DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen einschüchtern und manipulieren. Aus der Zielsetzung und Arbeitsweise der ehemaligen DDR-Geheimpolizei "Staatssicherheit“ ist viel zu lernen über heute noch praktizierte Mechanismen von Diktaturen: Feindbilder werden gelehrt, Grundrechte verletzt, Andersdenkende als "feindlich-negative" Personen etikettiert, überwacht und verfolgt. Für diese Zwecke agierte die "Stasi" ohne rechtsstaatliche Kontrolle als ein Werkzeug zur Machtsicherung der zwischen 1949 und 1990 in der DDR herrschenden Sozialistischen Einheitspartei SED. Dieses Dossier beleuchtet das Vorgehen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und seiner Auftraggeber, beschreibt Einfluss, Folgen, Aufarbeitung und Lehren.

Die Lektüre aller Kurztexte auf dieser Seite vermittelt einen Gesamt-Überblick über das Wirken der Stasi, das in 50 Einzelaspekten vertieft werden kann. Alle Beiträge werden kontinuierlich um vielfältige Aspekte der Diktaturforschung, Filme, Links und Dokumente aus den MfS-Archiven ergänzt. Auch für Ihre und Eure Anregungen sind wir offen!

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Stasi-Archiv

Die Angstmacher: Stasi – was war das?

Das sind ja "Stasi-Methoden" heißt es oft, wenn Nachbarn Nachbarn belauschen, Unternehmen Datenschutz aushebeln oder ungesetzliche Aktionen von Geheimdiensten publik werden. Doch was war die "Stasi" überhaupt? Ein Machtinstrument. Weiter...

Verpflichtungserklärung, Marquardt

Verführung zu Feindbildern

Die Stasi versuchte bereits Jugendliche zu gewinnen – nicht nur als Informanten. Sie steuerte auch gezielt Lebensläufe und plante sie mehrere Jahre im Voraus. Eine Betroffene fragt sich bis heute: "Was war meine Entscheidung? Was war deren Manipulation?" Weiter...

Schaller, Stasi, IM

"Ich hatte Scheißangst". Ein spätes IM-Bekenntnis

Ein Schüler-Interview mit Fernsehkommissar "Hajo Trautzschke" aus der ZDF-Krimiserie "SOKO Leipzig". Darin berichtet der Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller über seine Zeit als Stasi-Informant, über Feigheit, Abenteurertum und zweierlei Angst. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Anonymität, Stasi-Archiv, Überwachung, Doppelgänger

Psychofolgen bis heute: "Zersetzungs"-Opfer der DDR-Geheimpolizei

Einschüchterung von Andersdenkenden war ein zentrales Ziel der Stasi. Dies geschah nicht nur durch Inhaftierung, sondern auch durch subtile Methoden der "operativen Psychologie". Die Nachwirkungen spüren Opfer bis heute. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Antifaschismus

Vertuschte Gefahr: Die Stasi & Neonazis

Nazis in der DDR waren eigentlich undenkbar. Dass es sie dennoch gab, ließ sich in den 80er Jahren nicht mehr verheimlichen. Aber SED und Stasi verharmlosten neonazistische Gewalttaten als Rowdytum. Mit Nazis aus dem Westen wurde sogar kooperiert. Weiter...

Baath-Partei, 1979, Ost-Berlin

Waffenhilfe für Syrien

Tötete DDR-Munition in Syrien? So wurden vor einem Massaker durch syrische Regierungstruppen in Hama, das am 2. Februar 1982 begann, 50 Millionen Schuss Munition in der DDR bestellt. Bis zu 40.000 Menschen kamen damals ums Leben. Dem SED-Staat brachten solche Waffendeals wichtige Westdevisen. Weiter...

Demonstration der Gruppe in der Leipziger Innenstadt am 4. September 1989.

Mutbürger

Ende der 80er Jahre wuchs das Selbstbewusstsein oppositioneller Gruppen in der DDR - auch gegenüber der Stasi. Sie verloren ihre Angst. Ein Student in Leipzig spähte das MfS sogar selber aus und zeichnete heimlich seine Vernehmung auf. Sein Motto: "Die kommen dauernd zu uns, jetzt kommen wir zu ihnen!" Weiter...

