90 Überlebende des Völkermords auf einer Plakatwand in Jerewan im April 2005.

Dossier

Aghet – Genozid an den Armeniern

1915/16 kamen mehr als die Hälfte der 1,5-2 Millionen osmanischen Armenier Kleinasiens ums Leben. Die Überlebenden des Völkermords und ihre Nachkommen leiden seither unter einem doppelten Trauma: der unverjährbaren Last des Erlittenen und der zusätzlichen Bürde durch die Leugnung des Verbrechens. Weiter...

Ein britischer Soldat mit deutschen Kriegsgefangenen 1945.

Dossier

Der Zweite Weltkrieg

Vor 70 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Als nationalsozialistischer, rasseideologischer Vernichtungskrieg hatte er Millionen Menschen das Leben gekostet. Weiter...

Soldatenfriedhof der Panzerfestung Douaumont des 1.Weltkrieges, 7 km nördlich von Verdun.

Dossier

Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg ist die Zäsur des beginnenden 20. Jahrhunderts: Er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen, offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne und prägte als "Urkatastrophe" maßgeblich alle Bereiche von Staat, Gesellschaft und Kultur ebenso wie den weiteren Verlauf der neueren Geschichte. Weiter...

18. Januar 1871: Proklamation von Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles. Gemälde von Anton von Werner.

Dossier

Das Deutsche Kaiserreich

War das Deutsche Kaiserreich ein "normaler" Nationalstaat? Oder führte der "deutsche Sonderweg" in die Moderne letztlich zu Weltkrieg und Nationalsozialismus? Weiter...

Deutsch

Webdocumentary

Auschwitz heute - dzisiaj - today

Auschwitz – Ort und Symbol der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Der Name der südpolnischen Stadt steht für den millionenfachen Mord an Juden, Sinti und Roma und Menschen, die nach der NS-Rassenideologie nicht zur "Volksgemeinschaft" gehörten. Der Bombay Flying Club hat dazu eine Webdocumentary für die bpb umgesetzt - in deutscher, englischer und polnischer Sprache. Weiter...

Neoklassische Statue des antiken griechischen Philosophen Platon vor der Kunstakademie von Athen, Griechenland.

Dossier

Deutsch-griechische Beziehungen

Die Bilder vom Anderen haben die deutsch-griechischen Beziehungen in den vergangenen Jahren bestimmt, mitunter auch vergiftet. Die Beziehungen sind aber nicht nur beschränkt auf Fragen über Schulden und Schuld. Kunst, Kultur, Literatur, Migration und Tourismus verbinden beide Länder. Hunderttausende Menschen mit griechischen Wurzeln leben heute in Deutschland. Welche Geschichte verbindet Griechen und Deutsche? Welche Spannungen und Probleme lasten auf den aktuellen Beziehungen? Weiter...

"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig in dessen Atelier in Köln. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Boden einläßt. Inzwischen liegen "Stolpersteine" in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.

Dossier

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 55 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Weiter...

Die Oder

Dossier

Geschichte im Fluss. Flüsse als europäische Erinnerungsorte

Das Dossier "Geschichte im Fluss" ist um drei Flüsse erweitert worden. Neben Rhein, Oder und Memel werden nun auch Donau, Elbe und Weichsel als europäische Erinnerungsorte vorgestellt. An der Donau geht es dabei auch um die Zukunft Europas, berichten die Autorinnen und Autoren aus Österreich, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Bosnien und Polen. Ingesamt schreiben bei "Geschichte im Fluss" nun 62 Autoren aus 13 Ländern. Weiter...

Teaser Geheimsache Ghettofilm

Dossier

Geheimsache Ghettofilm

Frühjahr 1942 im Warschauer Ghetto, unmittelbar vor Beginn des Massenmords: Ein NS-Filmteam dreht, ein Rohschnitt entsteht. Warum entstanden die Propagandaaufnahmen im Ghetto? Wie kann mit ihnen umgegangen werden? Die israelische Regisseurin Yael Hersonski hinterfragt und kontextualisiert die Aufnahmen. Ihr Film ergänzt Zeitzeugenberichte, Bildergalerien und Hintergründe namhafter Historiker und Filmexperten. Weiter...

