"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig.

29.4.2005 | Von:
Dietmar Süß

Erinnerungen an den Luftkrieg in Deutschland und Großbritannien

Die deutsche Meistererzählung vom Luftkrieg

Mit Jörg Friedrich hat die Geschichte des Luftkrieges ihren zugleich sprachgewaltigsten und problematischsten Vertreter gefunden. Seine Darstellung spannt einen weiten Bogen: von der militärtechnischen Entwicklung über die strategische Entscheidung für das "moral bombing", von der Zerstörung deutscher Städte bis hin zur individuellen Verlust- und Leidensgeschichte der deutschen Bombenkriegsgeschädigten. Aus der Vielzahl lokaler Erinnerungsberichte, stadthistorischer Chroniken und Zeitzeugeninterviews komponiert Friedrich eine Geschichte des Luftkrieges, die sich nicht an der Bedeutung von Raum und Zeit, an systemstrukturellen Charakteristika der NS-Herrschaftsgeschichte, sondern an einem gleichsam naturgewaltigen und überzeitlichen "Totalen Krieg" als Daseinsform orientiert.[6]

Friedrich inszeniert den Luftkrieg als Geschichte eines großen "Zivilisationsmassakers", als Kampf zwischen dem schutzlosen deutschen "Zivil"[7] und der alles Leben und Kultur zerstörenden Bombe. Einmal in Gang gesetzt, führt die Logik des Luftkrieges zur absoluten Vernichtung, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. Das Massaker ist die Folge, und betroffen waren davon, wie Friedrich meint, wehrlose "Volkskrieger", bei denen es sich nach "bürgerlichem Verständnis" um "ohnmächtig Erschlagene" handelte.[8] Die sprachliche Form, mit der Friedrich sein "Epos" bewältigt,[9] passt zur Massaker- und "Massenabschlachtung(s)"-Erzählung,[10] für die er gezielt solche Begriffe benutzt, die bisher semantisch eng mit dem Holocaust und anderen NS-Gewaltverbrechen verbunden waren.

Über die Fragwürdigkeit dieser Interpretation lässt sich vieles sagen.[11] Bemerkenswert ist jedoch, dass Friedrichs Darstellung des Luftkrieges trotz ihrer Zuspitzung auf eine Reihe von Vorbildern zurückgreifen kann, deren Erzählstruktur in eine ähnliche Richtung weist. Der Bombenkrieg - das war in diesem Sinne der sinnlose Kampf gegen unschuldige deutsche Frauen und Kinder, ein barbarischer Vernichtungsexzess mit seinem Höhepunkt "Dresden". In dieser Hinsicht war es nicht der deutsche Vernichtungskrieg im Osten, sondern der alliierte Luftkrieg, der den Schritt zur Brutalisierung des "Totalen Krieges" markierte.[12]

Diese in unterschiedlichen Variationen äußerst einflussreiche Meistererzählung des Luftkrieges fand ihren frühesten, sogar staatlich sanktionierten Ausdruck in den "Dokumenten deutscher Kriegsschäden", deren erster Band 1958 erschien.[13] Das Großvorhaben stammte wie das Vertreibungs-Projekt aus dem Hause Theodor Oberländers,[14] wobei der Impuls nicht aus dem Bundesministerium für "Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte", sondern vom Zentralverband der Fliegergeschädigten kam.[15] Dabei ging es den Lobbyisten der Ausgebombten und Evakuierten um zweierlei: Sie wollten durch das editorische Projekt die eigene Opferrolle gewürdigt sehen, und sie wollten einen Hebel in die Hand bekommen, um rechtliche Ansprüche auf Entschädigung verlorenen Eigentums besser einklagen zu können. Im Mittelpunkt der Edition stand die Dokumentation des Lastenausgleichs, Regelungen für Entschädigungszahlungen von "Währungsgeschädigten" sowie rechtliche Hilfen für Evakuierte.

Das Ministerium stellte dem Werk zwei Bände voraus, welche die historischen Hintergründe analysieren sollten: eine Geschichte des Luftkrieges und eine Aufstellung der erlittenen kulturellen, wohnungsbaulichen und finanziellen Verluste des Deutschen Reiches. So nüchtern der darstellende Teil über weite Strecken war, unübersehbar blieb dennoch, wen man auf deutscher Seite für den ersten Schritt zur Gewalt verantwortlich machte: Großbritannien, das die "bewußte Überleitung zu Angriffen auf nicht-militärische Ziele" vollzogen habe. Und weiter hieß es: Dass Krieg und technischer Fortschritt für den Bombenkrieg verantwortlich seien, "dürfte feststehen - und daß jene ihn begannen und auf den Gipfel der Brutalität steigerten, die sich dem Gegner überlegen wähnten oder überlegen waren, ist ebenfalls nicht zu leugnen".[16]

