Gay pride parade in Miami Beach, Florida am 18. April 2009.
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24.11.2010 | Von:
Anja Finger

Homosexualität/en und Religion/en

Von Programmen zur "Umerziehung" bis hin zur Trauung von Lesben und Schwulen als Eheleute reicht das Spektrum christlicher Positionen zu Homosexualität. Aber auch in anderen Religionsgemeinschaften bilden Glaube und Homosexualität nicht nur Oppositionen, sondern gehen teils überraschende Verbindungen ein.
Mitglieder der Good Hope Metropolitan Community Church bei der jährlichen Gay Pride Parade in Kapstadt am 26.02.2005. Die Teilnehmer singen: "Jesus would have marched at pride".Mitglieder der Good Hope Metropolitan Community Church bei der jährlichen Gay Pride Parade in Kapstadt. (© AP)

Es gibt in den Ländern der EU und besonders in der Türkei noch immer erhebliche Vorbehalte gegen Homosexuelle. Ein Grund für diese diskriminierenden Vorurteile kann Religiosität sein. Menschen mit einer Religionszugehörigkeit bringen weniger Toleranz für Homosexualität auf als Menschen, die keiner Religion angehören (Gerhards 2010: 19). Zudem stehen orthodoxe Christen, Katholiken und Muslime der Homosexualität tendenziell ablehnender gegenüber als Protestanten. Und je enger gläubige Menschen an ihre religiöse Institution gebunden sind, desto entschiedener lehnen sie Homosexualität ab.

Der Begriff Homosexualität legt eine klare Abgrenzung von Heterosexualität nahe. So eine klare Abgrenzung gibt es nach Sexualforschung und Geschlechtertheorien aber nicht. Die klare Unterscheidung von Homosexualität und Heterosexualität ist eine moderne Fiktion, die allerdings selbst Fakten geschaffen hat. Wenn es um Gleich-Geschlechtliches geht, stellt sich die Frage, was 'Geschlecht' ist und wer es warum und zu welchen Zwecken bestimmt. Diese Frage ist immer (auch) eine Machtfrage. Konstellationen von Macht aber sind veränderlich, und so lässt sich sowohl im historischen als auch im kulturellen Vergleich zeigen, dass Homosexualität zum Teil sehr unterschiedliche Antworten der Religionen herausgefordert hat.


Mit den abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam hat sich historisch ein Ideal durchgesetzt, in dem Sex der Fortpflanzung dient. Diese Entwicklung, aber auch die anderer religiöser Traditionen, die der gleich-geschlechtlichen Liebe gegenüber uneindeutiger bis gewogener eingestellt waren, wird spannend erzählt von William Naphy (2006) in seinem Buch Born to Be Gay: A History of Homosexuality. Demzufolge bildet die christlich-westliche Form der moralischen Abwertung von Homosexualität die Ausnahme. In vielen religiösen Traditionen finden wir Gottheiten, die genau solches Verhalten an den Tag legen; Hindu-Gottheiten zum Beispiel, die nicht nur gleichgeschlechtliche Liebe praktizieren, sondern auch ihr Geschlecht wechseln. Und wie die Gottheiten, so die Menschen: Die indischen Hijras, die als in der Regel biologische Männer eine weibliche oder Geschlechtergrenzen überschreitende Identität annehmen, sind prominentestes Beispiel hierfür. Neben der Darstellung gleichgeschlechtlicher Praktiken als Aspekt des Lebens gibt es in Übersetzungen und Deutungen von Rechtstexten wie dem Gesetzbuch des Manu verhaltenere Töne. Der Buddha selbst hat sich nicht explizit zu gleichgeschlechtlichen Handlungen geäußert, für buddhistische Mönche und Nonnen gelten strengere Regeln als für Laien, und der Dalai Lama sieht in der Homosexualität eine Form sexuellen Fehlverhaltens.

