DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
Stasi

Auftraggeber

Wer war "Täter"?

Im Fokus stehen oft nur die Stasi-Spitzel. Aber wer leitete sie an? Wer hatte das Sagen? Oft vergessen werden die SED als Auftraggeber sowie die Führungsoffiziere als eigentliche Anstifter von Verrat. Sie waren rigide von ihren Feindbildern überzeugt.

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Stasi, "Tscheka"-Jubiläumsfeier

Partner

Kopien für die "Freunde": Die Verzahnung der Stasi mit dem KGB

Viele Berichte der Stasi enthalten in ihrem Verteiler auch den Adressat "Freunde". Damit gemeint war der KGB, der einen Durchschlag erhielt. Mit dem sowjetischen Geheimdienst war die Stasi von Anbeginn eng verbunden.

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Verpflichtungserklärung, Marquardt

Jugend

Verführung zu Feindbildern

Die Stasi versuchte bereits Jugendliche zu gewinnen – nicht nur als Informanten. Sie steuerte auch gezielt Lebensläufe und plante sie mehrere Jahre im Voraus. Eine Betroffene fragt sich bis heute: "Was war meine Entscheidung? Was war deren Manipulation?"

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Soko Leipzg, IM, Schmidt-Schaller

IM-Interview

"Ich hatte Scheißangst". Ein spätes IM-Bekenntnis

Der Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller berichtet über seine Zeit als Stasi-Informant, über Feigheit, Abenteurertum und zweierlei Angst.

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IM-Akte, Bodo, Stasiakte

Helfer

Spitzel jenseits der IM

Um heimlich Informationen über Bürger der DDR zu erlangen, standen dem MfS nicht nur Hauptamtliche und Inoffizielle Mitarbeiter (IM) zur Verfügung, sondern auch eine große Zahl anderer Auskunftspersonen. Ziel war ein flächendeckendes Informantennetz.

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Roth, Stasi-Major, Roland Jahn

Stasi-Major

"Die Spitzel waren nur Mittel zum Zweck"

"Der IM, der Spitzel, war immer zuerst eine missbrauchte Person", berichtet der ehemalige Geraer Stasi-Major Bernd Roth und macht das Ziel von SED und Stasi deutlich, Querdenker „zu einer staatskonformen Einstellung umzuerziehen“.

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Aktensäcke, DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi

"Neinsager"

Verweigern war möglich

Viele der Inoffiziellen Stasi-Mitarbeiter (IM) spitzelten freiwillig oder hatten Furcht, sich zu widersetzen. Doch die Stasiakten enthalten auch viele Beispiele für Zivilcourage von Menschen, die dem MfS mutig einen Korb gaben. Mit und ohne Konsequenzen.

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Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, während einer Rede bei einer Pressepräsentation des Stasi-Museums Normannenstraße 2012.

Zivilcourage

Angst überwinden

Um das autoritäre Machtsystem von SED und MfS zu besiegen, bedurfte es vor allem Zivilcourage. Solcher Mut wuchs in kleinen Schritten. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, schildert Beispiele aus seiner Jugendzeit in Jena.

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Demonstration in der Nikolaikirche 1988

Oppositionelle Gegenspionage

Mutbürger

Ende der 80er Jahre wuchs das Selbstbewusstsein oppositioneller Gruppen in der DDR - auch gegenüber der Stasi. Ein damals 25-jähriger Student in Leipzig spähte das MfS sogar aus. Und zeichnete seine Vernehmung auf.

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Kinofilm aus der bpb-Mediathek

Striche ziehen

Eine weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre. Dort gab es eine undichte Stelle - den Verrat an die Stasi. Die Versöhnung auch heute noch - kaum möglich, die Wunden sitzen zu tief. Ein lehrreicher Dokumentarfilm.

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Reportagen von SPIEGEL-TV über das MfS und dessen Aufarbeitung. Die Auswahl wird im Lauf des Jahres 2018 kontinuierlich erweitert.

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"Feindbilder" - Videos für den Unterricht

Die bpb-Dokumentation „FEINDBILDER“ zeigt in 12 Kapiteln umfangreiches Originalmaterial aus den Bild- und Videoarchiven der DDR-Staatssicherheit, eingeordnet von Zeitzeugen.

