Junge mit Megafon vor Tafel

Politische Jugendbildung

Während Schule überwiegend Pflicht ist, folgt die außerschulische politische Jugendbildung jeher dem Prinzip der Freiwilligkeit. Als staatliche oder von anderen Trägern organisierte Form, aber auch als Selbstbildungsbewegung junger Menschen blickt sie in Deutschland auf eine über hundertjährigen Geschichte zurück.

Junge Männer und Frauen machen ein Lagerfeuer in der freien Natur.

Benno Hafeneger

Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Die außerschulische politische Jugendbildung hat sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie ist seit jeher ein Bildungs- und Lernfeld mit einer vielfältigen Träger- und Angebotsstruktur. Dabei ist die politische Jugendbildung eingebunden in zeitbezogene gesellschaftliche Kontexte und Interessen, in Entwicklungen der öffentlichen Diskurse über die junge Generation, in staatliche Förderkonjunkturen und Entscheidungen in der Bildungs- und Jugendhilfepolitik.

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