"La Sarraz" – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus "Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984

Thüringen

Die Erfurter Ateliergemeinschaft

Die „Erfurter Ateliergemeinschaft“, die 1963 aus einem Treffen befreundeter Künstler hervorging, realisierte von 1964 bis 1974 mit insgesamt 45 Ausstellungen nonkonformer Kunst ein bis dahin in der DDR beispielloses Modell selbstbestimmter Produktions- und Künstlergalerien.

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Vor dem Eckhaus am Angerbrunnen, in dessen erster Etage die Wohnung von Dagmar und Klaus-Peter Peinzger zur Galerie umgestaltet worden war, 1980: Freunde von Manfred Zoller (hinten im Bild rechts) zeigen die Einladung zur Ausstellungseröffnung, Foto: Archiv Gabriele Stötzer  

Die Galerie im Flur

Die Galerie im Flur am Anger 41 in Erfurt gilt als die wichtigste Wohnungsgalerie Thüringens Ende der 1970er Jahre. Ihre Schließung war zugleich ein typisches Beispiel für den Umgang des Staates mit nichtkonformen Künstlern.

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Blick in eine Ausstellung mit Werken von Detlef Schweiger, Malerei, und Eva Backofen (ehem. Anderson), Plastik, bei der Jenaer Hofvernissage, 1988
Foto: Archiv riesa efau (Fotograf unbekannt)

Die Jenaer Hofvernissagen

Die Jenaer Hofvernissagen fanden von 1986 bis 1988 auf einem besetzten Hinterhof statt. Sie ließen Jena zu einem wichtigen Ort der künstlerischen Opposition und Gegenkultur in Thüringen werden.

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Die Gründer der Galerie Schwamm Conny und Udo Dietrich, Oktober 1988, Foto: Claus Bach

Galerie Schwamm in Weimar

Die 1988 gegründete Galerie Schwamm in Weimar wandte sich an Künstler, die aus kulturpolitischen oder ästhetischen Gründen nicht ausstellen durften und aus dem Kulturbetrieb ausgeschlossen waren.

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Online-Angebot

Jugendopposition in der DDR

Ausgezeichnet mit Grimme Online Award: Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

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Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart: Wirklichkeit wird geschönt, Kritik unterdrückt, Oppositionelle werden verfolgt und gebrochen. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Am 15. Januar 1990 entmachteten sie endgültig das "Werkzeug" zur Machterhaltung der damals totalitär regierenden Sozialistischen Einheitspartei SED. Dieses Dossier der bpb beleuchtet zahlreiche Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern.

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