Der Berliner Reichstag

Deutschland-Chronik

Deutschland-Chronik

Die Chronik vermittelt Daten, Zusammenhänge und Entwicklungen zur Zeitgeschichte und Politik in Deutschland über die letzten fünfeinhalb Jahrzehnte. Sie beginnt mit der bedingungslosen Kapitulation nach dem Zweiten Weltkrieg am 8. Mai 1945, und sie endet 55 Jahre später Ende Mai 2000. Redaktionsschluss war daher am 1. Juni 2000.

Der Tag in der Geschichte

  • 20. Januar 1975
    Oskar Fischer löst Otto Winzer (gestorben am 3. 3. 1975) als Außenminister ab. Während der Amtszeit Winzers seit 25. 6. 1965 war es der DDR gelungen, ihre außenpolitische Isolierung - vor allem durch die Hallstein-Doktrin der BRD - zu... Weiter
  • 20./21. Jan. 1990
    Der Vorstand der SED-PDS entscheidet mehrheitlich, die von Krisen geschüttelte Partei nicht aufzulösen, sondern als radikal reformierte »Partei des Demokratischen Sozialismus« (PDS) fortzuführen. Sie verzichtet daher auf ihren alten Namen, aber auch auf das... Weiter
  • 20. Januar 1990
    Liberale, christliche und konservative Oppositionsgruppen beschließen in Leipzig, die Deutsche Soziale Union (DSU) als Partei zu gründen. Vorsitzender: Pfarrer Hans-Wilhelm Ebeling. Sie befürwortet eine schnelle deutsche Wiedervereinigung und wird von der... Weiter
  • 20. Januar 1995
    In einer einstimmig verabschiedeten Resolution kritisiert der Bundestag den russischen Militäreinsatz in Tschetschenien als »schwere Verletzung« von OSZE- bzw. KSZE-Regeln sowie als »Missachtung von Menschenrechten«. Er fordert zu einer politischen Lösung des... Weiter
  • 20. Januar 2000
    In der Bundestagsdebatte über den Abschlussbericht der Enquete-Kommission »Schutz des Menschen und der Umwelt« bestätigt Bundesminister Jürgen Trittin (Grüne), dass beabsichtigt sei, den geforderten »Rat für nachhaltige Entwicklung« bald einzurichten und die... Weiter