30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
kulturelle Bildung

Praxisbeispiele

Wie kann die gelungene Verknüpfung politischer und kultureller Bildungsarbeit aussehen, die im Bereich Theater und Tanz stattfindet? Hier werden einige aktuelle Beispiele vorgestellt. Die eingesetzten Methoden werden hier genauer beschrieben und regen zur Nachahmung und Weiterentwicklung an.

Hildesheimer Studierende spielen den Tomatenwurf von Sigrid Rüger nach, der 1968 die Initialzündung zur Frauenbewegung wurde. Foto: Andreas Hartmann

Melanie Hinz

Die Schlacht am Tegeler Weg. Ein 68er-Reenactment

Mit Theater als Zeitmaschine ins Jahr 1968 reisen: Über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen im Sommer 2010 die Ereignisse der Berliner Studentenrevolution in Hildesheim wieder aufleben. Die Geschichte von einst wurde in der Gegenwart und an den eigenen Körpern erfahrbar.

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Schülerinnen stellen eine Konflikt-Szene aus dem Berufsalltag im Friseursalon vor. Foto: Matthias-Hagen-Schule

Friderike Wilckens-von Hein

Forumtheaterprojekt zur Berufsvorbereitung an einer Förderschule

Was kann ich tun, damit es mit der Ausbildungsstelle klappt? Was soll aus mir werden? Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse einer Förderschule entwickelten Forumtheater-Szenen zu dem Thema Konflikte im Berufsleben. Gemeinsam mit ihrem Publikum erarbeiten sie alternative Handlungsstrategien.

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Ozontanz-Präsentation

Claudia Hanfgarn

TAPST - Tanzpädagogisches Projekt Schultanz

Das Projekt Ozontanz, eine Kooperation von zwei Bremerhavener Schulen und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, näherte sich dem Thema Klimawandel und Ozon tanzend an. Sinnliche Körper- und Welterfahrung brachten den Kindern nachhaltigen Erkenntnisgewinn.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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