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Sicherheitspolitik

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    Die Sicherheitspolitik steht vor neuen Herausforderungen: auf der einen Seite das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerungen und auf der anderen Seite fehlende Kapazitäten der internationalen und staatlichen Akteure, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten.

    Um ein neues Verständnis von Sicherheit umsetzen zu können und neue Lösungsstrategien zu entwickeln, bedarf es "unkonventioneller" Wege, die über die bestehenden Strukturen und Prozesse hinausgehen – etwa die Vision des US-Präsidenten Barack Obama von einer atomwaffenfreien Welt. Mit dem kühnen Plan wurde eine Debatte angestoßen, in welcher bereits "der Weg das Ziel ist". Zu einer nachhaltigen Friedens- und Sicherheitspolitik gehört es auch, den Einfluss von sozial bestimmten "Geschlechterverhältnissen in Gesellschaften für die Dynamiken von Krisen und bewaffneten Konflikten" mitzudenken.

       
  • Asiye Öztürk

    Editorial

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    Oliver Thränert

    Die "globale Null" für Atomwaffen - Essay

    Die Krise des nuklearen Nichtverbreitungsregimes besteht fort. Das Ziel einer Welt ohne Kernwaffen ist daher sinnvoll. Kreative Lösungen wie die internationale Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr sind erforderlich. Weiter...

    Christopher Daase

    Wandel der Sicherheitskultur

    Die Wahrnehmung dessen, was als Gefahr angesehen wird, wird von einem sich stetig verstärkenden Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft und den sich beständig ausweitenden Sicherheitsversprechen des Staates geprägt. Weiter...

    Harald Müller, Niklas Schörnig

    Drohnenkrieg: Die konsequente Fortsetzung der westlichen Revolution in Military Affairs

    Westliche Staaten rüsten ihre Armeen immer häufiger mit modernsten Hightech-Waffensystemen aus. Dabei steht der Wunsch, eigene Verluste zu vermeiden, im Vordergrund. Der Ansatz birgt auch Gefahren, die oft heruntergespielt werden. Weiter...

    Johannes Varwick

    Das neue strategische Konzept der NATO

    Nach intensiven Richtungsdebatten liegt nun eine Blaupause für die NATO vor. Ob diese Blaupause trägt, hängt aber weniger vom Text, sondern mehr vom Willen der Mitgliedstaaten ab, sich aktiv an der Umsetzung der Beschlüsse zu beteiligen. Weiter...

    Stefan Gänzle, Benedikt Franke

    Afrikanische Friedens- und Sicherheitsarchitektur: Institutionalisierte Zusammenarbeit in und für Afrika

    Seit 2004 hat sich die Sicherheitskooperation in Afrika intensiviert und institutionalisiert. Trotz Fortschritten leidet die Sicherheitsarchitektur am mangelnden politischen Willen ihrer Mitglieder und der starken Abhängigkeit von auswärtiger Hilfe. Weiter...

    Thomas Jäger, Daria W. Dylla

    Diplomatischer Erfolg und kommunikatives Desaster: Die Raketenabwehrpläne der USA

    US-Präsident Obama hat die Raketenabwehrpläne der USA modifiziert. Durch die stärkere Einbeziehung der NATO-Mitglieder und Russlands konnte eine breitere Unterstützung für die Abwehrpläne gewonnen werden. Weiter...

    Gitti Hentschel

    Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen - Essay

    Die Verschiebung von Geschlechterbeziehungen in einer Gesellschaft und die Gefährdung traditioneller Geschlechteridentitäten kann im Zusammenspiel mit anderen Faktoren das Risiko für bewaffnete Konflikte steigern. Weiter...

     
    Sicherheitspolitik im 21. JahrhundertInformationen zur politischen Bildung (Heft 291)

    Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

    Moderne Sicherheitspolitik nimmt nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick. Armut, Hunger sowie ethnische und ideologische Konflikte wirken weltweit destabilisierend und erfordern internationale Zusammenarbeit. Weiter... 

    Informationsportal Krieg und Frieden

    Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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