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Historische Hintergründe des Zypernkonflikts


5.3.2009
Der Zypernkonflikt ist das Ergebnis britischer Kolonialpolitik. Seit 1963 sind auf der Insel UN-Truppen stationiert. 1974 löste der von der Athener Militärjunta inszenierte Putsch gegen Makarios die türkische Invasion aus.

Einleitung



Der Zypernkonflikt ist beinahe ein halbes Jahrhundert alt; Weihnachten 2008 jährte er sich zum 46. Mal. Seit 1964, also seit 45 Jahren, unterhält die UNO eine Peacekeeping Force (UNFICYP) auf der Insel. Nach den Überwachungsmissionen in Israel/Palästina (UNTSO) und Indien/Pakistan (UNMOGIP) ist dies der drittlängste Einsatz von UN-Blauhelmen und der älteste Konflikt in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Da er seit 1974 kaum Stoff für Schlagzeilen lieferte, wurde er zu einem jener etablierten Konflikte, deren Ursachen und Existenz weitgehend in Vergessenheit gerieten. Kurzfristig Aufmerksamkeit erregten allenfalls hin und wieder neue Verhandlungen. Angesichts dieser Situation erscheint ein Blick in die Vergangenheit sinnvoll.[1]





Fußnoten

1.
Die Darstellung folgt Heinz Richter, Geschichte der Insel Zypern 1878 - 1977, Bände I - IV, Ruhpolding 2004 - 2009; vgl. auch: www.rutzen-verlag.de.