Skatepark mit springendem Skater im Vordergrund.

Die 1970er

Nur ein Teil der Alternativbewegung der Siebzigerjahre identifizierte sich mit der traditionellen Linken. Viele konnten mit diesen rigiden Vorstellungen von "Links-Sein" nichts anfangen.

Hausbesetzer auf dem Dach - Polizei räumt besetztes Haus in Frankfurt 1975.

Die 1970er: Aufbruch und Ernüchterung

Politik und Alltag

Ganze Stadtviertel mit einstmals billigen Altbauwohnungen verwandeln sich innerhalb weniger Jahre in moderne Verwaltungsstandorte und von breiten Straßen durchzogene Umschlagplätze für Konsumgüter. Vor allem in Universitätsstädten kommt es angesichts boomender Zahlen von Studierenden zu Engpässen bei gleichzeitig überall sichtbar leer stehenden Wohnungen. Weiter...

Neben den Atomkraftgegnern (hier 1977 in Hameln) entwickeln sich in den siebziger Jahren zahlreiche soziale und ökologische Bewegungen.

Die 1970er: Aufbruch und Ernüchterung

Neue soziale Bewegungen

Die Frauenbewegung thematisierte auch in progressiven (Männer-)Kreisen ignorierte Probleme der Erziehung, Partnerschaft und Sexualität. Am 6. Juni 1971 erklärten 374 Frauen in einer spektakulären Aktion im Stern: "Wir haben abgetrieben." Weiter...

Alltag im "Deutschen Herbst" 1977: Nach der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer wacht ein gepanzertes Fahrzeug vor dem Bonner Bundeskanzleramt.

Die 1970er: Aufbruch und Ernüchterung

Jugend wird zum "Sicherheitsrisiko"

1974 erhält der Kurswechsel in der Politik auch seinen personellen Ausdruck: Willy Brandt, Hoffnungsträger der Jugend, tritt als Bundeskanzler zurück und wird durch den Ordnungspolitiker und Wirtschaftspragmatiker Helmut Schmidt ersetzt. Weiter...

Oktober 1976: Proteste von gegen den Bau eines Atomkraftwerks im schleswig-holsteinischen Brokdorf.

Die 1970er: Aufbruch und Ernüchterung

Die Umwelt- und Anti- Atomkraftbewegung

In der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre erwacht eine weitere starke Protestbewegung, die weit über die Grenzen des traditionellen linken Milieus hinauswächst: Die unerwartete Mobilisierungskraft der ökologischen Protestbewegung. Weiter...

Hier steht das Tanzen im Mittelpunkt: Die Discothek als jugendlicher Massenkult der 1970er.

Die 1970er: Aufbruch und Ernüchterung

Disco

Ab Mitte der Siebzigerjahre wird "Disco" zum Massenkult und bekannte Diskotheken wie das "Sound" in Berlin werden zu hochmodernen Event-Tempeln aufgerüstet, in denen Musik nur ein Angebot unter vielen darstellt. Weiter...

 
Geglückte Verbindung von politischer und kultureller Bildung? Jugendliche im Bundeskanzleramt.Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 27/2010)


Jugendkulturen in der politischen Bildungsarbeit

Jugendkulturen dienen Heranwachsenden als existentielles lebensweltliches Umfeld, in dem sie Handlungskompetenzen, Geschlechteridentitäten und Konfliktlösungsstrategien entwickeln. Daran lässt sich auch mit Blick auf politische Bildung direkt anknüpfen. Weiter... 

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten. Weiter... 

Dossier

Neukölln Unlimited

Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona wachsen in Berlin Neukölln auf, ihre Jugend ist von der Leidenschaft für Breakdance und Musik geprägt, aber auch vom Kampf der Familie für ihr Bleiberecht. Der Dokumentarfilm "Neukölln Unlimited" zeigt den Alltag und die Träume selbstbewußter junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und kann für wichtige Fragen der politischen Bildung sensibilisieren in den Themenfelder Migration, Asyl, Bildung und Jugendkultur. Weiter...