Israel
6.2.2003
Seit 1963 veranstaltet die bpb erfolgreich ihr Studienreisen-Programm nach Israel. Bislang haben mehr als 6.000 Menschen daran teilgenommen. Das Kernelement bildet die historisch-politische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der deutsch-jüdischen Geschichte.
Mit über 200 Reisen und mehr als 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind die Israel-Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung seit 1963 Kernelement der historisch-politischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der deutsch-jüdischen Geschichte. Ziel ist es, die Wahrnehmung Israels und seiner Probleme an die Debatten über das Selbstverständnis der Deutschen rückzukoppeln und so einen Beitrag zur Bekämpfung von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in Deutschland zu leisten. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der politischen Bildungsarbeit erhalten Gelegenheit, sich durch persönliches Erleben, Gespräche und Begegnungen ein individuelles Urteil zu bilden.
Alle Studienreisen reflektieren die Themenfelder "Deutsch-Israelische Beziehungen", "Israels gegenwärtige Politik und Gesellschaft" sowie "Aktuelle Entwicklungen im israelisch-palästinensischen Konflikt". Die Programme spiegeln stets ein breites Spektrum politischer, gesellschaftlicher und religiöser Positionen innerhalb Israels wider.
Die Durchführung von Besuchen in den palästinensischen Autonomiegebieten werden stets von der aktuellen Sicherheitslage abhängig gemacht. Grundsätzlich sind und bleiben Gespräche mit palästinensischen Persönlichkeiten, unabhängig vom Ort der Begegnung, jedoch ein fester Bestandteil der Reisen.
Aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten und speziell im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts können selbstverständlich auch das Programm der bpb beeinflussen. Mit Blick auf ihre besondere Verantwortung als Veranstalterin für die Sicherheit der Reiseteilnehmerinnen und -teilnehmer wird die bpb die Reisen auch zukünftig nur dann durchführen, wenn es die Sicherheitslage vor Ort zulässt. Sollte die Durchführung der Israel-Studienreise nicht möglich sein, wird die bpb Ihnen andere Angebote machen, um den Dialog mit den Menschen aus Israel und den palästinensischen Gebieten zu führen. Denn gerade in kritischen Situationen will die bpb Unterstützung für friedliche Lösungen im israelisch-palästinensischen Konflikt signalisieren.
Bundeszentrale für politische Bildung
Internationale Studienreisen
– Israel –
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel + 49 (0)228 99515-524
Fax +49 (0)228 9910515-6690
Israel-Studienreisen@bpb.de

Häufig gestellte Fragen zu den Israel-Studienreisen
Wer kann sich auf die Israel-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 180 KB) Weiter...