Brandenburger Tor

Dossier

Deutsche Teilung - Deutsche Einheit

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer. Die Teilung bekommt eine konkrete Gestalt. Mehr als 20 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften. Weiter...

Eine Videoprojektion ist am Sonntag (03.Oktober 2010) am Reichstag in Berlin zur Feier anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit zu sehen.

Zeitgeschichte

Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur. Weiter...

Leeres Bundestagsgebäude in Bonn am 5. Juli 1999. Nach der Sommerpause nimmt der Bundestag im Berliner Reichstag seine Arbeit auf.

Hauptstadtbeschluss

20. Juni 1991: Nach einer hart umkämpften Abstimmung beschließt der Deutsche Bundestag den Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin – mit knapper Mehrheit. Es folgte eine Debatte über die Aufgabenverteilung und 1994 das Berlin/Bonn-Gesetz. Ein Teil der strittigen Punkte war damit geregelt. Vorerst. Denn die Debatte geht weiter. Weiter...

50 Jahre Anwerbeabkommen

50 Jahre Anwerbeabkommen

Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute, 50 Jahre später, gehört deutsch-türkisches Zusammenleben zur Alltagsrealität in Deutschland - von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin. Weiter...

„La Sarraz“ – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984 (Szene, Ablaufplan, Regie: L. Dammbeck; Tanz: Fine; Filme: Teile von „Hommage à La Sarraz“, eine Collage alter deutscher Heimfilme, 16mm Fassung der Videoaufzeichnung der Herakles-Proben; Kamera: Thomas Plenert; Regie/Schnitt: L. Dammbeck; Diamaterial: L. Dammbeck; Musik: Life Jazz Lothar Fiedler, Hansi Noack, Gottfried Rößler, Thomas Hertel; Aufbau/Kaschur/Malaktion: Olaf Wegewitz, Hans Hendrik Grimmling, L. Dammbeck; Projektion: Dietrich Oltmanns, Norbert Wagenbrett), Foto: Karin Plessing
1982 hatte Lutz Dammbeck mit der Arbeit am Herkakles-Konzept als Szenarium für einen Experimentalfilm begonnen; nach der Ablehnung durch die DEFA entwarf er es als Rauminszenierung und Mediencollage neu. Mit seinen auf der Grundlage dieses Konzeptes entwickelten multimedialen Inszenierungen „La Sarraz“, „Herakles“ und „Realfilm“ näherte sich Dammbeck der deutschen Vergangenheit und der politischen und sozialen Realität in der DDR. Er wandte sich „dem Thema Faschismus“ zu, weil er für seine Generation die Möglichkeit sah, „unbelastet und scheinbar naiv nach beunruhigenden Phänomenen zu fragen. Fragen zum Beispiel nach Ursachen für die Fazination des Nazismus, nach der Wirkung der von ihm geweckten Bilder und Emotionen, bis in die Gegenwart hinein“. (L. D.)

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten. Weiter...

Sonderpostwertzeichen "50 Jahre Marshallplan" im Wert von 100 Pfennig der Deutschen Post AG, das am 9. Juni 1997 herausgegeben wurde. Die Marke zeigt George C. Marshall, den früheren Außenminister der USA, mit der amerikanischen Flagge vor den Ruinen einer europaeischen Stadt nach dem 2. Weltkrieg. Am 5. Juni 1947 hielt Marhall vor Studenten der Harvard Universitaet seine beruehmte Rede, in der er den Marshall-Plan verkuendete. Europa sollte mit Hilfe amerikanischer Gelder seinen Wiederaufbau wirtschaftlich selbst bewaeltigen.

Dossier

Der Marshallplan - Selling Democracy

Der Marshallplan sollte die enorme wirtschaftliche Not nach dem Zweiten Weltkrieg lindern. Das Dossier informiert über Entstehung, Entwicklung und Wirkungsgeschichte des Marshallplans. Weiter...

