Warnschild, Risiko, Gefahr

Medienkritik

Medien haben die Macht unser Weltbild zu formen. Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die sich kritisch mit den Medien und ihrer Arbeit auseinandersetzten und ihre Kritik öffentlich machen. Dank Internet kann das heute theoretisch jeder. In diesem Schwerpunkt hinterfragen wir, was das für den gesellschaftlichen Diskurs und unser Verständnis von Öffentlichkeit bedeutet.

Die Öffentlichkeit befindet sich im Umbruch: Die Glaubwürdigkeit traditioneller Medien wird von einigen Menschen infrage gestellt, während gleichzeitig immer mehr neue, unabhängige Akteure an die Öffentlichkeit drängen. In Blogs und den Sozialen Netzwerken konkurrieren sie um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Was wahr ist und was nicht, bleibt dabei oft dem Urteil der Leser überlassen. Gute, ernsthafte Medienkritik ist also vielleicht wichtiger denn je. Aber: Woran erkennt man sie? Was legitimiert sie? Was unterscheidet sie von Verschwörungstheorien und wie können wir selbst einen kritischen Umgang mit den Medien pflegen?

Echt jetzt?! –   Wie glaubwürdig sind unsere Medien?

Echt jetzt?! – Wie glaubwürdig sind unsere Medien?

Podiumsdiskussion im Rahmen von PRIX EUROPA 2017

Eine Veranstaltung des PRIX EUROPA in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Wem können wir vertrauen und vor allem – warum? Nachrichten tickern im Sekundentakt, die vernetzte Medienwelt wird zunehmend komplexer. Neben Print und Rundfunk gibt es im Internet und den Sozialen Medien unzählige weitere Kanäle und Formate. Wie kann man trotzdem den Überblick behalten? Wie können Journalistinnen und Journalisten ihre Quellen zuverlässig überprüfen? Wie lassen sich erfundene Nachrichten von belegten Fakten unterscheiden? Und wie hoch ist der Anteil der Menschen, die "den Medien" nicht mehr vertrauen, wirklich? Weiter...

Aluhut, Medienkritik, Verschwörungstheorie

Redaktion Netzdebatte am 19.12.2016 [1 Kommentar]

Medienkritik: Zwischen Transparenz und Verschwörungstheorien

Medien beeinflussen wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Darum ist es wichtig, ihre Arbeit kritisch zu hinterfragen. Im Moment scheint jedoch die Grenze zwischen notwendiger Kritik und populistischen Pauschalisierungen oftmals zu verschwimmen. Was also ist "richtige" Medienkritik? Was legitimiert sie? Und was unterscheidet sie von Verschwörungstheorien? Weiter...

Redaktion Netzdebatte am 19.12.2016

Lügenpresse und Volksverräter: Wo ist das Problem?

Was heißt es wenn historisch aufgeladene Begriffe wie "Lügenpresse", "Zensur", "Gleichschaltung" oder "Volksverrat" normalisiert werden? Wir haben mit dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch über die Macht der Worte, die Kritik an den etablierten Medien und deren eignen, oft unkritischen Umgang mit Sprachbildern gesprochen.

Was heißt es, wenn historisch aufgeladene Begriffe wie "Lügenpresse", "Zensur", "Gleichschaltung" oder "Volksverrat" normalisiert werden? Wir haben mit dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch über die Macht der Worte, die Kritik an den etablierten Medien und deren eigenen, oft unkritischen Umgang mit Sprachbildern gesprochen. Weiter...

Kondensstreifen werden nach Meinung einiger Verschwörungstheoretiker_innen mit Chemikalien versetzt, um beispielsweise das Wetter zu beeinflussen.

Prof. Dr. Armin Scholl am 19.12.2016 [1 Kommentar]

Zwischen Kritik und Paranoia: Wo hört Medienkritik auf und wo fangen Verschwörungstheorien an?

Der Unterschied zwischen Medienkritik und Verschwörungstheorie ist nicht immer leicht zu erkennen. Unter dem Deckmantel der Vielfalt versuchen einige Kritiker ihr Publikum für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, meint der Kommunikationswissenschaftler Armin Scholl. Weiter...

Redaktion Netzdebatte am 19.12.2016

"Die" Öffentlichkeit gibt es längst nicht mehr!

Der Facebook-Feed, der Twitter-Stream, aber auch die Blogs, Magazine, Foren und Zeitungen, die wir lesen, bilden das, was wir als Öffentlichkeit wahrnehmen. Diese Öffentlichkeit sieht deshalb heute für jeden von uns anders aus. Mit der Kommunikationsforscherin Margret Lünenborg haben wir darüber gesprochen, was das für den gesellschaftlichen Diskurs bedeuten kann. Weiter...

Standpunkt

"Die Hysterie macht einen vernünftigen Umgang mit der AfD unmöglich"

Der Umgang der Medien mit der ist in vielerlei Hinsicht problematisch. Das findet zumindest Die Welt Korrespondent Ulli Kulke. Man solle die Partei zwar durchaus kritisch beobachten, sie aber nicht anders behandeln als andere Parteien auch. Sonst trage man u.a. dazu bei, dass die vernünftigen Stimmen in der Partei an Einfluss verlören.

