Inhaltliche Daten
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ILLUSTRATION - Ein Schattenriss ist am Donnerstag (26.04.2012) in Düsseldorf beim Start des so genannten Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auf einer Projektion mit der Startseite des Programmes zu sehen. Am Donnerstag (26.04.2012) wird in Nordrhein-Westfalen der Wal-O-Mat Online gestellt. Foto: Federico Gambarini dpa/lnw
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Schlagworte
Automat , Wahl-O-Mat , Wahlen , Programm , Monitor , Computer , Schriftzug , Bildschirm , Landtag , Landtagswahl , Politik
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Überschrift 
Wahl-O-Mat wird freig...  
Personen
 
Kontinent
-
Land
Deutschland  
Provinz
Nordrhein-Westfalen
Ort
Düsseldorf
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Rechtliche Daten
Bildrechte
 Verwendung weltweit
Besondere Hinweise
-
Rechtevermerk
picture alliance / dpa
Notiz zur Verwendung
(c) dpa
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Digitale Politik und Partizipation: Möglichkeiten und Grenzen

6.2.2012

Digital entert Politik



Ein besonderes Phänomen der erweiterten netzpolitischen Debatte der vergangenen Jahre ist die Entstehung und die Etablierung einer "Internet-Partei", der Piratenpartei.[9] Ihr Hauptanliegen ist die informationelle Selbstbestimmung; ihren inhaltlichen Fokus legt sie dabei auf digitale Kommunikationstechniken. Neben einigen Achtungserfolgen bei Wahlen auf bundes-, landes- und kommunaler Ebene - unter anderem ist die Piratenpartei seit Oktober 2011 im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten - fand auch ein neues, von den Piraten vertretenes und praktiziertes Demokratiekonzept viel Beachtung: liquid democracy.

In der Essenz handelt es sich bei diesem Konzept um eine Mischform von repräsentativer und direkter Demokratie. In der klassischen repräsentativen Demokratie wird ein Delegierter für eine bestimmte Zeitspanne gewählt und trifft alle Entscheidungen im Parlament stellvertretend für die Wähler. Die Idee von liquid democracy ist es, dieses System etwas flexibler zu gestalten und die eigene Stimme ständig "im Fluss" zu halten, das heißt, von Fall zu Fall zu entscheiden, wann man seine Stimme an jemand anderen delegieren will und wann man lieber selbst abstimmen möchte. Anwendung findet diese Form von Entscheidungsfindung in verschiedenen Softwarelösungen. Von der Piratenpartei wird die Anwendung "Liquid Feedback" genutzt, um über das Netz zu innerparteilichen Entscheidungen zu gelangen. Eine weitere, bereits erwähnte Anwendung ist "Adhocracy", die nicht nur von der Internet-Enquête, sondern auch von der SPD oder der Linkspartei genutzt wird.

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Fußnoten

9.
Vgl. den Beitrag von Christoph Bieber in dieser Ausgabe.

 
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