>>> Alles zur Bundestagswahl 2017 <<<
APUZ Dossier Bild

Nationalsozialismus

  • PDF-Icon PDF-Version (3.006 KB)

    In der Zeitgeschichtsforschung schreitet die in den 1980er Jahren von Martin Broszat geforderte Historisierung des Nationalsozialismus voran. Mit der späten Entfaltung der Holocaustforschung ist der Völkermord an den europäischen Juden in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Beschäftigung gerückt.

    Die Täterforschung hat zu verstehen versucht, wie aus "ganz normalen Männern" gewissenlose Massenmörder wurden. Die fortschreitende Entrechtung der Juden und ihre Ausplünderung sind gründlich analysiert worden, ebenso die Frage, was die Deutschen über das "offene Geheimnis" des Holocaust wissen konnten und wollten.

       
  • Hans-Georg Golz

    Editorial

    Mit der späten Entfaltung der Holocaustforschung sind der Völkermord an den europäischen Juden und die Täterforschung in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus gerückt. Weiter...

    Peter Longerich

    Tendenzen und Perspektiven der Täterforschung - Essay

    Komplexität und Kontextualisierung - mit diesen Stichworten lassen sich die Herausforderungen beschreiben, vor denen die Erforschung der systematischen Ermordung der europäischen Juden steht. Weiter...

    Saul Friedländer

    Eine integrierte Geschichte des Holocaust

    Eine integrierte Geschichte des Holocaust ist notwendig, weil sie sich nicht auf deutsche Maßnahmen beschränken darf und weil jüdische Wahrnehmungen ein untrennbarer Bestandteil dieser komplexen Geschichte waren. Weiter...

    Hans Mommsen

    Forschungskontroversen zum Nationalsozialismus

    In den Forschungen zum NS hat eine Schwerpunktverschiebung zur Analyse des Holocaust und zur Täterforschung stattgefunden. Dabei rückt das Verhältnis von weltanschaulichen und strukturellen Faktoren in den Vordergrund. Weiter...

    Harald Welzer

    Die Deutschen und ihr "Drittes Reich"

    Das Wissen über die verbrecherische Behandlung der Juden war im Vorfeld der Vernichtung weit verbreitet. Manches deutet darauf hin, dass die Judenverfolgung die Zustimmungsbereitschaft zum Nationalsozialismus förderte. Weiter...

    Beate Kosmala

    Stille Helden

    Es gab Handlungsalternativen, die zwar riskant waren, aber nicht von vornherein todesbereiten Widerstand verlangten. Es gilt, die Handlungsmöglichkeiten von Helfern und Verfolgten in der NS-Diktatur auszuloten. Weiter...

    Rüdiger Fleiter

    Kommunen und NS-Verfolgungspolitik

    Die Kommunen wirkten an der Verfolgungspolitik stärker mit als bisher angenommen. Dabei führten die Rathäuser nicht nur Weisungen aus, sondern gingen immer wieder über zentrale Vorgaben hinaus. Weiter...

    Astrid Irrgang

    Feldpost eines Frontsoldaten

    Die Einzelfallstudie zeichnet anhand der biographischen Methode die Verwandlung eines Abiturienten zum opferbereiten Wehrmachtsleutnant nach und untersucht dessen mentale Indienstnahme. Weiter...