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Fukushima: Gefahr gebannt? Lernen aus der Katastrophe


10.11.2011
Der Unfall in Fukushima konfrontiert uns direkt mit der Frage nach unserer eigenen Sicherheitskultur. Diese ständig zu verbessern, bleibt auch nach dem Entschluss zum Atomausstieg eine Notwendigkeit. Eilige "Stresstests" reichen nicht aus.

Einleitung



Das Erdbeben und der Tsunami vom 11. März 2011 haben in Japan unvorstellbare Zerstörungen, den Tod von wohl mehr als 20000 Menschen und die Verwüstung ganzer Städte hervorgerufen. Das Hauptthema in Deutschland war jedoch der Reaktorunfall in Fukushima.

Das Ringen um die Kernschmelze und die Freisetzung von Radioaktivität beschäftigte die deutsche Öffentlichkeit, aktualisierte Ängste und führte schließlich zur Rücknahme der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke und zur sofortigen Stilllegung von Anlagen in Deutschland. Die Naturkatastrophe verblasste demgegenüber in der Wahrnehmung.

Wie kommt es zu dieser unterschiedlichen Wahrnehmung? Kann die Naturkatastrophe nur schicksalhaft hingenommen werden, während der Reaktorunfall Anlass gibt, Alternativen zu bedenken? In Deutschland sind Erdbeben und Tsunami keine realen Bedrohungen, was wohl auch ein Grund ist, weshalb die Reaktorkatastrophe stärker wahrgenommen wurde. Dabei war der Bezug zu Diskussionen um Risiken der Technik und Alternativen gegeben.




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