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Regenbogenfamilien

25.9.2009

Beschreibung der Studie



Regenbogenfamilien sind bislang eher untererforscht. Die vorliegenden Ergebnisse stützen sich in aller Regel auf kleine Stichproben. Umso bedeutsamer ist es, dass die Datenbasis für die nachfolgenden Ausführungen die Informationen von 1059 gleichgeschlechtlichen Eltern bilden. Sie repräsentieren 767 Familien, da teilweise beide Partnerinnen bzw. Partner eines Paares interviewt wurden. Falls in den Familien mehr als ein Kind lebte, wurden die Befragten gebeten, ihre Angaben auf unterschiedliche Kinder zu beziehen. Somit standen für unsere Analysen Informationen zu 852 Kindern zur Verfügung.

Unter den Befragten überwiegen Paare, die in Eingetragener Lebenspartnerschaft leben. Dies steht auch vor dem Hintergrund, dass der Familienstand "verpartnert" amtlich bekannt ist und die Paare daher direkt angesprochen werden konnten. Für die Stichprobengewinnung wurden nahezu alle den Meldebehörden bekannten Paare in Eingetragener Lebenspartnerschaft schriftlich oder telefonisch kontaktiert.[6] Von den schätzungsweise 2200 bis 2500 Elternpaaren, die eine Eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben, nahmen 625 Paare (866 Einzelpersonen) an der Studie teil. Weniger gut sieht die Repräsentation der Familien ohne Eintragung aus, unter anderem, weil diese nicht persönlich informiert werden konnten. Aus dieser Gruppe konnten 142 Paare (193 Einzelpersonen) einbezogen werden, was einer geschätzten Quote von rund 3 Prozent der Zielfamilien entspricht. Nachdem unsere Analysen keine gravierenden inhaltlichen Unterschiede zwischen beiden Gruppen erbrachten, werden diese soweit möglich zusammen besprochen.

Die Befragung von Eltern in Regenbogenfamilien wurde durch eine Kinderstudie ergänzt, in der 123 Kinder und Jugendliche interviewt wurden, und eine Expertenbefragung, an der sich 29 Angehörige verschiedener Berufsgruppen beteiligten.

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Fußnoten

6.
Es wurde versucht, zu mehr als 11 000 Adressen Kontakt herzustellen.

 

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