Naphy erkennt eine moderate bis lediglich dem passiven Partner gegenüber eher ablehnende Haltung zur männlichen Homosexualität. Teilweise identifiziert er aber auch eine Aufwertung durch Ritualisierung in einer Vielzahl von nicht-abrahamitischen Traditionen (vorkoloniales Indien, China, Afrika, antikes Griechenland, Afrika und Melanesien). In der dominant gewordenen christlichen Sicht hingegen wurde Sex, der nur dem Vergnügen dient, negativ bewertet und mit Schuld und Sünde in Verbindung gebracht. Schwuler Sex wurde als die alttestamentliche Sünde von Sodom (Gen 19) klassifiziert, daher der Ausdruck Sodomie. Die Auslegung dieses Bibeltextes ist allerdings umstritten, so auch das Verbot in Levitikus 18:22: "Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel" (Einheitsübersetzung). Einer der Streitpunkte ist, ob dies lediglich den Analverkehr zwischen Männern ausschließt oder jegliche homosexuelle Aktivität.[1] Ein weiterer Streitpunkt ist, ob solche biblischen Texte überhaupt auf heutige Beziehungsformen angewandt werden können. Lesbische Sexualität hat im Verhältnis weniger Beachtung gefunden, da eine aktive Sexualität nur Männern zugedacht wurde. Auch bisexuelle Sexualität hat sich ihren Platz erst erkämpfen müssen und muss dies noch heute in Teilen der Community.


  1. Mehr zur Wirkungsgeschichte dieses Textes und seiner Auslegungen findet sich bei: Reck 2008. Zu beachten ist m.E., dass diese Geschichte vorrangig und fast ausschließlich eine Geschichte männlicher Gleichgeschlechtlichkeit ist, der lesbische und bisexuelle Sexualitäten erst spät gewissermaßen subsumiert wurden.
Islam und Judentum hatten verhältnismäßig wenig Einfluss auf die Gestaltung der westlichen sexuellen Dominanzkultur. Nach Naphy war dem Islam die Trennung der Geschlechter vorrangiges Anliegen. Gleichgeschlechtliche Handlungen seien eher als unangemessenes Verhalten denn als Sünde gewertet worden. Allerdings lässt sich heute eine deutliche Verschärfung in islamisch geprägten Ländern und Gemeinschaften beobachten. So droht Homosexuellen beispielsweise im Gottesstaat Iran die Todesstrafe. Diese extremsten Ausuferungen religiös motivierter Homophobie – von der Kriminalisierung und Ahndung bis hin zur Todesstrafe – hat sich allerdings zuerst in christlichen Gesellschaften entwickelt. Historiker haben aber auch positive Aspekte ihrer Geschichte im Hinblick auf Homosexualität entdeckt , wie etwa John Boswell (2005) in seinem erstmals 1980 erschienenen Buch zum Thema. Darin wird unter anderem die These vertreten, dass erst im Hochmittelalter eine Abwertung von Homosexualität in die Bibel hineingelesen wurde.

Heute ist das Spektrum christlicher Positionen zur Homosexualität breit: Ein Extrem bilden bestimmte evangelikale Kreise, die regelrechte Umerziehungsprogramme veranstalten. Umstrittene Konversionstherapien, die Schwule und Lesben von ihrer vermeintlichen Erkrankung heilen sollen, werden übrigens nicht nur in den USA angeboten, sondern auch in Deutschland. Und nicht nur an ChristInnen richten sich solche Angebote der sogenannten Ex-Gay-Bewegung. Noch problematischer als solche Therapien selbst sind homophobe Lebenswirklichkeiten, die Menschen zu diesen Angeboten greifen lassen. Die orthodoxen Kirchen lehnen die homosexuelle 'Neigung' ab, die sie oft mit westlicher Dekadenz gepaart sehen, und appellieren zur Meisterung beider durch Buße und Gebet. Ähnlich sieht es die römisch-katholische Amtskirche, für die homosexuelle Handlungen ein Verstoß gegen das natürliche Gesetz sind, "denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen" (Katechismus, 1997: 2357); dennoch ist den so 'Veranlagten' mit Respekt zu begegnen.[1]

Aufgeschlossener sind die Altkatholische Kirche, die Lesben und Schwule in ihren Gemeinden willkommen heißt, und die Evangelische Kirche in Deutschland, deren Rat sich in seinem Papier "Mit Spannungen leben" (EKD 1996) um Differenziertheit bemüht: Zwar wird die Ablehnung homosexueller Handlungen durch die Bibel festgestellt, allerdings auch, dass sie in der Schrift nur am Rande behandelt werden. Wie die römisch-katholische Kirche hält die EKD am heteronormativen Leitbild von Ehe und Familie fest, eröffnet aber die Möglichkeit einer "vom Liebesgebot her gestalteten und damit ethisch verantworteten gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft ... Die Kriterien, die für sie gelten, sind – mit einer wesentlichen Ausnahme – dieselben, die für die Ehe und Familie gelten: Freiwilligkeit, Ganzheitlichkeit, Verbindlichkeit, Dauer und Partnerschaftlichkeit. Die eine wesentliche Ausnahme betrifft die Funktion von Ehe und Familie als Lebensraum für die Geburt und Erziehung von Kindern." (EKD, 1996: 3.5).

