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30.10.2009 | Von:
Rita Schäfer

Kriegerische Männlichkeit

Zum Verständnis der Gewaltdynamiken in Kriegen ist es notwendig, die gewaltgeprägte Maskulinität und die Machtverhältnisse zwischen Männern zu analysieren. Diese spiegeln gesellschaftliche und politische Strukturen sowie ökonomische Entwicklungen auf lokaler und nationaler Ebene.

Einleitung

Bürgerkriege in Afrika stellen die internationale Staatengemeinschaft vor große Herausforderungen. Sehr häufig überlagern sich diverse transnationale, nationale und lokale Konfliktkonstellationen. Die Analyse der gesellschaftlichen Strukturen kann die Bedeutungszusammenhänge erklären, in die Gewaltdynamiken, Handlungslogiken und Gewaltlegitimationen der Milizionäre eingewoben sind. Von zentraler Wichtigkeit sind Maskulinitätskonzepte sowie Geschlechter- und Generationenkonflikte. Eine Auseinandersetzung mit diesen Kontexten bietet neue Perspektiven für die Kontroversen über "Neue Kriege".



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