Schülerinnen und Schüler bei der Eröffnung der SchulKinoWoche Hessen 2011

Film und Politik

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Logo Cinema fairbindet

Spezial

Cinema fairbindet

Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird seit 2011 der entwicklungspolitische Sonderpreis "Cinema fairbindet" verliehen. Ausgezeichnet werden Filme, die zur Auseinandersetzung mit globalen Themen wie Klimawandel, Migration oder Menschenrechtsschutz einladen. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt die Preisinitiative und stellt den Gewinnerfilm jedes Jahr auf einer Themenseite vor. Weiter...

This ain't California

Spezial

"This Ain't California"

Ein Film über Skateboarder in der DDR? Gab's die denn überhaupt im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat? Sehr wohl, wie der Film "This Ain't California" von Marten Persiel zeigt. Seinen visuellen und narrativen Reiz schöpft der Film aus einer bunten Collage dokumentarischer und inszenierter Szenen, ohne dabei kenntlich zu machen, was Fiktion und was Dokument ist. Das vorliegende Spezial hinterfragt diese filmische Gratwanderung. Weiter...

Szenenfoto aus "For Eyes Only – Streng geheim".

Veranstaltungsdokumentation (Juni 2011)

The Celluloid Curtain

Agentenfilme aus der Ära des Kalten Krieges gleichen aus heutiger Sicht einem schillernden Vexierbild: Action, Spannung und Heldenmut vermischen sich zu einem einzigartigen cineastischen Genre-Cocktail. Die Filmreihe "The Celluloid Curtain" dokumentiert die ungebrochene Faszinationskraft der Spionagefilm-Produktionen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Weiter...

Während ihres Studiums in den 1960er-Jahren verliebt sich die Pastorentochter Gudrun Ensslin (Lena Lauzemis) in ihren Kommilitonen Bernward Vesper (August Diehl), Sohn des NS-Dichters Will Vesper. 1967 wird der gemeinsame Sohn Felix geboren. Doch als Ensslin kurz darauf Andreas Baader (Alexander Fehling, u.l.) kennenlernt, zerbricht das fagile Familiengeflecht: Ensslin und Baader tauchen unter und initiieren als Gründungsmitglieder die "Rote Armee Fraktion", Vesper begeht wenig später Selbstmord. © Markus Jans/zero one film
Die DVD zum Film "Wer wenn nicht wir" ist bei Universum Film erhältlich.

Spezial

"Wer wenn nicht wir"

Zehn Jahre nach seiner preisgekrönten Dokumentation "Black Box BRD" rollt Regisseur Andres Veiel die Geschichte der RAF noch einmal neu auf. Sein Spielfilmdebüt "Wer wenn nicht wir" beleuchtet die Anfänge der Terrorgruppe im Kontext tragischer Liebes- und Familienbeziehungen und gewinnt dem Thema dadurch bislang unbekannte Aspekte ab Weiter...

Stan Laurel und Oliver Hardy

Dossier

Der Filmkanon

Auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung wurden 35 bedeutende Werke der Filmgeschichte zusammengestellt. Ziel war es, für das Medium Film zu sensibilisieren und der filmschulischen Bildung in Deutschland Auftrieb zu geben. Weiter...

Kinosaal

Spezial

Kino in Europa

Deutsche lieben Heimatfilme, Liebeskomödien kommen meist aus Frankreich und James Bond arbeitet im Dienste der britischen Majestät: Jedes europäische Land schreibt seine eigene Filmgeschichte. Damit hilft das Kino, unsere europäischen Nachbarn besser kennenzulernen. Ein Spezial zum Kino in Europa. Weiter...

Der Filmkanon - Buchcover

Veranstaltungsdokumentation (Juli 2003)

Filmkanon

Das Medium Film als wesentliches Element unserer Kultur soll stärker als bisher im Schulunterricht verankert werden. Dazu diskutierten und erstellten Experten und Expertinnen der Medienbranche einen Filmkanon. Mit dabei waren zum Beispiel die Regisseure Tom Tykwer, Dominik Graf und Volker Schlöndorff. Weiter...

 

Filmbildung

Medien prägen unsere Welt. Schnell, pulsierend und mit der suggestiven Kraft der Bilder schaffen sie ihr eigenes Universum. Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen daher möglichst früh lernen, mit Inhalt und Ästhetik der Medien umzugehen. Die Filmbildung als Teil der Medienbildung vermittelt Kenntnisse für einen kritischen, kreativen und nicht zuletzt genussvollen Umgang mit Filmen. Weiter... 

Kinofenster Film des Monatskinofenster.de

Film des Monats: Rico, Oskar und die Tieferschatten

Ein schönes Beispiel für eine gelungene Kinderbuchverfilmung: Regisseurin Neele Leana Vollmar und ihre beiden Hauptdarsteller Anton Petzold und Juri Winkler bringen den preisgekrönten Roman Rico, Oskar und die Tieferschatten mit viel Leben und eigenwilligem Charme auf die große Leinwand. Autor Andreas Steinhöfel spricht im Interview über die Inspiration für seine Geschichte. Die Hintergrundtexte befassen sich mit der Beschreibung des gesellschaftlichen Milieus und der Familie in der Verfilmung sowie der Darstellung der kindlichen Wahrnehmung. Außerdem: Unterrichtsvorschläge und ein Arbeitsblatt zum Film. Weiter... 

Dossier

Geheimsache Ghettofilm

Frühjahr 1942 im Warschauer Ghetto, unmittelbar vor Beginn des Massenmords: Ein NS-Filmteam dreht, ein Rohschnitt entsteht. Warum entstanden die Propagandaaufnahmen im Ghetto? Wie kann mit ihnen umgegangen werden? Die israelische Regisseurin Yael Hersonski hinterfragt und kontextualisiert die Aufnahmen. Ihr Film ergänzt Zeitzeugenberichte, Bildergalerien und Hintergründe namhafter Historiker und Filmexperten. Weiter...