West Germany's Chancellor Willy Brandt kneels before the Jewish Heroes' monument in Warsaw, Poland, Monday, Dec. 6, 1970. Brandt is attending meetings to improve relations between his government and the Communist nations. (AP Photo)

Dossier

Deutsch-polnische Beziehungen

Deutsche und Polen verbindet eine schwierige Beziehung, die noch immer überschattet wird von den deutschen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs. Wie stehen die beiden Staaten heute zueinander? Weiter...

Denkmal für die Berliner Mauer

Lange Wege der Deutschen Einheit

Schockartige Umwälzungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und persönlichen Lebensumständen: Welche Folgen brachte der Systemumbruch mit sich? Und wie verläuft seitdem der Einigungsprozess in Ost und West? Weiter...

Kontraste - Das Ende der DDR

Kontraste - Auf den Spuren einer Diktatur

In der DDR gab es keine freien Medien, die Bevölkerung nutzte oft westdeutsche Sender zur Information. Mehr als 30 Magazinbeiträge der Sendung "Kontraste" aus den Jahren 1987 bis 2001 dokumentieren den Prozess der deutschen Einheit. Weiter...

Abschlussfeier der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin, 5. August 1973.

Weltfestspiele 1973

8 Millionen Menschen kamen während der Weltfestspiele 1973 in Ost-Berlin zum X. Jugendfestival zusammen. Es ging weder um Zehnkampf noch um Gewichteheben, sondern um eine Plattform des politischen Dialoges und der politischen Inszenierung. Weiter...

Erste Tagung des parlamentarischen Rates in Bonn. Am Nachmittag des 1. September 1948 hielt der parlamentarische Rat in Bonn seine erste Sitzung ab. Neben den 65 stimmberechtigten Mitgliedern aus westdeutschen Ländern nahmen Vertreter Berlins mit beratender Stimme an der Sitzung teil.

Grundgesetz und Parlamentarischer Rat

Am 1. September 1948 traf in Bonn zum ersten Mal der Parlamentarische Rat zusammen, um das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten. Viele Fragen mussten beantwortet werden: Wie sollte der neue Staat aussehen? Nach welchen Prinzipien sollte er funktionieren? Weiter...

Bei der Aufarbeitung der DDR - Vergangenheit sind die Archive der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) von grundlegender Bedeutung.

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum. Weiter...

Erinnerungsorte

Erinnerungsorte

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie hier: Weiter...

Baracke im KZ Ravensbrück

Ravensbrück – Überlebende erzählen

Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück hatten die Nazis zwischen 1939 und 1945 rund 132.000 Frauen, Kinder und Männer inhaftiert – und Zehntausende ermordet. Im audiovisuellen Projekt erzählen 16 Überlebende von ihrer Inhaftierung, ihren Erinnerungen und ihrem Leid. Weiter...

Hans und Sophie Scholl mit Christoph Probst (v.l.n.r.). Abschied vor der Abfahrt zur Ostfront, München Juli 1942.

Sophie Scholl und die "Weiße Rose"

Die Geschichte von Sophie Scholl und der "Weißen Rose" ist auch über 60 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod von Bedeutung. Sie ist ein Symbol für beispielhafte Zivilcourage und Widerstand gegen die Hitler-Diktatur. Weiter...

Familienwege 1933-1989

Gerettete Geschichten

Elf Familiengeschichten zeigen, was Verfolgung, Kriege und Ost-West-Konflikt für Juden in Europa konkret bedeuten konnten. Jede der elf Biographien wird in einem Film erzählt. Interaktive Karten lassen die Größenordnung des Völkermordes und die Flucht- und Auswanderungsbewegungen vor und nach 1945 nachvollziehen. Texte beleuchten u.a. die Situation im Nachkriegseuropa sowie nach 1990. Weiter...

"Eine Revolte, die um den gesamten Erdball ging" - Daniel Cohn Bendit gemeinsam mit anderen Aktivisten auf einer Demonstration in Saarbrücken im Jahr 1968. Foto: AP

Die 68er-Bewegung

Sie protestierten gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg, die rigide Sexualmoral und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus und gingen als 68er in die Geschichtsbücher ein. War diese Zeit notwendig für den Übergang in die moderne Gesellschaft? Weiter...