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Dossier

Prag 1968

Vor 50 Jahren beendeten Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn und Polen gewaltsam die reformkommunistische Bewegung des "Prager Frühlings" in der damaligen CSSR (den heutigen Ländern Tschechien und Slovakei). Ein neues Dossier.

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Hintergrund-Dossier

Der Kalte Krieg

Auch die Stasi gilt als ein Kind des "Kalten Kriegs". Der Begriff bezeichnet die spannungsreiche Konfrontation der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nach 1945. Ihr "kalter" Konflikt und Systemwettstreit wurde mit Propaganda, Spionage, lokalen "Stellvertreterkriegen" sowie gegenseitiger Hochrüstung ausgetragen.

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Stasi-Dokumente online

Neugierig auf originale Stasi-Akten? Die Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) bietet in ihrer Mediathek ausgewählte Dokumente zum Stöbern an.

Mehr lesen auf stasi-mediathek.de

Online-Angebot von bpb & Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie wehrten sich junge Menschen in der DDR mit Mut & Musik gegen Stasi und SED-Diktatur? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Die Auflösung der Stasi in ARD-Berichten

30 Beiträge aus dem ARD-Fernsehmagazin KONTRASTE über die Arbeit der Stasi, die Stimmung in der DDR im Vorfeld der Friedlichen Revolution 1989 und die Versuche des MfS im Jahr 1990, Spitzel-Spuren zu verwischen.

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Menschen im Visier

Vier DDR-Bürger, die Opfer der Stasi wurden, beispielhaft portraitiert von der Wochenzeitung "Die Zeit"

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Ein dokumentarischer Fotofilm von Marc Thümmler über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, unterlegt mit Texten aus Stasi-Akten über ihn. Sie belegen, wie das "Subjekt Hauswald" der Stasi aus der Kontrolle gerät.

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Experten der Stasi-Unterlagen-Behörde erläutern in kurzen Filmspots das Wirken des "Ministeriums für Staatssicherheit". Thema sind 40 Fundstücke aus dem Archiv der DDR-Geheimpolizei.

Mehr lesen auf bstu.bund.de

Stasi kinderleicht erklärt

Was es mit der Staatssicherheit auf sich hatte, erklären die ZDF-Kindernachrichten logo! Deutschland war von 1949 bis 1990 geteilt in zwei Staaten: die BRD und die DDR. In der DDR wurden Menschen überwacht und eingeschüchtert von einer Geheimpolizei - der "Stasi". Ihr halfen viele Menschen, die bereitwillig über andere "petzten". Mehr im logo-Trickfilm (wird in Kürze wieder freigeschaltet)

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Überwachung in der Gegenwart

01

JAN
18. November 2016 - New York, USA. Video-Monitore zeigen die Live-Aufnahmen von Kameras in der Nähe des Trump Towers.

Sensible Daten - Die Kunst der Überwachung

Audio-Dokumentation einer Konferenz über aktuelle Fragen digitaler Überwachung. Veranstalter im Januar 2017 waren Münchener Kammerspiele, Goethe-Institut New York und bpb. Zugeschaltet war u.a. Edward Snowden. Eine Fortsetzung ist in Berlin geplant. Mehr lesen

Leiterbahnen auf einer Computerplatine.
Dossier

Datenschutz

Was bedeutet Datenschutz? Wie ist er gesetzlich geregelt? Was steckt hinter den Begriffen informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre? Wie können persönliche Daten im Internet geschützt werden? Das Online-Dossier Datenschutz klärt über Hintergründe auf und gibt praktische Handlungsanleitungen zum Thema.

Mehr lesen

blaue Platine
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11–12/2015)

Big Data

Jeder Klick, jeder Schritt, jeder Pulsschlag lässt sich heute dokumentieren. Die schiere Menge der Daten und der damit verbundenen Optionen, diese für verschiedenste Zwecke zu nutzen, beschreibt das Schlagwort "Big Data". Mit ihm verbinden sich gleichermaßen Hoffnungen und Befürchtungen.