Damit war die Schuldfrage aus deutscher Sicht beantwortet. Die Dokumentation beließ es nicht bei dieser Feststellung. In einem eigenen Band sammelte man Berichte der ausländischen Presse, die gleichsam als "objektives" Korrektiv die hemmungslose Barbarei des Luftkrieges gegen Deutschland unterstreichen sollten. Ein weiterer Band enthielt Erfahrungsberichte von Betroffenen, Parteidienststellen und Behörden, die allesamt das Bild der solidarisch kämpfenden Schicksalsgemeinschaft bestätigten. Thematisiert wurde die persönliche Verlust- und Leidensgeschichte. Hinzu kam ein weiteres Motiv, das auch zahlreichen späteren Veröffentlichungen zur Luftkriegsgeschichte zugrunde lag: der "heldenhafte" Abwehrkampf kommunaler Funktionsträger gegen die äußere Bedrohung.[17] Am Beispiel der sprichwörtlichen gemeinsamen "Feuertaufe" im Kampf gegen Brandbomben sollte gezeigt werden, dass die städtischen Verwaltungen letztlich alles getan hatten, um Schlimmeres zu verhindern. Daraus zog man ein gewisses Selbstvertrauen, ja Stolz auf die kollektive Leistung, die im Wiederaufbau ihre Fortsetzung fand.[18] Gleichzeitig ermöglichte dieses Helden-Narrativ eine Abgrenzung vom Nationalsozialismus. Denn er war, wenn man den Berichten kommunaler Funktionsträger glaubt, letztlich verantwortlich für die Missstände und Defizite des Zivilschutzes.

Generell spielt der Nationalsozialismus in den "Dokumenten deutscher Kriegsschäden", wie auch in anderen Veröffentlichungen der sechziger und siebziger Jahre, allenfalls am Rande eine Rolle - und wenn, dann nur als Ursache von administrativem Chaos oder als schematisches Herrschaftsmodell, von dem man sich abgrenzen wollte. Dabei standen das "deutsche Volk" auf der einen sowie Hitler und die Nationalsozialisten auf der anderen Seite.

Die Kontinuitätslinien dieser Selbstviktimisierung bis zu Jörg Friedrich und dem aktuellen Erinnerungsboom sind mit Händen zu greifen: die Ausklammerung des Luftkrieges aus der Geschichte des NS-Regimes; die Reduzierung des Verhältnisses von Kommune und Partei auf das einer reinen Konfliktgeschichte; die Dominanz der Opfer- und Verlustgeschichte und die Wahrnehmung des Luftkrieges als ein im Kern barbarischer, gescheiterter alliierter Akt der Grenzüberschreitung im Vernichtungskampf des "Totalen Krieges". Diese Interpretation prägte im Übrigen, wenn auch unter anderen Vorzeichen, ebenso die Wahrnehmung und offiziellen Deutungsmuster in der DDR. Dort gehörte der "angloamerikanische" Luftkrieg gegen deutsche Städte zu einem zentralen und staatlich sanktionierten Topos der Weltkriegsgeschichte, der kaum Unterschiede zwischen Nationalsozialisten und Westalliierten machte.[19]

Von dieser Stoßrichtung war ein anderer großer Pfad der Luftkriegsgeschichte weitgehend frei. Die professionelle Militärgeschichte hat über viele Jahrzehnte hinweg wichtige Beiträge zur Geschichte von Strategie, Planung und Umsetzung des Luftkrieges geleistet.[20] Obwohl diese Perspektive zumeist auf die enge Binnenperspektive der Militärs beschränkt blieb, unterschieden sich die Studien doch von der dominierenden Opfererzählung oder von solchen Heldengeschichten, in denen der Einsatz der Luftwaffe als identitätsstiftendes Abenteuerspiel männlich-übermütiger Piloten dargestellt wurde. Dagegen stand das Bemühen der seriösen Militärgeschichtsschreibung, die Geschichte des Luftkrieges in eine Geschichte des "Totalen Krieges" zu integrieren.[21]