Die RAF löste eine nie da gewesene Großfahndung aus.

Die Geschichte der RAF

Im Oktober 1977 entführte die RAF Hanns-Martin Schleyer. Die dramatischen Ereignisse während der 44-tägigen Geiselnahme gingen als "Deutscher Herbst" in die Geschichte ein. Lesen Sie Hintergründe zur terroristischen "Roten Armee Fraktion". Weiter...

Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR. Weiter...

Kurz vor seinem Ausscheiden als Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung erhält Dr. Paul Franken (m.) im Dezember 1968 das Bundesverdienstkreuz. Sein Nachfolger Dr. Hans Stercken (l.) und der damalige Bundesinnenminister Ernst Benda (r.) gratulieren.

Spezial

Geschichte der Bundeszentrale für politische Bildung

Hier erfahren Sie mehr über die 60-jährige Geschichte der Bundeszentrale für politische Bildung, die anfangs noch Bundeszentrale für Heimatdienst hieß und vor allem das Demokratiebewusstsein in der jungen Republik verankern sollte. Weiter...

 

Veranstaltungsdokumentation

Erinnern lernen. Lernen durch Erinnern

Die Fachtagung "Erinnern lernen. Lernen durch Erinnern" fand am 27. und 28. April 2015 in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund statt. Die Fachtagung schuf ein Forum für den Dialog von Wissenschaft und Praxis. Weiter... 

Festival

Europe 14|14

Anlässlich des 100. Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs macht die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Körber-Stiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und zahlreichen weiteren Förderern und Partnern Berlin zum europäischen Treffpunkt für den gemeinsamen "Blick zurück nach vorn". Weiter... 