Demoplakat, Leipzig, Stasi

"Stasi weg - Bürgerschreck" - Die Parolen der Revolution

1.180 Rufe und Transparente aus der Zeit der Friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989. Landesweit vom MfS dokumentiert und nach Themen geordnet. Eine außergewöhnliche Stasi-Akte - komplett zum Nachlesen. Weiter...

Tanz auf der Mauer vorm Brandenburger Tor am 10.11.1989

"Totalschaden" - Das Finale Grande der DDR-Volkswirtschaft 1989

Wäre es auch ohne den 9. November zum Mauerfall gekommen? Darauf weisen mehrere SED- und Stasi-Unterlagen hin. Die DDR war im Herbst 1989 so pleite, dass sie erwog, im Tausch gegen neue Milliardenkredite aus dem Westen die Grenze zu öffnen. Weiter...

Videos: "FEINDBILDER" - Fotos und Filme der Stasi, von Zeitzeugen kommentiert:

Spurensuche im Stasi-Archiv

Spurensuche im Stasi-Archiv

Zwischen Selbstdarstellung, Überwachungsvideos und der Dokumentation der Mauertoten: Ein Überblick über den Bildbestand der Stasi.

Stasi raus, Graffiti, Suhl

Von der Gründung bis zum Untergang

Drei Phasen prägten die Entwicklung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sein Aufbau im Stalinismus und Kalten Krieg, der Ausbau zum Überwachungsapparat und der langsame Weg in die Defensive. Weiter...

Stasi, Alexanderplatz, Observation

Organisierte Misserfolge

Viele Menschen in der DDR hatten das Gefühl einer allwissenden, aber unsichtbaren Macht ausgeliefert zu sein, die Seite an Seite mit SED-Funktionären Einfluss auf ihre Lebenswege nahm. Auch darauf begründete sich die Macht des MfS. Weiter...

Stasi, Feindbilder

Das Feindbild der Stasi

SED und MfS hatten eine paranoide Angst vor Kritik, starre Feindbilder prägten ihr Denken. Wer anderer Meinung war, galt als "feindlich-negativ". Hass definierte die Stasi als Voraussetzung für "erfolgreichen Kampf gegen den Feind". Weiter...

KGB, Lubjanka, Moskau

"Volksfeinde" im Visier

Um die Konzeption des MfS zu verstehen, muss man sein Vorbild kennen - den sowjetischen Geheimdienst KGB und dessen Aufgaben, Feindbilder und Methoden. Beleuchtet wird auch dessen mühsame Aufarbeitung heute. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Reisefreiheit

Am Beispiel Karl-Marx-Stadt: Der Einfluss der Stasi in der Provinz

Für die SED war die Stasi das überlebenswichtige "Ohr an der Masse". Das MfS sollte Misstände aufklären und "Feindtätigkeit" aufdecken - in bedingungsloser Gefolgschaft zur Regionalführung der Partei. Weiter...

Stasi, Fotos, Gendarmenmarkt

Zum Schutz des Staats und nicht der Bürger

DDR-Bürger nahmen sie wahr, wie "ein kratzendes Unterhemd", andere als "Angsterzeuger". Doch welche Funktionen erfüllte die Stasi genau? Weiter...

Internierungslager, Morde & ein Geruchsarchiv. Stasi-Recherchen von SPIEGEL-TV:

Der "Stasi-Staat"

Der "Stasi-Staat"

Eine SPIEGEL-TV-Reportage über den Sturm auf die Stasi am 15. Januar 1990 und die ersten Erkenntnisse der Bürgerkomitees über das Wirken der DDR-Geheimpolizei. Erstausstrahlung war am 21.1.1990

Postgeheimnisse, Dampfgeräte, Brieföffnung

Allwissenheit als Ziel - Die Postkontrolle der DDR-Geheimpolizei

Als es das Internet noch nicht gab, waren Briefe das wichtigste Kommunikationsmittel. In Postämtern unterhielt das MfS eigene Abteilungen, in denen systematisch Post geöffnet wurde. Weiter...

Stasi-Haft, Untersuchungshaftanstalt, Rostock

Repression durch Stasi-Haft

Ohne gesetzliche Grundlage verfügte das MfS über 17 eigene Untersuchungshaftanstalten, in denen Inhaftierte oft wochenlang isoliert blieben und zermürbt werden sollten. Diese Gefängnisse waren ein zentrales Machtinstrument der Staatssicherheit. Weiter...