Gleichzeitig war in den siebziger und achtziger Jahren das Bemühen groß, die engen deutschen Forschungsgrenzen zu überwinden und vor allem mit angelsächsischen Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.[22] Zugleich half diese Perspektive, Legenden über Opferzahlen, Tieffliegerangriffe oder alliierte Motivlagen zu widerlegen.[23] Solche nüchternen und faktengesättigten Rekonstruktionen gerieten leicht ins "Sperrfeuer" langlebiger Ressentiments.[24] Dabei bestand die empirische Leistung zunächst in einer scheinbar einfachen Sache, der Auswertung aller vorhandenen Archivmaterialien unter der Perspektive: Wie kam es zu den Angriffen, welche Wirkungen hatten sie für eine Stadt? Hier waren historische Stadtchronisten am Werk, denen es nicht um Aufrechnung ging, sondern um die Empathie mit der Stadt und ihrem Schicksal. Das war keine Militärgeschichte im engeren Sinne, sondern der Versuch, Alltags-, Stadt- und Luftkriegsgeschichte zu verbinden - ein Leitmotiv, das zahlreiche in den achtziger Jahren entstandene Studien prägte, die einen deutlichen empirischen Gewinn erbrachten. Daran konnten spätere Forschungen anknüpfen, die zeigten, dass die NS-Gesellschaft im Krieg keineswegs "zivil", sondern von einem radikalisierten Sozialutilitarismus geprägt war, der zu einer wachsenden Verschmelzung von Stadt- und Lagergesellschaft und einer fortschreitenden Exklusion auch solcher sozialen Gruppen führte, die sich bis dahin als Teil der "Volksgemeinschaft" fühlten.[25]

Ganz unverkennbar entstand so ein Trend, den Luftkrieg als Geschichte des "kleinen Mannes" zu erzählen, wohl auch als Folge der Debatte um die Alltagsgeschichte. So war die Frage nach der Erfahrungsgeschichte des Luftkrieges auch ein wichtiges Element desgroßen Oral-History-Projekts von Lutz Niethammer.[26] Die Zerstörung sozialer Strukturen und der gleichzeitige Bedeutungsgewinn familiärer und betrieblicher Netzwerke, die gleichsam letzten Elemente der Kontinuität in einer sich in Auflösung befindenden und extrem mobilisierten Kriegsgesellschaft, waren wichtige Momente einer Erfahrungsgeschichte des Bombenkrieges. Parallel wurden vor allem auf lokaler Ebene - angeregt durch regionale Medien - eine Flut von Zeitzeugenberichten gesammelt, die meist aus Anlass des Jahrestages eines schweren Angriffs und mit der Absicht lokaler Sinnstiftung entstanden.

In den fünfziger Jahren berichtete vor allem die Erwachsenengeneration von ihren Erlebnissen. Dabei waren es nicht selten die Lokalzeitungen, die dazu aufriefen, die Erinnerungen aufzuschreiben. Heute sind es zumeist die Kinder und Jugendlichen des Luftkrieges, die sich zu Wort melden. Die Sammlungen von Einzelgeschichten über Bombenangriffe, Evakuierungen und Flakhelferschicksale sind zum Teil sehr ähnlich angelegt: Zumeist unkommentiert aneinandergereiht, bündeln sie die Erinnerungsfragmente. Von Erlebnissen in den Luftschutzkellern, von Traumatisierungen, die auch nach mehr als 60 Jahren noch zu spüren sind und die Menschen an den Rand des Zusammenbruchs führten, von Verschüttungen und familiären Verlusten, vom Krieg als jugendlichem "Abenteuer" bis hin zu genauen Beschreibungen der rassistischen Ausgrenzung und Hierarchisierung des Bunkerlebens reichen die Schilderungen.[27] Dabei wird in Umrissen deutlich, wie stark und nachhaltig die Endphase des Krieges nicht zuletzt die Lebensläufe vieler Frauen prägte, wobei die geschlechtergeschichtliche Dimension des Luftkrieges noch nicht einmal ansatzweise untersucht ist; der Luftkrieg ist noch immer die Geschichte des "kleinen Mannes", nicht der "kleinen Frau".


