Rente, Kreuzworträtsel, Rentenpolitik

Politische Teilhabe im Netz

Ob e-Petitionen, Bürgerdialoge, oder liquid democracy – es hat den Anschein, als könne das Internet der Demokratie einen neuen Höhenflug bescheren. Im zweiten Schwerpunkt der 'Netzdebatte' dreht sich alles um das Thema Partizipation. Wir vergleichen Positionen, erörtern Möglichkeiten und Grenzen, Vor- und Nachteile der digitalen Teilhabe und werfen einen Blick auf neue Formen der Teilhabe 'in Action'.

Jugendlicher ist von der Masse an Medien überfordert

Prof. Dr. phil. Dagmar Hoffmann am 16.01.2014 [1 Kommentar]

Ein emanzipatorischer Mediengebrauch will gelernt sein

Eine gängige Annahme unserer Zeit ist, dass junge Menschen die neuen partizipativen Möglichkeiten des Web 2.0 schon früh erlernen und konsequent umzusetzen wissen. Wirklich effektive politische Teilhabe setzt einen mündigen Umgang mit den neuen Medien – eine gewisse Partizipationskompetenz – voraus. Diese ist unter den digital natives aber eher dürftig ausgeprägt. Das zu ändern ist unsere bildungspolitische Verantwortung. Weiter...

Merlin Münch am 19.12.2013 [1 Kommentar]

Interview mit Johannes Baldauf über Rechtsextreme in sozialen Netzwerken

Johannes Baldauf von der Initiative no-nazi.net engagiert sich aktiv gegen Rechtsextremismus in sozialen Netzwerken. Vor allem aber versucht er aktiv darüber aufzuklären - nicht zuletzt die Betreiber der sozialen Netzwerke, denn die unterschätzen oft die Reichweite der teils sehr subtilen Propaganda. Im Interview berichtet er über Strategien der Rechten und warum auch Unternehmen wie Facebook eine gesellschaftliche Verantwortung haben. Weiter...

Bienen, Schwarm, Bienenschwarm

Matthias Horx am 18.12.2013 [1 Kommentar]

Schwarm und Politik - ein neues Machtgefälle

Viele der Probleme unserer heutigen Zeit sind enorm komplex. Um sie zu lösen brauchen wir aber Experten, nicht nur das gesammelte Halbwissen des ‚Schwarms’. Zukunftsforscher Matthias Horx schreibt darüber was an der vermeintlichen Intelligenz der vielen problematisch ist, welche Rolle grundlegende psychologische Faktoren dabei spielen und wie sie aussehen soll, die ideale Balance zwischen Schwarm und Politik. Weiter...

Proteste in der Türkei gegen die Überwachung des Internets.

Rainer Winter am 17.12.2013

Widerstand im Netz. Soziale Bewegungen von Seattle bis Occupy

Im digitalen Raum lernen wir, wie wir gemeinsam für das bessere Leben kämpfen und unsere Wut in Hoffnung auf Veränderung wandeln können. Gedanken zum Widerstand im Netz von Rainer Winter, der an der Universität in Klagenfurt Medien- und Kulturtheorie lehrt. Weiter...

Zwei junge Männer demostrieren mit Schildern auf einem Platz in Oakland, Kalifornien. Ein Schild trägt den Schriftzug "We have the Internet, so why do we need politicians?"

Alma Kolleck am 17.12.2013

Online-Beteiligungsverfahren – zahnlose Tiger oder Mitsprache 2.0?

Partizipationsverfahren die nicht deutlich kommunizieren ob ihre Ergebnisse verbindlich sind, stoßen denen, die Zeit und Mühe in sie investiert haben vor den Kopf. Alma Kolleck von der Goethe Universität in Frankfurt über konsultative Verfahren und zahnlose Tiger. Weiter...