Stasi, Kamera, Spionage

Spione beim Klassenfeind

1989 waren etwa 3.500 Bundesbürger Agenten des MfS. Wissenschaft, Militär und Technik waren die wichtigsten Spionageziele. Außerdem ging es um Einflussnahme auf Medien und Politik - und das Ausschalten politischer Gegner. Zu den Mitteln gehörten auch Bestechung und Mord. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Protest-Grafitti, Rechtsstaatlichkeit

Gelenkter Rechtsstaat: MfS, SED und ihr Einfluss auf Rechtsanwälte

In der DDR nahmen SED und Stasi gravierenden Einfluss auf die Rechtsprechung. Insbesondere in politischen Verfahren ließen sie Anwälten nur geringe Spielräume. Das reduzierte das Interesse am Anwaltsberuf erheblich. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit, Tagebau

Kontrollierter Misserfolg: Wie das MfS Betriebe lenkte

Die Stasi mischte sich nicht nur in Fragen der Personalpolitik in die Volkswirtschaft ein. Sie suchte vermeintliche "Schädlinge" und platzierte eigene Mitarbeiter in Schlüsselpositionen. Das schadete der DDR-Ökonomie mehr, als es ihr half. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Zwangsexmatrikulation, DDR-Bildungssystem

Lehren und Lernen unter MfS-Kontrolle: Lähmung der Universitäten

Während der Friedlichen Revolution 1989 spielten Hochschulen in der DDR nur eine geringe Rolle. Das hatte seinen Grund. SED und Stasi hatten die Universitäten "entschärft" und ein Klima der Angst erzeugt. Weiter...

Nocolai-Kirche, Stasifotos

Der verhasste Freiraum Kirche

Für die Stasi war es ein sensibles Terrain, in das sie vor allem mit Perspektivagenten eindringen wollte. Aber ihr gelang es trotz hohem Aufwand nur, Freiräume von Kirchen einzuengen. Verhindern konnte sie das christliche Engagement nicht. Weiter...

Olympia, Moskau 1989, DDR-Sportler

Staatsplan "Sieg". Die Stasi im Leistungssport

Staatsdoping gab es auch in der DDR. Leistungssport diente der Propaganda und sollte Aushängeschild des Sozialismus sein. Überwachung, Lenkung, Doping und dessen Vertuschung wurden zu Aufgaben des Ministeriums für Staatssicherheit. Weiter...

Mauer, Checkpoint Charlie, Grenzer, MfS

"Hauptaufgabe" Fluchtverhinderung

Die Sicherung von innerdeutscher Grenze und Berliner Mauer galt als eine "Hauptaufgabe" des MfS. Stasi-Mitarbeiter tarnten sich als Grenz- und Zollangestellte. Zielstrebig versuchte die DDR-Geheimpolizei, ihren Einfluss im Grenzgebiet auszubauen. Weiter...

Der "rote Koffer" im Panzerschrank. MfS-Unterlagen über den ersten Mann im Staat:

Video: Stasi-Akte Honecker

Video: Stasi-Akte Honecker

In einem "roten Koffer" hütete Stasi-Chef Erich Mielke auch Dokumente über SED- und Staatschef Erich Honecker. Der Zweck ist umstritten. Eine Spurensuche der ZDF-Sendereihe "Kennzeichen D" im November 1990.

Stasi

Wer war "Täter"?

Im Fokus stehen oft nur die Stasi-Spitzel. Aber wer leitete sie an? Wer hatte das Sagen? Oft vergessen werden die SED als Auftraggeber sowie die Führungsoffiziere als eigentliche Anstifter von Verrat. Sie waren rigide von ihren Feindbildern überzeugt. Weiter...

Roth, Stasi-Major, Roland Jahn

"Die Spitzel waren nur Mittel zum Zweck"

"Der IM, der Spitzel, war immer zuerst eine missbrauchte Person", berichtet der ehemalige Geraer Stasi-Major Bernd Roth und macht das Ziel von SED und Stasi deutlich, Querdenker „zu einer staatskonformen Einstellung umzuerziehen“. Weiter...

IM-Akte, Bodo, Stasiakte

Spitzel jenseits der IM

Um heimlich Informationen über Bürger der DDR zu erlangen, standen dem MfS nicht nur Hauptamtliche und Inoffizielle Mitarbeiter (IM) zur Verfügung, sondern auch eine große Zahl anderer Auskunftspersonen. Ziel war ein flächendeckendes Informantennetz. Weiter...