Fußnoten

6.
Vgl. dazu vor allem Klaus Naumann, Bombenkrieg - Totaler Krieg - Massaker. Jörg Friedrichs Buch "Der Brand" in der Diskussion, in: Mittelweg 36, 12 (2003) 4, S. 49 - 60.
7.
Das "Zivil" ist Friedrichs entpersonalisierter und enthistorisierter Begriff für "Zivil-Bevölkerung".
8.
J. Friedrich (Anm. 2), S. 408f. und S. 377.
9.
Martin Walser, Bombenkrieg als Epos, in: Focus, Nr. 50 vom 9.12. 2002.
10.
J. Friedrich (Anm. 2), S. 293.
11.
Ausführlich zur Kritik vgl. Dietmar Süß, "Massaker und Mongolensturm". Anmerkungen zu Jörg Friedrichs umstrittenem Buch "Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940 - 1945", in: Historisches Jahrbuch, 124 (2004), S. 521 - 543.
12.
Vgl. Jörg Arnold, Sammelbesprechung Bombenkrieg, in: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&id=2861.
13.
Dokumente Deutscher Kriegsschäden. Evakuierte, Kriegssachgeschädigte, Währungsgeschädigte. Die geschichtliche und rechtliche Entwicklung, 5 Bde., hrsg. vom Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegssachgeschädigte, Bonn 1958ff.
14.
Vgl. Mathias Beer, Im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte. Das Großforschungsprojekt "Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa", in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 46 (1998), S. 345 - 389.
15.
Vgl. BA Koblenz B 150/5654, Dokumentation deutscher Kriegsschäden, Schreiben vom 25. Februar 1960, Fiche 5.
16.
Dokumente deutscher Kriegsschäden (Anm. 13), Bd. 1, S. 68.
17.
Vgl. u.a. Erich Hampe, Der zivile Luftschutz im Zweiten Weltkrieg. Dokumentation und Erfahrungsberichte über Aufbau und Einsatz, Frankfurt/M. 1963.
18.
Vgl. Thomas Kühne, Die Viktimisierungsfalle. Wehrmachtsverbrechen, Geschichtswissenschaft und symbolische Ordnung des Militärs, in: Michael Th. Greven/Oliver von Wrochem (Hrsg.), Der Krieg in der Nachkriegszeit. Der Zweite Weltkrieg in Politik und Gesellschaft der Bundesrepublik, Opladen 2000, S. 183 - 196.
19.
Vgl. dazu Gilad Margalit, Der Luftangriff auf Dresden. Seine Bedeutung für die Erinnerungspolitik der DDR und für die Herauskristallisierung einer historischen Kriegserinnerung im Westen, in: Susanne Düwell/Mathias Schmidt (Hrsg.), Narrative der Shoah. Repräsentationen der Vergangenheit in Historiographie, Kunst und Politik, Paderborn u.a. 2002, S. 189 - 207; eine Ausnahme bildete Olaf Groehler, Bombenkrieg gegen Deutschland, Berlin 1990.
20.
Vgl. vor allem die Pionierstudien von Horst Boog, Strategischer Luftkrieg in Europa und Reichsluftverteidigung 1943 - 1944, in: ders./Gerhard Krebs/Detlef Vogel (Hrsg.), Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Bd. 7: Das Deutsche Reich in der Defensive. Strategischer Luftkrieg in Europa, Krieg im Westen und in Ostasien 1943-1944/45, Stuttgart 2001, S. 3 - 415; sehr ausgewogen Rolf-Dieter Müller, Der Bombenkrieg 1939-1945. Unter Mitarbeit von Florian Huber und Johannes Eglau, Berlin 2004.
21.
Vgl. Horst Boog, Das Ende des Bombenkrieges. Ein militärgeschichtlicher Rückblick, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 45 (1995) 18 - 19, S. 10 - 21, hier S. 15f.
22.
Neuerdings kann man jedoch den Eindruck einer Rückkehr alter apologetischer Erzählmuster gewinnen. Darauf deuten jedenfalls Horst Boogs Invektiven gegen den "masochistischen, beinahe paranoid zu nennenden deutschen Zeitgeist" hin; vgl. ders., Geschichtenerzähler aus der zweiten Reihe, in: Junge Freiheit vom 24.9. 2004, S. 16.
23.
Vgl. u.a. Götz Bergander, Dresden im Luftkrieg, Würzburg 1998(2).
24.
Wie z.B. Helmut Schnatz, Tiefflieger über Dresden? Legenden und Wirklichkeit, Köln-Weimar-Wien 2000, oder Frederick Taylor, Dresden, Dienstag, 13.Februar 1945. Militärische Logik oder blanker Terror?, München 2005.
25.
Vgl. Winfried Süß, Der "Volkskörper" im Krieg. Gesundheitspolitik, Gesundheitsverhältnisse und Krankenmord im nationalsozialistischen Deutschland 1939 - 1945, München 2003.
26.
Vgl. Ulrich Herbert, Zur Entwicklung der Ruhrarbeiterschaft 1930 bis 1960 aus erfahrungsgeschichtlicher Perspektive, in: Lutz Niethammer/Alexander von Plato (Hrsg.), Lebensgeschichte und Sozialkultur im Ruhrgebiet 1930 bis 1960, Bd. 3: "Wir kriegen jetzt andere Zeiten". Auf der Suche nach der Erfahrung des Volkes in nachfaschistischen Ländern, Berlin-Bonn 1985, S. 19 - 52, besonders S. 34ff.
27.
Vgl. u.a. Sven Felix Kellerhoff/Wieland Giebel (Hrsg.), Als die Tage zu Nächten wurden. Berliner Schicksale im Luftkrieg, Berlin 2003.