Der Tag in der Geschichte

  • 1. Juli 1948
    Gemäß den Empfehlungen der Londoner Sechsmächtekonferenz (20. 4. - 2. 6. 1948) übergeben die Militärgouverneure Clay, Robertson und Koenig den elf westdeutschen Ministerpräsidenten die drei Frankfurter Dokumente. Im ersten Dokument wird vorgeschlagen, eine... Weiter
  • 1. Juli 1953
    Aus den Betriebskampfgruppen in der DDR (ursprünglich »Friedenswachen« und »Arbeiterwehren«) werden straff organisierte, paramilitärische »Kampfgruppen der Arbeiterklasse« gebildet. Zum Zusammenhang: 17. 6. 1953. Weiter
  • 1. Juli 1958
    Die Gleichberechtigung von Mann und Frau wird in der BRD im bürgerlichen Recht verankert. Bereits das Grundgesetz hatte Normen suspendiert, die dem Prinzip der Gleichberechtigung widersprachen. Die Befugnisse der Ehefrau vor allem im Familien-, Eheund... Weiter
  • 1. Juli 1959
    Die dritte Bundesversammlung wählt in West-Berlin (Ostpreußenhalle) im zweiten Wahlgang den bisherigen Bundesernährungsund Landwirtschaftsminister Heinrich Lübke (CDU) mit 526 Stimmen zum neuen Bundespräsidenten. Gegenkandidaten: Carlo Schmid (SPD) und Max... Weiter
  • 1. Juli 1960
    DP-Krise: Neun Bundestagsabgeordnete, u. a. die Bundesminister Hans-Christoph Seebohm und Hans-Joachim von Merkatz, treten aus der Deutschen Partei aus und am 20. 9. der CDU/CSU-Fraktion bei. Hauptgründe sind Meinungsverschiedenheiten mit der FDP vor allem im... Weiter
  • 1. Juli 1964
    Die vierte Bundesversammlung wählt den bisherigen Amtsinhaber Heinrich Lübke (CDU/CSU) im ersten Wahlgang wieder zum Bundespräsidenten. Gegenkandidat: Ewald Bucher (FDP). Weiter
  • 1. Juli 1967
    Europäische Gemeinschaft (EG): Die Exekutiven der EGKS, EWG und EURATOM/EAG fusionieren. - Der Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rats und einer gemeinsamen Kommission der EG war am 8. 4. 1965 unterzeichnet worden. Weiter
  • 1. Juli 1968
    Die DDR unterzeichnet den Atomwaffensperrvertrag sofort. Den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Non-Proliferation) schließen die drei etablierten Atom- und Verwahrstaaten USA, Großbritannien und Sowjetunion am gleichen Tage ab. Er tritt am 5.... Weiter
  • 1. Juli 1968
    Der Gemeinsame Zolltarif in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft tritt in Kraft: Die Binnenzölle für gewerbliche Waren und für fast alle Agrarprodukte sind abgeschafft (Zollunion). Weiter
  • 1. Juli 1969
    Das seit 1927 geltende Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung wird durch das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) ersetzt. Von der Erkenntnis ausgehend, dass der technische Fortschritt (Automation, Strukturwandel) immer höhere Anforderungen an... Weiter
  • 1. Juli 1971
    Die Europäische Gemeinschaft (EG) führt autonome Zollpräferenzen für die Entwicklungsländer ein. Wenn sie industrielle Halbund Fertigwaren im Rahmen bestimmter Höchstmengen (Plafonds) exportieren, genießen sie für die Dauer von zehn Jahren Zollfreiheit.... Weiter
  • 1. Juli 1976
    Das Gesetz über die paritätische Mitbestimmung der Arbeitnehmer vom 4. 5. 1976 tritt in Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit und mehr als 2 000 Beschäftigten (z. B. bei Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter... Weiter
  • 1. Juli 1977
    In der BRD tritt die Reform des Ehe- und Familienrechts vom 14. 6. 1976 in Kraft. An die Stelle der vorherrschenden rollenfixierten »Hausfrauenehe« tritt die gleichberechtigte Funktionsteilung in Haushalt und Beruf nach freier Gestaltung der Ehepartner. Ehen... Weiter
  • 1. Juli 1979
    Der Staatsvertrag der Bundesländer über die Vergabe von Studienplätzen tritt in Kraft. Er beruht auf den Zulassungsvorschriften des Hochschulrahmengesetzes vom 26. 1. 1976. Im ersten Numerus-clausus-Urteil vom 18. 7. 1972 hatte das Bundesverfassungsgericht... Weiter
  • 1. Juli 1980
    Die Straftaten gegen die Umwelt aus den geltenden Umweltschutzgesetzen werden im Strafgesetzbuch erfasst, vereinheitlicht und verschärft. Umweltkriminalität und Umweltgefährdung (z. B. die Verunreinigung von Boden, Wasser und Luft, Lärmverursachung,... Weiter
  • 1. Juli 1987
    Das Baugesetzbuch, das Städtebauförderungs-und Bundesbaugesetz vereint, tritt in Kraft (27. 7. 1971). Es stärkt die Planungshoheit der Gemeinden und verkürzt das Baugenehmigungsverfahren. Weiter