Server, Daten, Datenspeicher

Merlin Münch am 16.12.2013

Newsrückblick - Die letzte Woche im netzpolitischen Rückspiegel

  • EU Generalanwalt erklärt Vorratsdatenspeicherung für Rechtswidrig
  • Juli Zeh & Frank Schirrmacher zu Big Brother & Big Data
  • Facebook Algorithmus sperrt ZDF-Seite
Weiter...

Funkantennen auf Kachelhintergrund

Markus Seifert am 13.12.2013

Wie verändert das Netz unsere politische Kommunikation?

Die Frage, ob und wie das Netz die politische Kommunikation der Bürger verändert, ist mindestens so alt wie das Internet selbst. Seit jeher ist mit der Verbreitung neuer Medien die Hoffnung verbunden worden, dass der Entfremdung von Politik entgegengewirkt werden kann oder dass politische Prozesse – von Volksentscheiden bis zur Verabschiedung von Gesetzen – transparenter werden. Das war beim Radio so, das war beim Fernsehen so und beim Internet sowieso. Weiter...

socialbar, Twitter

Sophie Scholz am 12.12.2013

Soziale Medien schaffen Möglichkeitsräume für das „Bürger-Sein“

Das Internet hat das Potential, den Bürger_innen die Politik wieder näher zu bringen. In ihrem Beitrag erklärt Sophie Scholz, Gründerin der Socialbar, warum gerade die sozialen Medien dazu beitragen, dass viele Menschen ihr Verständnis vom Bürgersein neu definieren. Jetzt schon enttäuscht zu sein vom Internet und dessen angeblich demokratisierenden Potential, findet sie verfrüht. Weiter...

Placebo

Markus Linden am 11.12.2013

Placebos mit Nebenwirkungen
Über die Fallstricke der Onlinedemokratie

Nicht nur ist das demokratisierende Potential des Internets maßlos überschätzt. Neue Teilhabemöglichkeiten im Netz tragen zudem zur Machtkonsolidierung der Exekutive bei und entwerten die Institution der Wahl. Politikwissenschaftler Dr. Markus Linden erklärt warum die Onlinedemokratie auf falschen Vorstellungen aufbaut und wie man sie mit demokratischen Prinzipien in Einklang bringen kann. Weiter...

Glossar

Politische Teilhabe im Netz

Glossar

Bürgerdialog, E-Demokratie, Volksentscheid - begleitend zum Schwerpunkt "Politische Teilhabe im Netz" finden Sie hier Kurzerklärungen zu Begrifflichkeiten des Themenfeldes. Gemeinsam mit Ihnen soll dieses Glossar wachsen. Welche Begriffe sind Ihnen unklar? Schreiben Sie uns an dialog@bpb.de Weiter...

Demostration gegen Alltagssexismus mit dem #aufschrei Hashtag

Anne Wizorek am 04.12.2013 [2 Kommentare]

Volatile Bewegungen im Netz - Unvorhergesehene Mobilisierung

Clicktivism und Slacktivism sind die Schlagwörter mit denen vor allem Pessimisten versuchen der Euphorie um das partizipative Potential des Web 2.0 einen Dämpfer zu verpassen. Dass der Netzaktivismus aber durchaus die Kraft besitzt eine gesellschaftliche Debatte in Gang zutreten, bewies unlängst die Twitter-Aktion #aufschrei. Über die Vor- und Nachteile eines Twitteraufrufs und die Möglichkeiten und Grenzen des 140-Zeichen Mediums. Weiter...

Einkaufszentrum in Oldenburg.

Wolf Lotter am 03.12.2013

Zivilkapitalismus - Mitgestalten nicht nur im Politischen

Wir sind die Wirtschaft – damit aus der Phrase Wirklichkeit wird, müssen die Bürger nicht nur an den Ergebnissen der Ökonomie teilhaben, sondern sie auch gestalten. Eine bessere Welt und bessere Märkte brauchen Teilnahme und Teilhabe. Das gleiche lässt sich auch auf die politische Teilhabe übertragen, meint Publizist und brand eins Autor Wolf Lotter. Weiter...