Holm, Stasi

Einmal Stasi - immer Stasi?

Darf ein ehemaliger hauptamtlicher Nachwuchsmitarbeiter der Stasi 27 Jahre nach dem Untergang des MfS Staatssekretär werden? Ein Fall, der Anfang Januar 2017 in Berlin für politischen Streit sorgte. Weiter...

Aktensäcke, DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi

Verweigern war möglich

Viele der Inoffiziellen Stasi-Mitarbeiter (IM) spitzelten freiwillig oder hatten Furcht, sich zu widersetzen. Doch die Stasiakten enthalten auch viele Beispiele für Zivilcourage von Menschen, die dem MfS mutig einen Korb gaben. Mit und ohne Konsequenzen. Weiter...

Gestapo, Organigramm

Stasi = Gestapo?

Kein einfacher Vergleich. Beide Geheimpolizeien agierten jenseits des Rechts und schüchterten ein. Die Radikalisierung der Gestapo war aber ungleich größer. Sie wurde zum Teil des nationalsozialistischen Vernichtungssystems. Weiter...

Wolf Biermann: "Die Macht der Staatssicherheit bestand aus der Angst vor ihr"

Film: Wolf Biermann zum 80. Ein Interview.

Film: Wolf Biermann zum 80. Ein Interview.

"Dass die Wahrheit auf den Tisch des Hauses Deutschland gelegt wird". Ein bpb-Gespräch mit Wolf Biermann über seine Stasi-Akten, Lehren aus der Geschichte, politische Kultur und die Zukunft der Aufarbeitung - 40 Jahre nach seiner Ausbürgerung aus der DDR.

Schädlich, Biermann, Fuchs, Autoren

Liquidierte Bücher

Diktaturen lassen Schriftstellern selten Freiraum - außer sie schreiben im Sinne der vorherrschenden Ideologie. Tun sie das nicht, gelten sie schnell als "feindlich", im Jargon der Stasi als "negativ-dekadent". Daher galt der Literatur ein besonderes Augenmerk der DDR-Geheimpolizei. Weiter...

Bild von Roger David Servais

Kunst: Erarbeitung strafrechtlich relevanter Beweise

Drei Fallbeispiele zum Verhältnis von MfS und Bildenden Künstlern in der DDR zwischen 1964-1982. Erfahrungen der Maler Roger David Servais, Bernhard Heisig und Ralf Kerbach. Ergänzend drei Stasi-Analysen über "Kulturschaffende" in der DDR 1969, 1980 und 1989. Weiter...

Armin Müller-Stahl, Kino, Das Unsichtbare Visier

Stasi im Film. Im Visier des Unsichtbaren

Welchen Einfluss nahm das MfS auf TV- und Kinofilme und ebenso auf die Ausbildung zum Regisseur oder zur Regisseurin? Und wie kam die Staatssicherheit selbst in Filmen vor? Welche Filme haben es geschafft, das Wirken (und Nachwirken) der Stasi am lehrreichsten zu vermitteln? Weiter...

Weitere Videos: Stasi-Razzia in der Umweltbibiothek / Das MfS im Herbst '89 / u.a.m.

Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Am 2.12.1987 berichtete das ZDF-Magazin KENNZEICHEN D über eine Razzia des MfS in der Umweltbibliothek der evangelischen Zionsgemeinde am Prenzlauer Berg. Die engagierte Kirche sollte eingeschüchtert werden, aber der Stasi-Plan ging schief.

Leipziger Messe, Strauß, Honecker, Waigel, Schalck-Golodkowski

Vom Feind zum Freund? Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß

Bundespolitiker, die Kritik an der DDR übten, waren ein besonderes Ziel von DDR-Propaganda und Stasi. Den CSU-Politiker Franz Josef Strauß gewann die SED-Führung aber am Ende zu einem Partner, der ihr einen Milliardenkredit vermittelte. Eingefädelt von einem Stasi-Mann. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Manfred Gertzki, Todesanzeige

Verschwiegene Opfer: Wie Mauertote zu "Leichenvorgängen" wurden

Allein in Berlin gab es nach dem Mauerbau 1961 mindestens 139 Tote an der innerdeutschen Grenze. Fehlten Augenzeugen, versuchte die Stasi, solche Todesfälle zu verschweigen. Selbst Angehörige wurden belogen. Weiter...

