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Glossar

Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED)

Die SED war aus der Zwangsvereinigung von SPD und KPD im April 1946 hervorgegangen. Sie verstand sich als Führung der Arbeiterklasse und sprach von sich als "der bewusste und organisierte Vortrupp des werktätigen Volkes der sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik" im Kampf für die Realisierung des Kommunismus. Entscheidendes Merkmal der SED (wie jeder kommunistischen Partei) war ihr Monopol auf Wahrheit und Macht im Staat. Die SED diktierte alle wesentlichen Entscheidungen in Gesellschaft, Ökonomie, Kultur und Recht.

An der Spitze der SED stand das Zentralkomitee, das Machtzentrum lag beim Politbüro des Zentralkomitees. Seit 1968 war die Führungsrolle der SED im Staat auch in der Verfassung (Art. 1) festgeschrieben, womit lediglich explizit formuliert wurde, was DDR seit 1949 der Fall war.



18.05.2006



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