannt; vgl. u.a. H.-P. Kuhn(Anm. 8), S. 19. Politische Sozialisationsprozesse werden allerdings nicht nur von konkret definierbaren Sozialisationsinstanzen, sondern auch durch bestimmte Verhältnisse bzw. Arrangements (z.B. Krieg) bewirkt; vgl. C. Hopf/W. Hopf (Anm. 11), S. 12f.
    29.
    Vgl. Bernhard Claußen, Politische Sozialisation als Praxis und als Theorie, in: B. Claußen/K. Wasmund (Anm. 19), S. 5.
    30.
    Vgl. C. Hopf/W. Hopf (Anm. 11), S. 13.
    31.
    Vgl. u.a. K. Hurrelmann (Anm. 5), S. 32ff.
    32.
    Vgl. ebd., S. 255.
    33.
    So beträgt der Marktanteil im Kleinkindalter (1 - 3 Jahre) 21 Prozent, im Vorschulalter (4 - 5 Jahre) 23 Prozent, im frühen Grundschulalter (6 - 7 Jahre) 19Prozent, im mittleren Grundschulalter (8 - 9 Jahre) 11 Prozent und bei älteren Kindern (10 - 13 Jahre) 12 Prozent; vgl. Horst Heidtmann, Kinder hören mehr: Kindertonträgermarkt legt weiter zu, in: Bulletin Jugend und Literatur, (2001) 9, S. 11 - 16, hier: S. 2.
    34.
    Schließlich handelt es sich dabei um "das erste Medium[,] über das Kinder - ungestört und unkontrolliert von den Eltern - frei verfügen können"; H. Heidtmann ebd., S. 1.
    35.
    So erfolgt die Umweltwahrnehmung bei Kindern mehr über den Hörsinn und weniger über den im Vergleich zu Jugendlichen oder Erwachsenen weitaus schwächer ausgeprägten Sehsinn; vgl. H. Heidtmann (Anm. 33), S. 7.