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Europa und der Euro

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    1999 wurde der Euro zunächst in elf Staaten als Buchgeld eingeführt, 2002 folgte die Bargeldausgabe. Mittlerweile gehören 16 EU-Staaten zur Euro-Zone, am 2011 kommt Estland hinzu. Die Hoffnung, Europa würde mit der gemeinsamen Währung enger zusammenrücken, hat sich zwar weitgehend erfüllt, aber die gegenseitige Solidarität wurde mit der "Griechenlandkrise" auf eine harte Probe gestellt.

    Mit einem beispiellosen "Rettungsschirm" konnten die EU und der IWF kurzfristig das Schlimmste abwenden. Doch die Gretchenfrage – kann sich Europa eine gemeinsame Währung ohne gemeinsame Wirtschaftsregierung leisten? – bleibt bestehen. Schon 2013 könnte die EU wieder vor einer ähnlichen Situation stehen.

       
  • Johannes Piepenbrink

    Editorial

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