Die bpb

24.7.2019

Einnahmen und Ausgaben: Das Budget der Bundeszentrale für politische Bildung

bpb-Haushalt 2017-2018

Das verausgabte Haushaltsbudget der bpb (Kapitel 0635) betrug 2017 50,9 Millionen Euro und 2017 54,7 Millionen Euro. Der Anteil der Ausgaben für die Sacharbeit lag 2017 bei 68,4 % und 2018 bei 67,3 %.

Für Bildungsangebote im Zusammenhang mit der Bundestagswahl standen im Haushalt 2017 zusätzlich 3 Millionen Euro zur Verfügung. Die erstmals im Haushaltsjahr 2016 bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro für zusätzliche Angebote zur Prävention von unterschiedlichen Formen des Extremismus sowie zur Behandlung der Themenfelder Russland und der Umgang mit russischer Propaganda in Deutschland, die Rolle von Religion und Religiosität in modernen, säkularen Gesellschaften sowie Flucht, Integration und interkultureller Diskurs wurden für den Berichtszeitraum fortgeschrieben. Im Rahmen des nationalen Präventionsprogramms gegen islamischen Extremismus standen für 2018 erstmals Haushaltsmittel in Höhe von 4,8 Millionen Euro zur Verfügung. Für zusätzliche Angebote zur Europawahl 2019 erhöhte sich das Budget 2018 um 1 Millionen Euro. Aufgrund der erst im Juli 2018 beendeten vorläufigen Haushaltsführung kann ein erheblicher Teil der zusätzlichen Mittel jedoch erst im Jahr 2019 verausgabt werden. Die Personalkosten sowie Verwaltungs- und Investitionsausgaben erhöhten sich im Berichtszeitraum infolge zusätzlich bewilligter 21 Stellen. Für die im Herbst 2010 eingerichtete Regiestelle und zur Förderung von Projekten für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus erhielt die bpb in den Jahren 2017 und 2018 Zuweisungen des BMI in Höhe von jeweils 12 Millionen Euro. Die hieraus geleisteten Ausgaben betrugen in 2017, 9,6 Millionen Euro und in 2018 12,6 Millionen Euro. Die Mehrausgaben 2018 wurden aus übertragenen Mitteln des Jahres 2017 finanziert.

Weitere Zuweisungen erhielt die bpb aus den Haushaltsmitteln des BMI, des BMFSFJ, des BKM, des Auswärtigen Amtes und anderen Institutionen des Bundes bspw. zur Durchführung der Ausstellung „Was glaubst Du denn“ über den Alltag von Musliminnen und Muslimen in Deutschland, sowie für Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft in den Ländern der östlichen Partnerschaft. Weitere Zuweisungen ermöglichten die Erweiterung der täglichen Presseschau „eurotopics“ um eine russische und türkische Sprachversion oder die Durchführung des Geschichtsfestivals "WAR OR PEACE - Crossroads of history 1918/2018". Die Zuweisungen betrugen 2017 1.2 Millionen Euro und 2018 rund 1 Million Euro.

Einnahmen wurden 2017 und 2018 in Höhe von 2,5 bzw. 2,6 Millionen Euro erzielt. Der größte Teil dieser Einnahmen resultiert aus der Bereitstellungspauschale für Medien. Aber auch die seit Ende 2003 für viele Veranstaltungen erhobenen Beiträge von Tagungsteilnehmer/-innen sowie Erstattungen und Beiträge von Kooperationspartnern dienen der Refinanzierung von Ausgaben, die für die Organisation von Veranstaltungen anfallen.

Gegenüber dem letzten Berichtszeitraum haben sich aufgrund der zusätzlich bereitgestellten Haushaltsmittel die Ausgaben insbesondere für Veranstaltungen und die Förderung von Projekten erhöht. Unter dem Punkt „Sonstiges“ sind die Ausgaben zum Aufbau von Netzwerken für die politische Bildung, die Weiterentwicklung von Bildungsformaten sowie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zusammengefasst.

Seit November 2001 erhebt die bpb für den Bezug von ausgewählten Print- und Multimediaprodukten eine Bereitstellungspauschale. Diese Einnahmen dienen der Refinanzierung von Lagerhaltung und Versand. Der darüber hinaus gehende Überschuss fließt vornehmlich in Nachdrucke. Aufgrund der Steigerung des Bestell- und Versandumfangs kostenfreier Publikationen, gestiegenen Versandkosten und dem Rückgang des Bestellaufkommens kostenpflichtiger Publikationen ist der Überschuss der Einnahmen aus der Bereitstellungspauschale über die Lager- und Versandkosten in den letzten Jahren gesunken.

Eine Übersicht über die Haushaltszahlen den bpb 2017 / 2018 als PDF-Icon PDF.

Aktuelle zahlen finden Sie stets auf der Website des Bundesministeriums der Finanzen.


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