Der Berliner Reichstag

12.2. DDR: Verbündete, Berlin-Krise und Nationale Volksarmee

17. Februar 1959

Chruschtschow, sowjetischer Ministerpräsident und Erster Sekretär des ZK der KPdSU, droht erstmals öffentlich an, die Sowjetunion werde mit der DDR ein Separatabkommen abschließen, falls die Westmächte sich weigern sollten, einen deutschen Friedensvertrag zu unterzeichnen. Während seines Besuches in der DDR erklärt Chruschtschow am 5. 3. 1959, die Berlin-Note vom 27. 11. 1958 sei nicht ultimativ gemeint; die Sechsmonatsfrist könne verlängert werden, sofern die Westmächte ernsthaft zu Verhandlungen bereit seien. So kommt es einvernehmlich zur Einberufung der Viermächte-Außenministerkonferenz in Genf: 11. 5. - 20. 6. 1959 und 13. 7. - 5. 8. 1959.

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