Gay pride parade in Miami Beach, Florida am 18. April 2009.

Homosexualität

Schwule und Lesben können heute in Deutschland und vielen anderen Ländern offen leben. Doch der Weg zu mehr Respekt war lang. Und er ist noch nicht vorbei. Weltweit werden Homosexuelle noch immer diskriminiert. In einigen Staaten wird Schwul-Sein sogar mit dem Tod bestraft.

Seit dem 1. Oktober 2017 können gleichgeschlechtliche Ehepaare gemeinsam fremde Kinder adoptieren.

Pia Bergold und Andrea Buschner

Regenbogenfamilien in Deutschland

Gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern werden in Deutschland auch "Regenbogenfamilien" genannt. Pia Bergold und Andrea Buschner fassen zusammen, wie viele Menschen in Deutschland in dieser Familienform leben, wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Familiengründung insbesondere mit der Öffnung der Ehe verändert haben und zu welchem Ergebnis Studien kommen, die sich mit dem familiären Zusammenleben beschäftigen.

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Teilnehmer der traditionellen Parade anlässlich des Christopher Street Day stehen am 15.07.2017 mit Plakaten gegen Homophobie vor dem Alten Rathaus in München (Bayern).

Beate Küpper und Ulrich Klocke

"Homophobie": Abwertung von lesbischen, schwulen und bisexuellen Personen

Beate Küpper und Ulrich Klocke geben einen Überblick über die Akzeptanz von gleichgeschlechtlich liebenden Personen in Deutschland und berichten, wie Betroffene Diskriminierung erleben.

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Ibrahim

Nathalie Pfeiffer

Schwul, verfolgt, geflohen

Ibrahim wäre im Libanon fast umgebracht worden. Dieser Film zeigt, wie er sich in Deutschland endlich frei ausleben kann.

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Eine Regenbogenfahne, die die Vielfalt homosexuellen Lebens symbolisiert, hängt an der Fassade des Metropol Theater in der Innenstadt von Berlin.  Am 15. Uni 2002 findet das größte lesbisch-schwulen Stadtfest Europas statt.

Benno Gammerl

Eine Regenbogengeschichte

Wie hat sich die Situation von Lesben und Schwulen zwischen 1945 und 1989 in Deutschland entwickelt? Auf welche Erfolge kann die Homosexuellen-Bewegung im Kampf um Respekt und Anerkennung zurückblicken? Benno Gammerl gibt einen Überblick.

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9. ILGA Welt-Konferenz und Aktivitäten des SCHULZ (Schwulen und Lesben Zentrum) in Köln, 29.06.-5.07.1987.

Hintergrund aktuell

1994: Homosexualität nicht mehr strafbar

"175er" – so wurden homosexuelle Männer jahrzehntelang abwertend genannt. Der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches stigmatisierte und illegalisierte gleichgeschlechtliche Beziehungen zwischen Männern bis weit in die Nachkriegszeit. Erst nach der Wiedervereinigung wurde er endgültig aus dem Strafgesetzbuch entfernt.

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Ein homosexueller Demonstrant befestigt seine Kleidung. Hintergrund: Zum Abschluss eines Homosexuellen-Wochenendtreffen wird in der Innenstadt von Frankfurt am 28. Juli 1979 demonstriert.

Volkmar Sigusch

Zwischen Verfolgung und Emanzipation

Die Schwulen- und Lesbenbewegung ist ein Lehrstück sexueller Emanzipation. Trotzdem müssen Homosexuelle nach wie vor mit Risiken leben. Die Worte "schwul" und "lesbisch" sind heute beides: Worte der Emanzipation und der Verachtung. Ein Essay von Volkmar Sigusch.

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Homosexuelle marschieren auf der Fifth Avenue in Manhattan am 27. Juni 1977. Weltweit wurden in mehreren Städten ebenfalls demonstriert, um die Forderung nach gleichen Rechten für Homosexuelle zu unterstützen.

Daniel Schwitzer

Geschichte des Christopher-Street-Day

In New York fing 1969 alles an. Doch Schwule und Lesben in Deutschland brauchten noch zehn Jahre, bis sie sich selbstbewusst auf die Straße trauten. Heute ist der Christopher-Street-Day (CSD) eine große, bunte Party.

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Gesetz zum Schutz zur Diskriminierung - Schutz durch Antidiskriminierungsgesetze, Europäische Staaten, Mai 2010.

Wissen

Infografiken

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