Merlin Münch am 02.12.2013

Interview mit Stefan Taschner: Der Berliner Energietisch und das Verhältnis von On- und Offline-Beteiligung

Aus der Kampagnenarbeit ist das Internet fast nicht mehr wegzudenken. Ob als Organisationstool, zur Kommunikation mit Helfern oder als Informationsressource für Interessierte - das Netz ist häufig unerlässlich. Im Interview mit Netzdebatte erklärt Stefan Taschner vom Berliner Energietisch warum die Präsenz im Netz nicht die Interaktion im unmittelbaren Umfeld ersetzen kann. Weiter...

Das Bild zeigt flüssiges Wachs als Symbol für die Idee hinter Liquid Democracy.

Frieder Vogelmann am 28.11.2013

Liquid Democracy als "Versöhnungstechnologie"

Liquid Democracy – der Versuch hin zu einer alternativen demokratischen Machtausübung bei der die Grenzen zwischen Regierenden und Regierten zusehends verschwimmen – ist auch ohne den Erfolg der Piratenpartei ein interessantes Konzept. In seinem Artikel erklärt Frieder Vogelmann warum Liquid Democracy eine "Versöhnungstechnologie" ist, was das bedeutet und warum das ganze so verführerisch einfach erscheint. Weiter...

Demonstration für mehr direkte Beteiligung

Merlin Münch am 27.11.2013 [1 Kommentar]

Interview mit Frederik Wegener über Adhocracy, offene Strukturen und erfolgreiche Teilhabe

Der repräsentativen Demokratie fehlen die Möglichkeiten zur direkten Teilhabe. Hier können Plattformen wie Adhocracy Abhilfe schaffen. Wie die Software funktioniert, was bei der Entwicklung wichtig war und was erfolgreiche Teilhabe ausmacht, erklärt Frederik Wegener, Gründungsmitglied des Liquid Democracy e.V., im Interview mit Merlin Münch. Weiter...

Merlin Münch am 25.11.2013

Interview Jörg Mitzlaff: ePetitionen als Einstieg in Beteiligung

Die Petition ist eines der ältesten Mittel der Zivilgesellschaft, um auf gesellschaftliche Anliegen aufmerksam zu machen, Druck aufzubauen und in der Öffentlichkeit für Unterstützung zu werben. Über das Internet erreichen Petitionen nunmehr eine weitaus breitere Öffentlichkeit als zuvor und haben so größere Chancen tatsächlich etwas zu bewirken. Warum aber nicht alles was e-Petition heißt auch unbedingt funktioniert und was man beim Aufbau einer Petitionsplattform beachten sollte, erklärt Joerg Mitzlaff, Gründer von openPetition. Weiter...

Bebilderung für den Begriff der Vernetzheit

Merlin Münch am 20.11.2013 [1 Kommentar]

Interview mit Stefan Münker: Was ist das Neue an den neuen "Öffentlichkeiten"?

Das Internet hat unser Verständnis von Öffentlichkeit grundlegend transformiert. Im Interview erklärt Medienwissenschaftler Stefan Münker was die digitale Öffentlichkeit von ihren analogen Ahnen unterscheidet, was dies für neue Teilhabemöglichkeiten bedeuten und weshalb wir alle mehr Medienkompetenz brauchen. Weiter...

Merlin Münch am 19.11.2013

Interview mit Hannes Jähnert: Neue Formen des zivilen Engagements im Netz

Online Volunteering ermöglicht sich dezentral und in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen zu engagieren, sagt Engagementblogger Hannes Jähnert. Im Interview mit netzdebatte.bpb.de erklärt er warum das Internet neue Formen des guten alten Ehrenamts fördert und warum erfolgreiche Projekte dennoch den direkten sozialen Austausch brauchen. Weiter...

