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Probleme und Chancen der deutschen Bankenlandschaft


12.6.2009
Banken sind Makler, sie bringen Überschuss- und Defizitsektor zusammen. Das Deutsche Bankwesen mit seiner Drei-Säulen-Struktur erleichtert die notwendigen Schnitte, um Banken wieder auf diese Kernaufgabe zu schrumpfen und sie zukunftsfähig zu gestalten.

Einleitung



"Die Politik des Staates sollte darauf gerichtet sein, wirtschaftliche Machtgruppen aufzulösen oder ihre Funktionen zu begrenzen. Jede Festigung der Machtgruppen verstärkt die neufeudale Autoritätsminderung des Staates." Walter Eucken[1]




Mit zunehmender Tiefe und Tragweite der gegenwärtigen Krise sind plötzlich Gedanken erlaubt, die noch vor Jahresfrist töricht oder illusionär erschienen wären. So wird öffentlich darüber diskutiert, die Finanzmärkte radikal zu verschlanken, nicht nur bei den Landesbanken werden ganze Geschäftsbereiche abgewickelt. Im folgenden Text wird die These vertreten, dass das Bankenwesen aus Gründen der Kontrollierbarkeit, der Transparenz, der Stabilität und der ökologischen Nachhaltigkeit auf seinen produktiven Kern gestutzt werden muss. Dabei unterlässt es der Verfasser, sich Gedanken über die Durchsetzbarkeit oder Anschlussfähigkeit seiner Thesen zu machen, da die Krise täglich alte Gewissheiten zu Makulatur erklärt.

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Fußnoten

1.
Walter Eucken, Grundsätze der Wirtschaftspolitik, Tübingen 1990, S. 334 (Original 1952).