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Eine kurze Geschichte der deutschen Antiatomkraftbewegung


10.11.2011
Die Anfänge der Anti-AKW-Bewegung reichen über 40 Jahre zurück. Nach dem Höhepunkt des Konflikts in den späten 1970er Jahren glaubten sich viele Anti-AKW-Streiter auf verlorenem Posten; aber wie es aussieht, haben sie gesiegt.

Einleitung



Die Anfänge der bundesdeutschen Anti-AKW-Bewegung reichen heute über 40 Jahre zurück. Der Höhepunkt des Atomkonflikts fällt in die späten 1970er Jahre. In der Folgezeit sah es oft so aus, als sei die Protestbewegung bereits ein Phänomen der Vergangenheit; wider Erwarten sprang sie aber auch auf jüngere Generationen über und flammte bei Gelegenheit immer neu auf.

Nach den Reaktorkatastrophen von Tschernobyl am 26. April 1986 und von Fukushima am 11. März 2011 - in beiden Fällen war es zuvor um die Kernenergie äußerlich schon relativ still geworden - war die alte Protestszenerie schlagartig wieder da, und jedes Mal zeigte sich, dass die Kritik an der Kernkraft weit über den inneren Zirkel der Gegner hinausreichte. Viele Anti-AKW-Streiter glaubten sich lange auf verlorenem Posten; aber wie es heute aussieht, haben sie gesiegt.

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