Aktivismus

Judith Orland am 18.11.2013 [1 Kommentar]

Online Campaigning

Nichtregierungsorganisationen (NGO's) nutzen heutzutage die Vorteile des Internets und des Web 2.0 – ob zur Kommunikation und Organisation von Events, das Anwerben neuer Mitglieder oder die Verbreitung von Informationen. Dabei setzen die Organisationen allerdings auf unterschiedliche Strategien. Einen kurzen Einblick in den Arbeitsalltag der NGO's gewährt uns Judith Orland, Online-Campaigning Verantwortliche bei Oxfam Deutschland. Weiter...

U-Bahn-Station – Mind the gap

Nicole Zillien am 14.11.2013 [1 Kommentar]

Digitale Spaltung – Reproduktion sozialer Ungleichheiten im Internet

Trotz flächendeckendem Breitbandzugang und zunehmend dichter Infrastruktur sind viele Menschen nach wie vor vom Netz abgeschnitten. Jedoch ist der technische Zugang nicht das einzige Problem. So ist vor allem der sozio-ökonomische Hintergrund entscheidend dafür, wer das Netz wie nutzt. Alte Ungleichheiten werden dabei oft in den digitalen Raum übertragen. Nicole Zillien erklärt wie sich soziale Strukturen im Netz reproduzieren und was das für die Teilhabe heißen kann. Weiter...

Visuelle Mindmap zum Thema Partizipation

Merlin Münch am 14.11.2013

Von Wowereit bis Warcraft – Partizipation ist überall

Ob e-Petitionen, Bürgerdialoge, oder liquid democracy – es hat den Anschein, als könne das Internet der Demokratie einen neuen Höhenflug bescheren. Im zweiten Schwerpunkt der 'Netzdebatte' dreht sich alles um das Thema Partizipation. Wir vergleichen Positionen, erörtern Möglichkeiten und Grenzen, Vor- und Nachteile der digitalen Teilhabe und werfen einen Blick auf neue Formen der Teilhabe 'in Action'. Weiter...

 

Themengrafik

Politische Partizipation

Bei Wahlen können die Bürger Einfluss auf die Politik nehmen. Doch auch zwischen den Wahlen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich politisch zu engagieren und einzumischen. Weiter... 

Dossier Deutsche Demokratie

Politische Beteiligung

Über Wahlen oder die Mitgliedschaft in Parteien, Vereinen oder Bürgerinitiativen kann sich jeder Einzelne in politische Entscheidungen einbringen. Aber auch alltägliche Dinge können eine Form der politischen Beteiligung darstellen. Weiter... 

Über Netzdebatte

Nach eineinhalb Jahren öffnet sich Netzdebatte - thematisch wie in den Formaten. Den netzpolitischen Fokus lässt das Weblog hinter sich und widmet sich künftig vielen gesellschaftspolitischen Themen mit Diskussionspotenzial. Weiter... 

netzdebatte.bpb.de in Social Media

zum Fragebogen >

Ihre Meinung ist uns wichtig


Vielen Dank für Ihren Besuch von bpb.de!

Wir wollen unseren Internetauftritt verbessern - und zwar mit Ihrer Hilfe. Dazu laden wir Sie herzlich zu einer kurzen Befragung ein. Sie dauert etwa 10 Minuten. Die Befragung führt das unabhängige Marktforschungsinstitut SKOPOS für uns durch.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Teilnahme. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

Ihre Bundeszentrale für politische Bildung

Information zum Datenschutz und zur Datensicherheit


Als unabhängiges Marktforschungsinstitut führt SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung diese Befragung durch.

Zur Durchführung der Befragung erhebt SKOPOS Ihre IP-Adresse. Diese wird umgehend anonymisiert und getrennt von den Befragungsdaten verarbeitet, deshalb ist eine Identifizierung von Personen nicht möglich. Weitere personenbeziehbare oder personenbezogene Daten werden nicht erhoben.

Die Befragung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz und den Richtlinien des Berufsverbandes Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. sowie der Europäischen Gesellschaft für Meinungs- und Marketingforschung. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.