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Heimischsein, Übernachten und Residieren - wie das Wohnen die Stadt verändert


20.4.2010
Der Titel des Beitrages zielt auf die symbolische Synopse der vielfältigen Formen des Wohnens, die heute die Städte prägen. Angesichts der postmodernen Transformation aller Lebensverhältnisse diskutiert dieser Beitrag einige zentrale Aspekte des Wandels des städtischen Wohnens.

Einleitung



Wohnen ist der konservativste Lebensbereich, so die lange Zeit geltende Übereinkunft in den relevanten Forschungsdisziplinen. Bei den Anforderungen an die Wohnstätten von Menschen gelte es zunächst, so auch im 21. Jahrhundert, Grundbedürfnisse nach Schutz, Intimität und Privatheit zu befriedigen. Die These des konservativen Grundcharakters des Wohnens galt jedoch auch für die Anforderungen, die nicht anthropologisch fixiert sind, sondern von gesellschaftlichen und sozialen Wandlungsprozessen bestimmt sind. Angesichts der postmodernen Transformation aller Lebensverhältnisse verändert sich jedoch das Wohnen gerade in der Stadt grundsätzlich. In diesem Beitrag werden einige zentrale Aspekte des Wandels des städtischen Wohnens diskutiert und es wird gezeigt, dass dieser Lebensbereich weitgehend nicht mehr als grundsätzlich "konservativ" zu charakterisieren ist; ausgenommen die Grundbedürfnisse.


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Dossier

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