"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig.

Krieg, Flucht und Vertreibung

Am 3. Februar 1933, gerade vier Tage nach seiner Ernennung zum Reichskanzler, sprach Hitler vor Militärs über die Eroberung von "Lebensraum im Osten". Trotz massiver politischer Zugeständnisse anderer Länder steuerte er Deutschland unaufhaltsam in einen Weltkrieg. Wie nie zuvor wurde die Zivilbevölkerung Ziel und Opfer der Militärmaschinerie. Am Ende des Krieges waren 60 Millionen Menschen umgekommen, Städte und Landschaften zerbombt. Millionen Menschen hatten ihre Heimat verloren.

Benito Mussolini und Adolf Hitler salutieren bei einer Militärparade in München anlässlich des Staatsbesuchs Mussolinis.

Hans-Ulrich Thamer

Der Weg in den Krieg

Die westlichen Nationen deuteten die aggressive Außenpolitik Hitlers lange nur als Auflehnung gegen den Versailler Vertrag. Man baute auf "appeasement". So konnten die Nationalsozialisten die Jahre bis 1938 nutzen und den nächsten Krieg vorbereiten. Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Deutsch Soldaten reißen den Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze am 1. September 1939 nieder. Die ersten Schüsse des Zweiten Weltkrieg fallen an diesem Tag in Polen, als die deutsche Invasionsarmee das Nachbarland überfällt.

www.deutschegeschichten.de

Der Zweite Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Der Beitrag skizziert die wichtigsten Etappen von den ersten Besetzungen über die Wende im Winter 1941/42 bis zum selbstzerstörerischen "totalen Krieg" und der totalen Niederlage Deutschlands. Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Eine lange Reihe deutscher Kriegsgefangener nach ihrer Kapitulation vor US-General Pattons 3. Armee beim Marsch durch Ackerland östlich des Rheins in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs.

Helmut Kistler

Der Zusammenbruch des Dritten Reiches

Spätestens 1944 war die Niederlage Deutschlands abzusehen. Trotzdem wurde im letzten Kriegsjahr unerbittlich weitergekämpft. Am Ende sollte das Land gemeinsam mit Hitler untergehen. Warum kam dagegen kaum Widerstand aus der Führungselite und dem Militär? Was führte schließlich zum Ende des nationalsozialistischen Regimes? Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Großbritanniens Premierminister Winston Churchill, links, raucht eine Zigarre mit US-Präsident Franklin D. Roosevelt, Mitte, und dem sowjetischen Diktator Josef Stalin, während der Konferenz von Jalta, auf der die drei alliierten Staatschefs die Aufteilung Deutschlands und die Machtverteilung in Europa nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges besprachen.

Wolfgang Benz

Kriegsziele der Alliierten

Bereits im Januar 1943 hatte die Anti-Hitler-Koalition auf der Konferenz von Casablanca die bedingungslose Kapitulation Hitler-Deutschlands zu ihrem Ziel erklärt. Kurz vor der Kapitulation im Frühjahr 1945 musste sich die ungleiche und von Misstrauen geprägte Allianz über die Zeit nach der Niederwerfung verständigen. Weiter...

Zerstörte Stadt: Zwischen September 1940 und Mai 1941 fliegt die deutsche Luftwaffe fast ohne Unterbrechung Bombenangriffe auf die britische Hauptstadt London. Von den Engländern werden die Angriffswellen bald "The Blitz" genannt.

Dietmar Süß

Erinnerungen an den Luftkrieg in Deutschland und Großbritannien

Die Bombardierung von Großstädten machte die Zivilbevölkerung wie nie zuvor zum Opfer des Kriegs. In Großbritannien gingen diese Erlebnisse sofort in die kollektive Erinnerung ein. In Deutschland erfahren sie erst in jüngster Zeit Aufmerksamkeit. Wie erzählen Menschen und Medien in beiden Ländern davon? Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Eine vertriebene deutsche Frau mit ihrem Kind warten im Oktober 1945 auf dem Berliner Bahnhof auf ihrer in Decken verpackten Habe auf einen Zug. Aufgrund der Niederlage NS-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg herrscht ein großer Mangel an Transportmitteln.

Bernd Faulenbach

Die Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße

An die zwölf Millionen Deutsche wurden zum Kriegsende aus Osteuropa evakuiert, flohen in Trecks, wurden deportiert oder ausgewiesen. Welche Rolle spielt die Erinnerung der Vertriebenen heute? In welches Verhältnis werden sie zur Politik und den Verbrechen des Nationalsozialismus gebracht? Weiter...

Schilder in Würzburg im ZWeiten Weltkrieg.

Zeitzeugen im Interview

"Plötzlich war überall eine Feuerwand"

Eigentlich war Würzburg mit drei Krankenhäusern eine Lazarettstadt, außerdem ein Kulturschatz. Hier liefen strategische Bahnlinien zusammen, und so wurden nur zwei deutsche Städte im Bombenkrieg mehr zerstört als sie. Der Zeitzeuge Koch sprach über seine Erlebnisse der Bombardierung mit der Klasse 10c des Riemenschneider-Gymnasiums Würzburg im Rahmen der Projektwerkstatt 2004. Weiter...

Schwarz-Weiß-Foto: Blick auf die Ruinen von Hamburg am 4. Mai 1945. Das Foto zeigt das Ausmaß der Zerstörung durch alliierte Bombardements in den vorausliegenden Wochen. Hamburg war und ist ein wichtiger Seehafen und die zweitgrößte Stadt Deutschlands.

Zeitzeugen im Interview

Durch den Bombenhagel zum Bunker

Als 15-Jähriger erlebte Günter Anders die Bombardierung seiner Heimatstadt Bremerhaven 1944. Das Ziel der Alliierten war die komplette Zerstörung der Stadt. In keiner halben Stunde vernichteten Bomber der Royal Air Force 2.670 Häuser. Ein Interview von Schülern der Klasse 10b der Johann-Gutenberg-Schule aus Bremerhaven im Rahmen des Schülerwettbewerbs Projektwerkstatt 2004. Weiter...

 
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