Blick auf den zerstörten Unglücksreaktor 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl im Jahr 2011.

Tschernobyl und die Stasi

Am 26. April 1986 kam es zur nuklearen Havarie im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Bis heute halten die Folgen an. Mit welchen Herausforderungen sich die DDR und das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) durch die Katastrophe konfrontiert sahen, schildert Sebastian Stude in diesem Beitrag. Weiter...

Hoheneck, Gefängnisarbeit

Verschleierte Zwangsarbeit für Westfirmen

Das MfS war Teil eines Schweigesystems bei der Vertuschung von Zwangsarbeit durch Häftlinge für Exportprodukte in den Westen. Für die DDR war dies ein Millionengeschäft. Weiter...

Neues Deutschland

Kein Indianerspiel

Ließ sich die Stasi auch überlisten? Mühsam, denn jeder Fehler konnte Leben kosten. Vor allem Medien mussten vorsichtig sein und ihre Informanten trickreich schützen. Der langjähriger DDR-Korrespondent Karl-Heinz Baum erinnert sich. Ein Mosaik. Weiter...

Stasiakte, HV A, Ungarn

Ungarn: Skandalisierung statt Aufarbeitung

In Ungarn gründete die Stasi eine "Balaton-Brigade". Operative Urlauber des MfS sollten Beziehungen wischen BRD- und DDR-Touristen enttarnen. Aber die Suche nach Akten ist kompliziert. Ungarn tat sich schwer mit der Aufarbeitung, viele Papiere sind vernichtet. Weiter...

Parole, Polen, Stasi, Solidarnosc

Nicht nur Freunde - Die Stasi und Polens Geheimdienst MSW

In Polen wird die Aufarbeitung der Vergangenheit groß geschrieben. Dabei kam auch vieles über das Verhältnis von Polens Geheimdienst zur Stasi ans Licht. Das MfS war erheblich stärker ideologisch geprägt. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Stasi-Generalmajor Gerhard Lange

Angst auf beiden Seiten - Das Ende des MfS in Suhl

Schon Wochen bevor Demonstranten im Januar 1990 die Arbeit der Berliner Stasi-Zentrale stoppten, entmachteten sie das MfS in den Bezirken. Im thüringischen Suhl gab es dabei einen Toten. Weiter...

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit, Stasi

Geschichte ohne Masterplan: Der Sturm auf die Stasi 1989/90

Wissenschaftler streiten. War die Besetzung der Stasizentrale in Berlin am 15. Januar 1990 der etwas verspätete Sieg der Friedlichen Revolution? Eine Spurensuche. Weiter...

Augenzeugen der Stasi-Entmachtung. bpb-Interviews, aufgezeichnet im Jahr 2005.

Tor, Stasi, 15.1.1990

Der 15. Januar 1990 - ein Stasi-Erfolg?

War der Sturm auf die Stasi am 15. Januar wirklich ein Erfolg der Bürgerbewegung? Nein, sagt der Historiker Klaus Bästlein, ein Erfolg der SED und ihrer Geheimpolizei. Weiter...

Ministerium für Staatssicherheit Stasi, DDR-Demonstration, Stasi-Büro

Besetzung mit Folgen

Nicht der Sturm auf die Stasi im Januar 1990, sondern eine zweite Besetzung im September 1990 führte zum Durchbruch, der von 1992 bis heute in Form der Stasi-Unterlagen-Behörde Bestand hat. Einer der Besetzer von damals blickt als Augenzeuge zurück. Weiter...

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn (M.) mit seinen Vorgängern Marianne Birthler und Joachim Gauck bei seiner Amtseinführung am 14. März 2011.

Das Ringen um Auflösung & Akten

Die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, schildert, wie umstritten die Öffnung der Stasi-Akten auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung war und wie kompliziert ihre Aufarbeitung wurde. Weiter...

Enver Hodscha und Stalin

Albanien: Deutschland als Musterland

Mangels Konsens in der Gesellschaft gibt es anders als in Deutschland in Albanien erst seit 2015 ein Gesetz zum "…Recht auf Informationen über die Akten der ehemaligen Staatssicherheit", der "Sigurimi". Die Stasi-Aufarbeitung hat Vorbildwirkung. Weiter...

