Hötensleben
6.10.2009
Das Geburtshaus von Elke Huhn war das erste Haus im Westen - und damit Anlaufstelle für DDR-Flüchtlinge. Wenn nachts Steinchen ans Fenster flogen, war klar: Es war wieder jemand über die Grenze in Hötensleben geflüchtet.
Wenn nachts Steinchen ans Fenster flogen, wusste Familie Huhn Bescheid. Es war wieder jemand über die Grenze in Hötensleben geflüchtet. Einmal stand sogar ein Volkspolizist im Schlafzimmer der Eltern. Kein Wunder, das Geburtshaus von Elke Huhn war das erste Haus im Westen und damit Anlaufstelle für DDR-Flüchtlinge. Das Grenzdenkmal von Hötensleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt gilt heute als die am besten erhaltene Grenzanlage und ist Anziehungspunkt für viele Besucher.
Idee, Konzeption und Fotografie: Stephan Morgenstern
Interviews: Michaela Böhm, Margot Unbescheid, Erla Bartmann
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