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Die Zukunft der Städte


20.4.2010
Bestimmte Merkmale der europäischen Stadt werden durch gegenwärtige Entwicklungen infrage gestellt: Die Stadt als Ort der Hoffnung auf ein besseres Leben, als politisches Subjekt und Stadtentwicklung als Wachstumsprozess. Der Beitrag benennt Trends, welche die europäische Stadt stärken können.

Einleitung



Von Stadt allgemein lässt sich nicht vernünftig sprechen. Zu verschieden sind die Wirklichkeiten, die sich hinter dem kurzen Wort Stadt verbergen. Was hat eine Stadt wie Bombay mit seinen fast 14 Millionen Einwohnern und seinen Slums gemeinsam mit einer wohlgeordneten deutschen Stadt wie Freiburg, und was verbindet das heutige Essen mit jenem vorindustriellen Kleinstädtchen von rund 4.000 Einwohnern, das um 1800 Essen darstellte? Deshalb ist, wenn im Folgenden von der Zukunft der Stadt die Rede ist, allein von der europäischen Stadt und am Beispiel der deutschen (Groß-)Städte die Rede. Selbst bei solchermaßen eingeengter Betrachtung zeigen sich vielfältige Unterschiede, die sich in Zukunft wahrscheinlich noch vertiefen werden.[1]




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Fußnoten

1.
Für eine ausführliche Argumentation zum Folgenden vgl. die Einleitung des Autors in: Walter Siebel (Hrsg.), Die europäische Stadt, Frankfurt/M. 2004.

 

Dossier

Stadt und Gesellschaft

Städte sind die Kristallisationspunkte des gesellschaftlichen Wandels. Das Dossier schildert aktuelle Tendenzen sowie Ursachen und Folgen der Stadtentwicklung in Deutschland. Es stellt stadtpolitische Steuerungsversuche vor, mit denen auf die Probleme der Städte reagiert wird. Weiter...