Graffiti, Stasi, Zukunft

Lehren aus der Stasi-Überwachung

Die Allwissenheitsphantasie der ehemaligen DDR-Geheimpolizei ist verführerisch für Regierungen auch in der Gegenwart. Doch in einem Rechtsstaat haben Bürger das Recht auf Datenschutz - und einen transparenten Staat. Wie weit ist diese Lehre gediehen? Weiter...

Transparent, Stasi was geht mich das an?

Stasi – wen juckt das noch? Bildungsprojekte für den Schulalltag

Wie lässt sich das Desinteresse von Schülern an Themen wie DDR, SED und Stasi aufbrechen? Ein Berliner Gymnasiallehrer stiftet Abiturienten dazu an, sich auf Forschungsprojekte über das MfS einzulassen. Weiter...

"Was haben Sie mit ihm gemacht?"

Ein ungeklärter Todesfall in Stasi-Haft

1981 stirbt der 23-jährige Matthias Domaschk in einer Haftzelle der Geraer Staatssicherheit. Wer trägt die Schuld? ARD-Reporter des Magazins "Kontraste" begleiten seine Freundin auf ihrer Spurensuche.

MfS-Reportagen aus der ARD-Redaktion "Kontraste"

Kubus, Stiftung Ettersberg, Weimar

Grabe, wo du stehst

"Wir müssen reden: Über die DDR, die Partei, ihre Stasi und die Menschen" - ein Plädoyer aus der Erfurter Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Wo die Stasi einst Menschen inhaftierte, entstand ein kreativer Ort "zum Nachdenken und Nachspüren". Weiter...

Snowden-Portrait

Erben der DDR-Bürgerbewegung?

Weltweit gründen Bürgerinitiativen "Snowden-Archive". Sie halten Geheimdienstdokumente, die der Whistleblower Edward Snowden öffentlich gemacht hat, zugänglich. Stasi-Besetzer der Gegenwart? Weiter...

Stasi, Normannenstraße, Flüchtlinge

Fußball auf dem Stasi-Flur

Nach langem Leerstand wird Berlins alte Stasi-Zentrale wieder genutzt: 1.300 Geflüchtete leben seit Ende 2015 in den alten MfS-Büros. Diktatur-Opfer an einem Ort der Diktatur-Aufarbeitung. Ein Rundgang. Weiter...

Seiten 1-3 des Mitgliedsbuches Nr. 2.002.373 der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, ausgestellt am 28. Juli 1964 für Karl-Heinz Kurras. Quelle: BStU

Aus dem bpb-Dossier "Die 68er Bewegung"

Der 2. Juni 1967 und die Staatssicherheit

Der 2014 verstorbene Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin erschoss, war Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Das beweisen Unterlagen der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), ausgewertet 2009 von Helmut Müller-Enbergs und Cornelia Jabs. Weiter...

 
jugendopposition.deOnline-Angebot von bpb & Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie wehrten sich junge Menschen in der DDR mit Mut & Musik gegen Stasi und SED-Diktatur? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten. Weiter... 

"Feindbilder" - Videos für den Unterricht

Die bpb-Dokumentation „FEINDBILDER“ zeigt in 12 Kapiteln umfangreiches Originalmaterial aus den Bild- und Videoarchiven der DDR-Staatssicherheit, eingeordnet von Zeitzeugen. Weiter... 

Stasi kinderleicht erklärt

Was es mit der Staatssicherheit auf sich hatte, erklären die ZDF-Kindernachrichten logo! Deutschland war von 1949 bis 1990 geteilt in zwei Staaten: die BRD und die DDR. In der DDR wurden Menschen überwacht und eingeschüchtert von einer Geheimpolizei - der "Stasi". Ihr halfen viele Menschen, die bereitwillig über andere "petzten". Mehr im logo-Trickfilm Weiter... 

Logo, Spiegel-TV

Eine Zeitreise zurück in den Überwachungsstaat.

Fernsehbeiträge von SPIEGEL-TV über das MfS und seine Aufarbeitung. Die Auswahl wird im Lauf des Jahres 2017 kontinuierlich erweitert. Weiter... 

Veranstaltungdokumentation

01

JAN
18. November 2016 - New York, USA. Video-Monitore zeigen die Live-Aufnahmen von Kameras in der Nähe des Trump Towers.

