"La Sarraz" – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus "Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984

Dresden

Hinterhof des Gebäudes Hechtstraße 25: Gemeinschaftsbilder der Künstlergruppe „Lücke“, Mitte der 1970er Jahre, Foto: Archiv riesa efau (Fotograf unbekannt)

A.R. Penck und die Künstlergruppe „Lücke“

Zu Beginn der 1970er Jahre bereicherte eine kleine Gruppe künstlerischer Autodidakten um den damals Anfang Dreißigjährigen A.R. Penck die Dresdner Kunstszene. Weiter...

Performance zur Ausstellungseröffnung „Vom Ebben und Fluten“ im Leonhardi-Museum, Dresden, 6. August – 4. September 1988: Via Lewandowsky, Rainer Görß, Else Gabriel, Micha Brendel (v.l.n.r.), Foto: Ernst Goldberg

Das Leonhardi Museum

Das Leonhardi-Museum in der Grundstraße 26 im Dresdner Stadtteil Loschwitz gehörte zu den ungewöhnlichsten Foren der Gegenwartskunst in der DDR, weil es ein von Künstlern selbst bestimmtes Ausstellungsprogramm unter der Obhut staatlicher Aufsicht behauptete. Weiter...

Faschingsfeier in der „Obergrabenpresse“ mit den Künstlern Peter Herrmann, Eberhard Göschel und Petra Herrmann, 1980, Foto: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek, Christian Borchert

Die Obergrabenpresse

Eberhard Göschel, Peter Herrmann und A.R. Penck gründeten 1978 die Dresdner Obergrabenpresse als Künstlervereinigung und Druckwerkstatt, Verlag und Galerie. Weiter...

Diplom von Rainer Görß, HfBK, 28. Juni – 1. Juli 1989: Diskussion mit den Professoren Johannes Heisig, Gerhard Kettner und Helmut Wagner, Foto: Holger Stark, Archiv Rainer Görß

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden

Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden galt bis in die späten 1970er Jahre als Musterlehranstalt des sozialistischen Realismus. Im folgenden Jahrzehnt erneuerten Studenten das Image der Institution auf radikale Weise. Weiter...

Performance „Herz Horn Haut Schrein“ als Teil der Diplomverteidigung, 3. Juli 1987: Via Lewandowsky, Micha Brendel, Else Gabriel, Foto: Karin Wieckhorst

Die „Autoperforationsartisten“

Die "Autoperforationsartisten“ mit ihren theatralischen Aktionen der körperlichen Selbstverausgabung waren ohne Zweifel die wirksamste Performancegruppe der 1980er Jahre. Weiter...

Festival „Intermedia I“, 1. und 2. Juni 1985, Clubhaus Coswig, unter anderem mit Faltrollomalerei, der Mediencollage „Herakles“ von Lutz Dammbeck und Auftritten verschiedener Bands, Foto: Harald Hauswald / OSTKREUZ Agentur der Fotografen

Das Festival „Intermedia I“ in Coswig

Am ersten Juniwochenende des Jahres 1985 fand in Coswig bei Dresden das erste Intermedia-Festival der DDR mit etwa vierzig Malern, Musikern der Freejazz- und Punkszene, Super-8-Filmern, Performern und Tänzern statt. Weiter...

Die Villa Marie in den 1980er Jahren, Foto: Claudia Reichardt

Claudia "Wanda“ Reichardt und die Villa Marie

In der herrschaftlichen Villa Marie, am Fuße des Blauen Wunders gelegen, eröffnete Claudia "Wanda“ Reichardt 1986 die private Galerie "fotogen“. Weiter...

Frank und Ralf Lehmann in ihrer Wohnungsgalerie „Artefakt“, 1989, Foto: Archiv Galerie Gebr. Lehmann, Dresden/Berlin (Fotograf unbekannt)

Die Galerie Artefakt

Die Gründung der Galerie Artefakt der Brüder Frank und Ralf Lehmann im Jahre 1988 stand in der Dresdner Tradition privater Wohnungsgalerien. Weiter...

Inszenierte Gegenöffentlichkeit: Sascha Anderson (links) und Sören Naumann in der von Naumann geführten inoffiziellen Privatgalerie in der Förstereistraße, Dresden, Anfang der 1980er Jahre, Foto: Archiv riesa efau (Fotograf unbekannt)

Die Förstereistraße 2

In der Förstereistraße 2, in der Dresdner Neustadt gelegen, fanden von 1982 bis 1987 in loser Folge Ausstellungen mit Künstlern aus Berlin, Dresden, Erfurt und Karl-Marx-Stadt statt. Weiter...

 

Online-Angebot

Jugendopposition in der DDR

Ausgezeichnet mit Grimme Online Award: Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten. Weiter... 

Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur. Weiter... 

Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR. Weiter... 

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart: Wirklichkeit wird geschönt, Kritik unterdrückt, Oppositionelle werden verfolgt und gebrochen. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Am 15. Januar 1990 entmachteten sie endgültig das "Werkzeug" zur Machterhaltung der damals totalitär regierenden Sozialistischen Einheitspartei SED. Dieses Dossier der bpb beleuchtet zahlreiche Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern. Weiter...