In der Film-Dokumentation "For the Bible Tells Me So" (2007) kommen unter anderem auch der offen schwul lebende Bischof Gene Robinson und seine Eltern zu Wort. Seine Wahl und Weihe zum Bischof von New Hampshire hatte 2003 weltweit Aufsehen und bei Konservativen Empörung erzeugt – diese waren von der im Mai 2010 erfolgten Bischofsweihe der Lesbe Mary Glasspool in Kalifornien noch weniger begeistert. Die weltweite anglikanische Gemeinschaft, zu der Robinsons und Glasspools Episkopalkirche gehört, steht wegen unversöhnlicher Positionen zur Homosexualität seit geraumer Zeit vor einer Zerreißprobe.

In Schweden hingegen traut die ehemalige Staatskirche und immer noch größte Religionsgemeinschaft, die lutherische Kirche, seit einem Jahr Partner in lesbischen und schwulen Beziehungen als Eheleute, was über die Gewährung von Segnungen in anderen Kirchen weit hinausgeht. Auch mit der ersten offen lesbischen Bischöfin Eva Brunne, die im November 2009 geweiht wurde, hat die Schwedische Kirche ein Zeichen gesetzt. Trotz der ablehnenden Haltung der römisch-katholischen Kirche dürfte der Anteil von Männern mit einer "solchen Veranlagung" in ihr höher sein als in der Gesamtbevölkerung. Donald Cozzens (2000: 103) geht davon aus, dass gerade im 21. Jahrhundert viele Schwule unter Seminaristen und Priestern zu finden sind. Schon aus früheren Zeiten und für nicht-klerikale Kreise wird davon berichtet, dass die katholische Ästhetik homosexuelle Künstler und SchriftstellerInnen anzog. So waren etwa katholisch orientierte anglikanische Kirchen in England zu Beginn des letzten Jahrhunderts beliebte, geheime Treffpunkte für sie (Hilliard, 2006: 548).


  1. Kritisch analysiert wird die Katechismus-Forderung, Homosexuellen 'Achtung, Mitleid und Takt' entgegenzubringen, von Ammicht-Quinn (2008: 4), die schließlich bemängelt, die Forderung verfestige "ein moralisch als minderwertig eingestuftes Anderssein und ermöglicht die Absonderung der 'Unnormalen' von 'uns'."
Einen offenen Treffpunkt hingegen gründete 1968 der evangelische Pfarrer Troy Perry in Los Angeles mit der Metropolitan Community Church, die heute international in vielen Großstädten vertreten ist und an der Entstehung einer queeren Theologie beteiligt war.

Diese Theologie hinterfragt die Eindeutigkeit von Geschlecht und sexueller Orientierung. Sie kritisiert nicht nur den Beitrag, den die Theologie zur Rechtfertigung von Homophobie geleistet hat, sondern auch ihre alternativlose Idealisierung einer monogamen, auf Nachkommenschaft ausgerichteten Mann-Frau-Beziehung, in der der Frau oft nur die Rolle als Mutter zugedacht ist. Diese Idealisierung wirkt bis in die kleinsten Bereiche von Gesellschaft und Individuum hinein, auch solche, die mit sexuellem Tun und Lassen kaum in Verbindung stehen.

Neben christlichen Nicht-Heterosexuellen organisieren sich auch andere: Muslime, die sich häufig Homophobie (und nicht selten durch diese motivierten Zwangsverheiratungen) und Islamophobie ausgesetzt sehen. Bei mancher Analyse von Konflikten zwischen lesbisch-schwuler Community und Migrationshintergrund-Community fallen homosexuelle Muslime schlicht unter den Tisch. Türk-Gay-Gruppen zum Beispiel verhelfen ihnen zur Sichtbarkeit. Für gleichgeschlechtlich Liebende jüdischen Glaubens gibt es eigene Synagogengemeinden in den USA, während ihre orthodoxen GlaubensgenossInnen ihnen und ihren Beziehungen negativ gegenüberstehen und die konservativen gespalten sind. Im Reform-Judentum hingegen können sie offen als RabbinerInnen wirken. In der Reflexion über Glauben, Leben und Lieben bedienen sie sich ähnlicher Argumentationsstrategien wie ihre christlichen Brüder und Schwestern: Sexuelle Orientierung und Identität seien Ergebnis des göttlichen Schöpfungshandelns. Die biblischen Texte bedürften der Einbettung in ihre jeweiligen Zeitumstände und müssten neu gelesen werden – nämlich vom Maßstab des weisen Schöpfers und bei einer christlichen Lektüre von der Liebesethik Jesu her. Eine solche Strategie des "Queering" religiöser Texte ist längst nicht mehr nur ein Theologen-Ideal, sondern durch neueste soziologische Studien in Großbritannien und Frankreich als Lebenspraxis belegt (z.B. Gross/Yip 2010).