Sensible Daten - Die Kunst der Überwachung

Eine Audio-Dokumentation der Konferenz "Sensible Daten – Die Kunst der Überwachung" über Fragen der (digitalen) Überwachung der Gesellschaft. Veranstalter im Januar 2017 waren Münchener Kammerspiele, Goethe-Institut New York und bpb. Zugeschaltet war u.a. Edward Snowden. Eine Fortsetzung folgt im Lauf des Jahres 2017 in Berlin Weiter...

Stasi-Dokumente online

Neugierig auf originale Stasi-Akten? Die Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) bietet in ihrer Mediathek ausgewählte Dokumente zum Stöbern an. Weiter... 

Die Auflösung der Stasi in ARD-Berichten

30 Beiträge aus dem ARD-Fernsehmagazin KONTRASTE über die Arbeit der Stasi, die Stimmung in der DDR im Vorfeld der Friedlichen Revolution 1989 und die Versuche des MfS im Jahr 1990, Spitzel-Spuren zu verwischen. Weiter... 

Menschen im Visier

Vier DDR-Bürger, die Opfer der Stasi wurden, beispielhaft portraitiert von der Wochenzeitung "Die Zeit" Weiter... 

Cover, DVD, Hauswald, StasiMediathek

Radfahrer - Ein Interview mit Harald Hauswald

Ein dokumentarischer Fotofilm von Marc Thümmler über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, unterlegt mit Texten aus Stasi-Akten über ihn. Sie belegen, wie das "Subjekt Hauswald" der Stasi aus der Kontrolle gerät. Weiter... 

Debatte: Brauchen wir mehr Vorratsdatenspeicherung?

Ist die digitale Vorratsdatenspeicherung (VDS) ein Schritt hin zur Massenüberwachung a la Stasi? Oder nur ein notwendiges Ermittlungswerkzeug zur effektiveren Terrorismusbekämpfung? Diskutieren Sie mit auf netzdebatte.bpb.de Weiter... 

Leiterbahnen auf einer Computerplatine.Dossier

Datenschutz

Was bedeutet Datenschutz? Wie ist er gesetzlich geregelt? Was steckt hinter den Begriffen informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre? Wie können persönliche Daten im Internet geschützt werden? Das Online-Dossier Datenschutz klärt über Hintergründe auf und gibt praktische Handlungsanleitungen zum Thema. Weiter... 

blaue PlatineAus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11–12/2015)

Big Data

Jeder Klick, jeder Schritt, jeder Pulsschlag lässt sich heute dokumentieren. Die schiere Menge der Daten und der damit verbundenen Optionen, diese für verschiedenste Zwecke zu nutzen, beschreibt das Schlagwort "Big Data". Mit ihm verbinden sich gleichermaßen Hoffnungen und Befürchtungen. Weiter... 

Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt. Weiter... 

Eine Videoprojektion ist am Sonntag (03.Oktober 2010) am Reichstag in Berlin zur Feier anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit zu sehen.

Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur. Weiter... 

Denkmal für die Berliner MauerWeitere Dossiers der bpb

Deutsche Einheit

Infopakete zu den Themen: Der Hauptstadtbeschluss 1991, Deutsche Teilung - Deutsche Einheit und der lange Weg dorthin, 17. Juni 1953 u.a.m. Weiter... 

Coverbild Momentaufnahmen 1989/1990. Amateurfilme aus der Sammlung „Wir waren so frei...“DVD-Video/DVD-ROM (Hybrid)

Momentaufnahmen 1989/1990. Amateurfilme und Fotos aus der Sammlung "Wir waren so frei..."

Im kollektiven Gedächtnis vieler Deutscher sind die Fotos und Fernsehbilder von der Friedlichen Revolution 1989/90. Abseits der offiziellen Bilder präsentiert diese DVD neun Amateurfilme mit einer persönlichen Sicht auf die Umbruchszeit. Diese DVD kann hier bestellt werden. Ergänzend stehen online zahlreiche Amateurfotos aus dem Herbst 1989 in der DDR kostenlos für die Nutzung im Unterricht zur Verfügung. Unter https://www.wir-waren-so-frei.de/ . Weiter... 

Coverbild fluter Propagandafluter (Nr. 63)

Propaganda

Fake News und postfaktisch: Das sind zwei Schlagwörter, die für eine bedenkliche Entwicklung stehen. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen - andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Ein Heft zum Thema Propaganda. Weiter...