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Standpunkt

"Die AfD kündigt die Idee einer Konsensrepublik einseitig auf"

Georg Diez ist Autor beim Spiegel und findet den Umgang der Medien mit der AfD falsch. Anstatt Vertreter der Partei in Talkshows einzuladen und sie wie eine "gewöhnliche" Partei zu behandeln, findet Diez, man solle einen mutigeren Umgang wagen.

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Zeitung, Briefkasten, Lokalzeitung, Werbung

Redaktion Netzdebatte am 28.02.2017

Zwischen Nähe und Distanz: Was Lokaljournalismus leisten kann und was nicht

Lokaljournalismus schafft es im besten Fall komplexe Zusammenhänge auf ihre lokale Bedeutsamkeit herunterzubrechen. Gelingt ihm das, ist er für eine Gesellschaft unverzichtbar. Ein Interview mit der Journalismusforscherin Wiebke Möhring. Weiter...

Banner auf einer Pegida-Demonstration in Frankfurt mit der Aufschrift "Lügenpresse"

Daniel Bax am 28.02.2016 [1 Kommentar]

Medien und Feindbilder

Medien können durch ihre Berichterstattung und Sprache dazu beitragen, dass Feindbilder entstehen. Inzwischen sind manche Medien und Journalisten aber selbst zu einem Feindbild geworden, wie sich am "Lügenpresse"-Vorwurf ablesen lässt.   Weiter...

Protest gegen das Fox-Nachrichtennetzwerk

Redaktion Netzdebatte am 24.01.2017

Medienkritik in den USA

Spätestens seit dem jüngsten Wahlkampf hat die Kritik an den Medien in den USA eine neue Dimension erreicht. Scheinbar alles darf infrage gestellt werden. Die völlige Ablehnung der "Mainstream-Medien" ist auch in Deutschland en vogue. Wir haben mit dem Amerikanisten Michael Butter über Parallelen zur Lügenpresse-Debatte und die Besonderheiten der amerikanischen Medienlandschaft gesprochen. Weiter...

Redaktion Netzdebatte am 24.01.2017 [3 Kommentare]

David Schraven: "Mit Menschen reden bringt Vertrauen"

Um dem Lügenpresse-Vorwurf etwas zu entgegnen, muss die Presse transparent und unabhängig bleiben. Davon ist David Schraven überzeugt. Er ist Geschäftsführer des investigativen Recherchezentrums correctiv.org. Wir haben mit ihm über die Bedeutung des investigativen Journalismus gesprochen und über Möglichkeiten, die Arbeit von Journalist_innen für die Öffentlichkeit zugänglicher zu gestalten.

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Quiz
Quiz zum Thema Medienkritik

Frage 1 / 6
 
Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?







Zeitung, Druck, Medien

Jonas Kaiser am 26.04.2017

Fake News: Der Lackmustest für die politische Öffentlichkeit

Die einen sagen: Fake News sind Gift für die Demokratie! Die anderen sagen: Fake News sind ein Symptom, aber nicht das eigentliche Problem. Mal ganz langsam. Was sind überhaupt Fake News? Und warum sorgen sie gerade für so viel Wirbel? Weiter...

Twitter, Tablet, Fake News

Meinung

Lügen als Demokratieproblem

Wenn sich gezielte Falschmeldungen auf Wählerstimmen auswirken, können sie für die Demokratie gefährlich werden, meint Prof. Rolf Schwartmann. Weiter...

Fake News, Trump, Protest

Meinung

Fake News werden die Wahlen in Deutschland nicht entscheiden

Das Urteilsvermögen der Menschen unterschätzt. Fake News sind ein Schreckgespenst mit wenig Wirkung, meint der Medienforscher Sascha Hölig. Weiter...

 

Dossier

Medienpolitik

Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern. Weiter... 

Quiz
Quiz zum Thema Medienkritik

Frage 1 / 6
 
Wer hat bereits 400 v. Chr. die erste Kritik an Medien geübt, in dem er für das Medium Sprache plädierte und die Nachteile der Schrift anprangerte?







Maybrit Illner – Polit-Talkshow im ZDF.Uwe Hasebrink

Meinungsbildung und Kontrolle der Medien

Bestimmte Personen oder Gruppen können einen so großen medialen Einfluss erlangen, dass dies dem Leitprinzip der Meinungsvielfalt zuwiderläuft. Wie sehen die Strategien der möglichen Einflussnahme von Medien auf die Meinungsbildung aus? Welche Formen der Kontrolle gibt es? Weiter... 

Der Schatten eines Fernsehkameramanns.Heinz Bonfadelli

Medien und Gesellschaft im Wandel

Medienwandel und Medienkrise können zu Skandalisierung, Moralisierung und Personalisierung in der Berichterstattung führen. Trägt Mediennutzung zur Informiertheit aller bei oder profitieren die besser Gebildeten stärker? Wie werden die alten und neuen Medien genutzt? Weiter... 

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22–23/2014)

Politik, Medien, Öffentlichkeit

Um zu einer gelingenden "deliberativen Demokratie" beizutragen und den Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe am Diskurs um öffentliche Angelegenheiten zu ermöglichen, müssen Politik und Medien qualitativ hochwertige Angebote zur Information und Diskussion machen. Das Medium Internet birgt Chancen wie Risiken. Weiter...