  • 1. Juli 1987
    Die Einheitliche Europäische Akte (EEA), auf die sich der Europäische Rat am 2./3. 12. 1985 in Luxemburg geeinigt hatte, tritt in Kraft. Der EG-Binnenmarkt wird schrittweise bis 31. 12. 1992 als Zieldatum vollendet. Der Rat verzichtet bei Beschlüssen vor... Weiter
  • 1. Juli 1988
    Der Senat von West-Berlin und der Ministerrat der DDR vollziehen einen Gebietsaustausch in Berlin; er war bereits am 31. 3. 1988 vereinbart worden. Damit sind alle Enklaven beseitigt. Der Gebietsaustausch wird durch Flächenausgleich kompensiert oder durch... Weiter
  • 1. Juli 1988
    Als erster Deutscher wird Manfred Wörner (CDU) NATO-Generalsekretär. - Nachfolger als Verteidigungsminister war am 18. 5. 1988 Rupert Scholz (CDU) geworden. Der Übergang des Bündnisses von der Konfrontation des Kalten Krieges zur neuen Zusammenarbeit zwischen... Weiter
  • 1. Juli 1989
    Poststrukturreform: Die betrieblichen Aufgaben der Deutschen Bundespost als bundeseigene Verwaltung werden vom Postdienst (»Gelbe Post«), von der Postbank und von der Telekom wahrgenommen. Diese drei selbstständigen öffentlichen Dienstleistungsunternehmen... Weiter
  • 1. Juli - 31. August 1989
    In den Urlaubsmonaten reisen DDR-Bürger (Ende der Schulferien am 3. 9. 1989) nach Ungarn, Polen und in die CSSR mit der Absicht, auf Umwegen in den Westen zu flüchten. Viele solcher »Urlauber« suchen Zuflucht in den Botschaften der BRD in Budapest, Warschau,... Weiter
  • 1. Juli 1990
    Der Staatsvertrag vom . 18. 5. tritt in Kraft. Damit führt die DDR die DM anstelle der DDR-Mark ein (Währungsunion). Sie schafft die Voraussetzungen für die Soziale Marktwirtschaft (Wirtschaftsunion) und die Übernahme der bundesdeutschen Sozialversicherung... Weiter
  • 1. Juli 1990
    Die 1. Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion tritt in Kraft. Damit verbunden sind engere und regelmäßige Konsultationen in Finanzfragen, vor allem bezüglich einer gemeinsamen Konjunktur-, Haushalts- und Wechselkurspolitik. Hauptziel ist es,... Weiter
  • 1. Juli 1991
    Die von der Bundesregierung am . 8. 3. beschlossenen und vom Bundestag am 14. 5. 1991 verabschiedeten Steuererhöhungen treten in Kraft; sie sollen die Kosten der deutschen Einheit und des alliierten Golfkriegs (17. 1. - 28. 2. 1991) finanzieren helfen: 1.... Weiter
  • 1. Juli 1992
    Das Asylverfahrens-Neuregelungsgesetz vom 26. 6. 1992 tritt in Kraft. Es soll das Asylverfahren verkürzen, den Missbrauch des Asylrechts eindämmen und ermöglichen, abgelehnte Asylbewerber ggf. schneller abzuschieben. Daher sind alle Asylbewerber anfangs in... Weiter
  • 1. Juli 1993
    Die Reform des Asylgrundrechts und das angepasste Asylverfahrensgesetz treten in Kraft. Der Bundestag hatte die Verfassungsänderung und das neue Asylverfahrensgesetz am 26. 5. 1993 verabschiedet, während das Parlaments- und Regierungsviertel in Bonn durch... Weiter
  • 1. Juli 1996
    Die zweite Stufe der Pflegepflichtversicherung tritt in Kraft. Der Beitragssatz steigt von 1 Prozent auf 1,7 Prozent. Leistungen können fortan nicht nur für häusliche, sondern auch für stationäre Pflege beansprucht werden. 1. 1. 1995 Weiter
  • 1. Juli 1996
    United Nations Volunteers (UNV), die UN-Freiwilligenorganisation, zieht von Genf nach Bonn. Die Bundesstadt wird damit UN-Sitz. Als Ausgleich für den Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin sollten in Bonn nationale, internationale und supranationale... Weiter
  • 1. Juli 1998
    Die Reform des Kindschaftsrechts als Folge veränderter Lebensformen tritt in Kraft. Sie verbessert die Rechte des Kindes und den Schutz der ehelichen oder nicht ehelichen Eltern vor unnötigen staatlichen Eingriffen, z. B. beim Sorgerecht, bei Trennung oder... Weiter
  • 1. Juli 1999
    Unter dem Motto »50 Jahre Demokratie - Dank an Bonn« tagt der Bundestag letztmalig am Rhein. In der Abschiedsdebatte würdigen Parlamentarier Bonn als »Wiege der zweiten deutschen Demokratie« - so auch Exkanzler Helmut Kohl (CDU) in seiner ersten... Weiter
  • 1. Juli 1999
    Berlin-Umzug: Der Bundestag verabschiedet sich von Bonn und tagt künftig in Berlin: 1. 7. 1999. Weiter