Die große Koalition ist Geschichte. Bundeskanzlerin Angela Merkel regiert in dieser Legislaturperiode mit ihrer "Wunschkoalition" aus CDU/CSU und FDP. Das hervorragende Abschneiden der Liberalen sichert Schwarzgelb eine komfortable Mehrheit. Doch viele Beobachter sehen das Ende des Modells "Volkspartei" gekommen, denn gesellschaftliche Milieus erodieren und "langfristige Grundüberzeugungen" schwinden. Die "volatilen" Wähler entscheiden häufig erst in der Wahlkabine - wenn sie überhaupt noch wählen gehen.
Die große Koalition ist Geschichte. Bundeskanzlerin Angela Merkel regiert in dieser Legislaturperiode mit ihrer "Wunschkoalition" aus CDU/CSU und FDP. Das hervorragende Abschneiden der Liberalen sichert Schwarzgelb eine komfortable Mehrheit. Doch viele Beobachter sehen das Ende des Modells "Volkspartei" gekommen, denn gesellschaftliche Milieus erodieren und "langfristige Grundüberzeugungen" schwinden. Die "volatilen" Wähler entscheiden häufig erst in der Wahlkabine - wenn sie überhaupt noch wählen gehen.
Mehr Optionen, gesunkene Erwartungen - Essay
Die Bundestagswahl zeigt eine Entkoppelung der politischen Sphäre von der Gesellschaft an. Fünf Parteien, mehr Optionen – aber gesunkene Erwartungen und schwindende Partizipation, lautet der gemeinsame Nenner. Weiter...
Ende der Volksparteien - Essay
Gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische, also strukturelle Gründe haben zum Ende der Volksparteien geführt. Die sozialmoralischen Milieus, auf denen sie basierten, erodieren. Ein neuer Parteitypus entfaltet sich. Weiter...
Regierungswechsel ohne Wechselstimmung
Union und FDP haben es im Fünfparteiensystem geschafft, eine Mehrheit für eine Zweierkoalition zu erreichen. Anders als 2005 gelang es der Union, sich in der politischen Mitte zu positionieren. Weiter...
Koalitionsaussagen und Koalitionsbildung
Der klare Wahlsieg der Wunschkoalition von Union und FDP kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Regieren eher schwieriger werden dürfte. Die Koalitionsverhandlungen haben einen Vorgeschmack gegeben. Weiter...
Angela Merkel als Regierungschefin und als Kanzlerkandidatin
Das institutionelle Gefüge ermöglicht Experimente in politischer Führung. Wahrscheinlich ist, dass die politischen Führungsqualitäten der Kanzlerin jetzt ihre Bewährungsprobe zu bestehen haben. Weiter...
Onlinewahlkampf 2009
Technologische Entwicklungen haben Auswirkungen auf die Wähleransprache und stellen Parteien vor neue Herausforderungen. Der Onlinewahlkampf 2009 war die erste Bestandsaufnahme deutscher Politiker im "Social Web". Weiter...
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 38/2009)Parlamentarismus
Vor der Wahl zum 17. Bundestag am 27. September 2009 wird unter anderem die neue Qualität des Parteienwettbewerbs analysiert. Zudem wird versucht, eine Bilanz der Großen Koalition zu ziehen. Weiter...
Dossier
Bundestagswahlen
Über 60 Millionen wahlberechtigte Deutsche entscheiden bei Bundestagswahlen, wer sie in den nächsten vier Jahren regiert. An diesem Tag wird das Volk zum Souverän im Sinne des GG: Ohne Wahlen gibt es keine Demokratie. Weiter...


