Dossierbild Geschichte im Fluss

Bildergalerie: Grodno

Grodno ist mit 328.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt an der Memel – doch hierzulande kennt kaum einer die Stadt im Westen von Belarus. Dabei ist Grodno eine durch und durch europäische Stadt. Gleichzeitig liegt sie gleich zweimal an der Außengrenze der Europäischen Union. Polen und Litauen sind nur einen Katzensprung entfernt – und dennoch schwer erreichbar.

Der ehemalige Marktplatz von GrodnoBis zum Zweiten Weltkrieg war fast die Hälfte der Bevölkerung jüdischDie "Treppe der Liebe"Der Kleinhandel ist für viele in Belarus eine Überlebensnotwendigkeit"Ich liebe dich, Belarus"Am Marktplatz konkurrieren das Theater aus den zwanziger Jahren und ein sowjetischer PanzerLenin grüßt noch immer in BelarusSzene im Stadtpark von GrodnoAuch wenn es kalt ist: Eleganz muss seinGrodno ist auch die Stadt der SubkulturSonntagsausflug samt Kirchgang am Steilufer über der MemelBlick auf die MemelDie Kirche Boris und GlebDie Fußgängerzone in GrodnoDer Fuhrpark zur HochzeitsfeierAm Ufer der Memel außerhalb der Stadt



Zum Weiterlesen

Die Memel

  • Uwe Rada: Die Memel. Kulturgeschichte eines europäischen Stromes. Siedler Verlag (2010). Ein Buch, das einen vergessenen Strom im östlichen Mitteleuropa wieder zum Leben erweckt. "Uwe Rada rehabilitiert die Memel als Zukunftsort eines Europas der Völker – nicht der Nationen." (Der Tagesspiegel)

  • Ulla Lachauer: Paradiesstraße. Rowohlt Verlag (2007). Ein wunderbares Porträt der ostpreußischen Bäuerin Lena Grigoleit und mit ihr des Memellandes. "Wer diese Seiten liest, hat eine andere Welt kennengelernt." (Die Zeit)

  • Ulla Lachauer: Die Brücke von Tilsit. Begegnungen mit Preußens Osten und Russlands Westen. Rowohlt (1995). Mit diesem Reiseessay wurde Lachauer zur Pionierin der Wiederentdeckung des ehemaligen Ostpreußen.

  • Martin Rosswog/Ulla Lachauer: Menschen an der Memel. Edition Braus (2009). Einfühlsame Porträts von Menschen im Memelland durch die Autorin Ulla Lachauer und den Fotografen Martin Rosswog.

  • Andreas Kossert: Ostpreußen. Geschichte und Mythos. Pantheon Verlag (2007). Kossert beschreibt Ostpreußen als multikulturelles Grenzland zwischen Polen, Deutschen und Litauern. "Kossert wirft einen ganz neuen und für viele überraschenden Blick auf das Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen." (Die Zeit)

  • Ruth Leiserowitz: Sabbatleuchter und Kriegerverein. Juden in der ostpreußisch-litauischen Grenzregion 1812-1942. Fibre Verlag (2010). Die Autorin, bekannt über ihre Studien zu Ostpreußen und den Wolfskindern, berichtet über den Beginn und das Ende jüdischen Lebens im Memelland.