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Regenbogenfamilien


25.9.2009
Gleichgeschlechtliche Paare und deren Familien weisen sehr unterschiedliche Familienstrukturen auf. Das Ausbalancieren der verschiedenen Elternpositionen wirft für die Betroffenen und die rechtliche Rahmung viele Fragen auf.

Einleitung



Ein sehr kleiner Teil der Kinder in Deutschland wächst unter der Obhut von zwei Müttern oder zwei Vätern auf. Für diese Familien hat sich der Name "Regenbogenfamilie" etabliert. Die demographischen Informationen zu diesen Familien sind bislang eher dürftig und wenig belastbar - zumal selbst die Daten des Mikrozensus[1] auf eine sehr kleine Grundgesamtheit gründen, was ihre Zuverlässigkeit schmälert.




Dennoch sollen nachfolgend zentrale Aspekte der rechtlichen Rahmenbedingungen skizziert und einige Basisinformationen vorgestellt werden, ehe auf neueste Studienergebnisse zu wichtigen Charakteristika und der Lebensgestaltung von Regenbogenfamilien in Deutschland eingegangen wird.[2]

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Fußnoten

1.
Der Mikrozensus ist eine Erhebung bei einem Prozent der Haushalte in Deutschland (Zufallsauswahl).
2.
Die diesem Beitrag zugrunde liegende Untersuchung von Regenbogenfamilien in Deutschland wurde vom Bundesministerium der Justiz in Auftrag gegeben. Vgl. Marina Rupp (Hrsg.), Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften, Köln 2009.

 

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