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kulturelle Bildung

Methoden

Avatare als Kunstprojekt gestalten und damit Identitätsfragen thematisieren, Alltagsrecherchen ästhetisch gestalten, eigene Kunstwerke im Ausstellungsraum mit anderen Werken in Bezug setzen - Aus der Vielzahl von Methoden für die praktische kulturelle und politische Bildungsarbeit im Arbeitsfeld Kunst werden hier einige Beispiele vorgestellt. Wie sie konkret umgesetzt wurden und werden, erfahren Sie in den dazugehörigen Praxisbeispielen.

Kulturtransfers: Sprache; Barbara P., Heidi Z., 2010; Foto: ifa-Galerie Berlin

Annika Niemann

"Kulturtransfers" – Methoden einer Praxis im Zwischenraum

Gegenstände aus einem Kontext in einen anderen versetzen, sich darüber austauschen, selbst recherchieren, praktisch tätig werden und das "Gemachte" von Ausstellungen erkennen, sind zentrale Punkte im "Kulturtransfers"-Projekt. Dabei werden gewohnte Sichtweisen und bekannte Handlungsmuster verlassen, und neue Zwischenräume entstehen.

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Präsentation: ein ökologischer Kreislauf wird "angekurbelt", Foto: Birgit Cauer

Birgit Cauer

HORTUS CIRCULOSUS – Kreisläufe zwischen Kunst und Natur

Spielerisch und spontan, ohne feste Regeln, sich einfach mal vom Material inspirieren lassen... Künstlerische Vorgehensweisen sind schwer als Methode festzuschreiben, denn ihre Eigenart liegt genau in dem Reagieren auf den Moment und dem Aushalten einer Ergebnisoffenheit, wie am Beispiel von HORTUS CIRCULOSUS deutlich wird.

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Vicky: "Wie sie sich sieht" und Frederic: "Wie er sich sieht", 9. Klasse Heinrich Herz Gymnasium, Erfurt

Martin Geisler

Mein Avatar und Ich – Identitätsarbeit mittels Computerspielfiguren

Im Projekt "Mein Avatar und Ich" kreieren Jugendliche virtuelle Stellvertreterfiguren. Es knüpft damit direkt an der Lebenswelt der "Digital Natives" an und ermöglicht einen Austausch auf tiefgehender persönlicher Ebene über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Sehnsüchte der Jugendlichen in der wirklichen Welt.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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