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Glossar

Gauck-Behörde

So benannt nach dem ersten "Bundesbeauftragten für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik" (BStU), Joachim Gauck, der sein Amt offiziell zum 1. Januar 1992 antrat. Der BStU ging aus Vorgängerinstitutionen hervor, die zunächst die Volkskammer der DDR nach der Herbstrevolution eingesetzt hatte und dann vom Bundestag übergangsweise fortgeführt wurde. Aufgaben der Behörde sind

1. Die MfS-Akten zu erfassen, sie archivarisch zu ordnen, zu erschließen und zu verwalten.

2. Aktenauskünfte zu erteilen, Betroffenen Akteneinsicht zu gewähren und ggf. Unterlagen herauszugeben.

3. Forschung und politische Bildung bei der Aufarbeitung der MfS-Aktivitäten zu unterstützen und zu beraten.

4. Dokumentationszentren und Ausstellungen einzurichten und zu unterhalten.

Mit der Einrichtung der Behörde werden Forderungen der DDR-Bürgerbewegungen nach Offenlegung der Strukturen und der Arbeitsweise des MfS erfüllt. Nachfolgerin von J. Gauck als Bundesbeauftragte wurde 2000 Marianne Birthler.



18.05.2006



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