Buddhistisch interessierte Lesben haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das durch Präsenz auf dem jährlichen LesbenFrühlingsTreffen auch nicht-religiösen Menschen begegnet. Ein kreativer Umgang mit religiösen Gehalten und bestimmte Rituale lassen sich als Ausdruck des Wandels von institutionell gebundener Religiosität zu individualisierter Spiritualität verstehen. Ein Beispiel hierfür ist die Weitergestaltung von asiatischen Tantra-Praktiken zur Vertiefung lesbischer Sexualität. Die Bewegung der Radical Faeries bemüht sich ausgehend von der Suche nach schwuler Selbstfindung in den späten 1970ern um eine Verbindung von traditionell-indianischer, neu-heidnischer und ökologischer Spiritualität. Die Schwestern von der perpetuellen Indulgenz, also der "immerwährenden Ausschweifung", treten auf CSD-Paraden und in Nonnentracht auf, verteilen Safer-Sex-Artikel und engagieren sich so und anders für AIDS-Prävention und lesbischwule Menschenrechte. Auf denselben Paraden trifft man auch auf religions- und kirchenkritische Gruppen, die etwa fordern, den jetzigen Papst zur Verantwortung zu ziehen für den mangelhaften Umgang mit der von Klerikern an Kindern und Jugendlichen verübten sexuellen Gewalt. Kurzum: Lesben, Schwule und Bisexuelle – wie auch Transgender und Transsexuelle, die einen eigenen Artikel verdienen – zeichnen ein vielfältiges Bild, was religiöses oder nicht-religiöses Selbstverständnis anlangt. Es ermuntert uns nicht nur, von Religionen und Homosexualitäten im Plural zu sprechen, sondern auch davon, wie diese miteinander die überraschendsten Verbindungen eingehen, aber auch Oppositionen bilden.

Literatur

  • Ammicht-Quinn, Regina (2008), "'Wir' und 'die anderen': statt einer Einleitung", Concilium: Thema Homosexualitäten, vol. 44, no. 1; 1-5.
  • Boswell, John (2005) [1980], Christianity, Social Tolerance, and Homosexuality: Gay People in Western Europe from the Beginning of the Christian Era to the Fourteenth Century. Eighth Edition, Chicago/London: University of Chicago Press.
  • Cozzens, Donald B (2000), The Changing Face of the Priesthood: A Reflection on the Priest´s Crisis of Soul, Collegeville, MN: Liturgical Press.
  • EKD (1996), Mit Spannungen leben: Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Thema "Homosexualität und Kirche", , [15. 07.10].
  • Gerhards, Jürgen (2010), "Non-Discrimination towards Homosexuality: The European Union's Policy and Citizens' Attitudes towards Homosexuality in 27 European Countries", International Sociology, vol. 25, no. 1; 5-28.
  • Gross, Martine/Yip, Andrew K.T. (2010), "Living Spirituality and Sexuality: A Comparison of Lesbian, Gay and Bisexual Christians in France and Britain", Social Compass, vol. 57, no. 1; 40-59.
  • Hilliard, David (2006), "Homosexuality", in: McLeod, Hugh (ed.), The Cambridge History of Christianity. Vol. 9: World Christianities. C. 1914- C. 2000 , Cambridge et al.: Cambridge University Press.
  • Katechismus der Katholischen Kirche (1997), www.vatican.va/archive/ccc/index_ge.htm, zitierte Stelle: www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8B.HTM, [15.07.10].
  • Naphy, William (2006) [2004], Born to Be Gay: A History of Homosexuality, Stroud: Tempus.
  • Reck, Norbert (2008), "Von Sodom zur Sodomie und zur Homosexualität – oder: Wie Andersheit hergestellt wird", www.norbertreck.de/Web-Site/Texte/B0240467-3C7D-43DF-AB46-D83C882FF32E.html, [15.07.10].

Film-Dokumentation

  • For the Bible Tells Me So (2007), Produktion und Regie: Daniel Karslake, New York: First Run Features.

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