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Ist die digitale Vorratsdatenspeicherung (VDS) ein Schritt hin zur Massenüberwachung a la Stasi? Oder nur ein notwendiges Ermittlungswerkzeug zur effektiveren Terrorismusbekämpfung? Eine Diskussion 2015 auf netzdebatte.bpb.de

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Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Der Tag in der Geschichte

  • 17. Dezember 1963
    DDR-Staatssekretär Erich Wendt und der West-Berliner Senatsrat Horst Korber unterzeichnen »ungeachtet der unterschiedlichen politischen und rechtlichen Standpunkte« (salvatorische Klausel) das 1.Passierscheinabkommen. Es ermöglicht West-Berlinern erstmals... Weiter
  • 17. Dezember 1969
    Walter Ulbricht schlägt als DDR-Staatsratsvorsitzender dem Bundespräsidenten Gustav Heinemann vor, die Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten nach den allgemein anerkannten völkerrechtlichen Normen zu gestalten. Er legt den Entwurf eines »Vertrages... Weiter
  • 17. Dezember 1971
    Das Transitabkommen, der erste Vertrag zwischen beiden deutschen Staaten, wird von den Staatssekretären Egon Bahr (BRD) und Michael Kohl (DDR) unterzeichnet. Er regelt ergänzend zum Viermächte-Berlin-Abkommen (3. 9. 1971) den zivilen Personen-und... Weiter
  • 17. Dezember 1971
    Das Transitabkommen zwischen beiden deutschen Staaten regelt den zivilen Durchreiseverkehr zwischen der BRD und West-Berlin als ergänzende innerdeutsche Vereinbarung zum Viermächte-Berlin-Abkommen. (17. 12. 1971) Weiter
  • 17. Dezember 1982
    Vertrauensfrage Kohls als Bundeskanzler (Art. 68 GG) in der Absicht, die angekündigte Bundestagsneuwahl am 6. 3. 1983 zu ermöglichen. Er begründet dies damit, dass die neue »Koalition der Mitte« nur einen zeitlich und sachlich begrenzten Auftrag habe und ihr... Weiter
  • 17. Dezember 1993
    Die von der Regierungskoalition geplante Pflegeversicherung (30. 6. 1992) scheitert vorläufig; denn der Bundesrat lehnt es mit der Mehrheit der SPD-regierten Länder ab, dem Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses zuzustimmen. Hauptgrund ist die... Weiter
  • 17. Dezember 1999
    Nach langwierigen Verhandlungen, die wiederholt zu scheitern drohten, kommen Vertreter Deutschlands (Sonderbeauftragter Otto Graf Lambsdorff), der USA (Unterhändler Stuart Eizenstat) und aller Opfergruppen in Berlin überein, die noch lebenden 240 000... Weiter
  • 16./17. Dez. 1989
    Der außerordentliche Parteitag der SED (2. Session) setzt seine unterbrochenen Beratungen über die Existenzkrise der Partei und ihre Reform fort. Um ein Zeichen für den Neubeginn zu setzen, beschließen die Delegierten, den bisherigen Parteinamen mit dem... Weiter

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Denkmal für die Berliner Mauer
Weitere Dossiers der bpb

Deutsche Einheit

Infopakete zu den Themen: Der Hauptstadtbeschluss 1991, Deutsche Teilung - Deutsche Einheit und der lange Weg dorthin, 17. Juni 1953 u.a.m.

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Im kollektiven Gedächtnis vieler Deutscher sind die Fotos und Fernsehbilder von der Friedlichen Revolution 1989/90. Abseits der offiziellen Bilder präsentiert diese DVD neun Amateurfilme mit einer persönlichen Sicht auf die Umbruchszeit. Diese DVD kann hier bestellt werden. Ergänzend stehen online zahlreiche Amateurfotos aus dem Herbst 1989 in der DDR kostenlos für die Nutzung im Unterricht zur Verfügung. Unter https://www.wir-waren-so-frei.de/ .

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Veranstaltungskalender

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fluter (Nr. 63/2017)

Propaganda

Fake News und postfaktisch: Das sind zwei Schlagwörter, die für eine bedenkliche Entwicklung stehen. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen - andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Ein Heft zum Thema Propaganda.

Mehr lesen