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PISA - Konsequenzen für Bildung und Schule


15.3.2005
Es werden wichtige Ergebnisse der neuen PISA-Studie dargestellt, die Folgen für die Schulpolitik aufgezeigt und Weiterentwicklungen der Schul- und Unterrichtsqualität vorgeschlagen.

Einleitung



Die neue PISA-Studie zeigt: Die deutschen Schülerinnen und Schüler haben ihre Ergebnisse beim PISA-Test leicht verbessert, rangieren jetzt im Mittelfeld, sind aber noch weit von der internationalen Spitze entfernt. Leistungsverbesserungen sind in Mathematik und Naturwissenschaften - im Vergleich zu PISA 2000 - erkennbar.

Die Fähigkeit, "Probleme zu lösen", liegt über dem Durchschnitt. Die Lesekompetenz ist weiterhin dürftig. Drei Jahre nach der ersten PISA-Studie belegt die Untersuchung erneut: In keinem anderen vergleichbaren Staat der Welt hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Bildung der Eltern ab wie in Deutschland. Auch die Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien und aus benachteiligten sozialen Schichten gelingt in Deutschland schlechter. Hoch ist der Anteil der "Risikoschüler", die mit sehr schwachen Lernleistungen nur das unterste Anspruchsniveau erreichen. In diesem Beitrag werden wichtige Ergebnisse der neuen PISA-Studie dargestellt, die Folgen für die Schulpolitik aufgezeigt und Weiterentwicklungen der Schul- und Unterrichtsqualität vorgeschlagen.[1]



Fußnoten

1.
Vgl. Dieter Smolka, Die PISA-Studie: Konsequenzen und Empfehlungen für Bildungspolitik und Schulpraxis, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 52 (2002) 41, S. 3 - 11.