Dossierbild Geschichte im Fluss

Bildergalerie: Kurische Nehrung

Thomas Mann nannte die Dünen von Nida einmal das "Sahara des Nordens". 1930 bezog der Schriftsteller sein Sommerhaus auf der Kurischen Nehrung und war überwältigt vom "primitiven, elementarischen Charakter" der Landschaft. Das gilt im Grunde bis heute. Die Kurische Nehrung und das Kurische Haff sind das fulminante Finale am Ende des 937 Kilometer langen Laufs der Memel.

Bootsfahrt auf dem Kurischen HaffMatrosowo, ehemals Gilge in der ElchniederungDie Memel in GilgeFischer aus MatrosowoAbendstimmung über dem russischen Teil des HaffsAuf dem russischen Teil der Kurischen NehrungDer Bernstein verbindetNiederungslandschaft bei MorskojeDie Kurenkähne werden für Touristen nachgebautSackgasse auf dem Europaradweg 10Dünen in NidaHistorische Bebauung in NidaAuch auf dem russichen Teil gibt es eine berühmte DüneKurenwimpelAm nördlichen Ende von Nida beginnt die DünenlandschaftDie Dünen von Nida



Zum Weiterlesen

Die Memel

  • Uwe Rada: Die Memel. Kulturgeschichte eines europäischen Stromes. Siedler Verlag (2010). Ein Buch, das einen vergessenen Strom im östlichen Mitteleuropa wieder zum Leben erweckt. "Uwe Rada rehabilitiert die Memel als Zukunftsort eines Europas der Völker – nicht der Nationen." (Der Tagesspiegel)

  • Ulla Lachauer: Paradiesstraße. Rowohlt Verlag (2007). Ein wunderbares Porträt der ostpreußischen Bäuerin Lena Grigoleit und mit ihr des Memellandes. "Wer diese Seiten liest, hat eine andere Welt kennengelernt." (Die Zeit)

  • Ulla Lachauer: Die Brücke von Tilsit. Begegnungen mit Preußens Osten und Russlands Westen. Rowohlt (1995). Mit diesem Reiseessay wurde Lachauer zur Pionierin der Wiederentdeckung des ehemaligen Ostpreußen.

  • Martin Rosswog/Ulla Lachauer: Menschen an der Memel. Edition Braus (2009). Einfühlsame Porträts von Menschen im Memelland durch die Autorin Ulla Lachauer und den Fotografen Martin Rosswog.

  • Andreas Kossert: Ostpreußen. Geschichte und Mythos. Pantheon Verlag (2007). Kossert beschreibt Ostpreußen als multikulturelles Grenzland zwischen Polen, Deutschen und Litauern. "Kossert wirft einen ganz neuen und für viele überraschenden Blick auf das Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen." (Die Zeit)

  • Ruth Leiserowitz: Sabbatleuchter und Kriegerverein. Juden in der ostpreußisch-litauischen Grenzregion 1812-1942. Fibre Verlag (2010). Die Autorin, bekannt über ihre Studien zu Ostpreußen und den Wolfskindern, berichtet über den Beginn und das Ende jüdischen Lebens im Memelland.