Die "Tagesschau"-Sprecher Manfred Schmidt, Cay Dietrich Voss, Karl-Heinz Köpcke, Martin Thon und Dieter von Sallwitz (v.l.n.r.).

28.8.2017

Ratgeber- und Servicesendungen

Moderator Kai Pflaume in seinem Caravan aus der Sendung "Nur die Liebe zählt"Moderator Kai Pflaume in seinem Caravan aus der Sendung "Nur die Liebe zählt" (© picture-alliance/dpa)


Ratgeber- und Servicesendungen im West-Fernsehen


Dass das Fernsehen auch Ratgeber- und Servicesendungen anbietet, geht aus seiner publizistischen Funktion hervor, seinen Nutzern Orientierung in der Welt zu liefern . Schon die Presse, mehr noch der Hörfunk boten immer auch solche Leistungen an. Deshalb war es selbstverständlich, dass auch das Fernsehen mit seinen audiovisuellen Möglichkeiten derartige Angebote machte.

Ratgeber- und Servicesendungen in den 50er Jahren

In den frühen Jahren des bundesdeutschen Fernsehens richteten sich Ratgebersendungen insbesondere an Frauen und betrafen Praktisches wie Haushaltsführung, Wohnungseinrichtung und Gartengestaltung, aber auch Hilfestellungen bei der Kindererziehung oder bei den "richtigen" gesellschaftlichen und modischen Umgangsformen. Die Programme dienten dazu, die Bevölkerung mit neuen Konsumgewohnheiten vertraut zu machen, die neue Warenformen (wie Fertiggerichte) und neue Angebotsformen (wie Supermärkte) mit sich brachten. Zugleich wurde der zunehmenden Technisierung der Haushalte und einer immer komplexeren Lebensführung Rechnung getragen. Die verschiedenen Ratgebersendungen trugen damit wesentlich zu einer 'Modernisierung des Alltags' bei.

Neben kirchlicher Lebenshilfe wurden Tanzkurse (NWDR) angeboten und Yogaübungen (BR) vorgestellt. Die wichtigste Sendereihe der 1950er Jahre im Bereich der Lebenshilfe war jedoch die eher kleine, unscheinbar wirkende Reihe "Wir helfen suchen" (NWDR, später "Vermißtensuchdienst"), die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Angehörige bei der Suche nach Menschen, die im Krieg verschollen waren, unterstützte und in vielen Fällen helfen konnte.

Ratgeber- und Servicesendungen in den 60er und 70er Jahren

"Der 7. Sinn" war eine Fernsehsendung zur Verkehrssicherheit, die durch das – für die damalige Zeit – spektakuläre Nachstellen von Verkehrsunfällen auf sich aufmerksam machte. Es gab aber auch viele praktische Tipps für Notsituationen im Verkehrsalltag. Die Sendungen wurden durch den bzw. im Auftrag des WDR produziert und von 1966 bis 2005 ausgestrahlt. (Ausschnitt aus verschiedenen Sendungen 1967 bis 1973) (© WDR, 1967 bis 1973)

In den 1960er Jahren wurden passend zur wachsenden Motorisierung des Landes Verkehrsratgeber produziert, anfangs eher auf Männer zugeschnitten: Der SWF richtete "Das Rasthaus" ein, das ZDF gab "Tipps für Autofahrer" und die ARD sendete "Der 7. Sinn" (1966–2005). Auch für Themen wie Gesundheit ("Gesundheitsmagazin Praxis", ZDF, bis 2004; heute z. B. diverse Magazine in den "Dritten Programmen" wie "Hauptsache Gesund, MDR, seit 1998 und "Gesundheit!", BR, seit 2007) oder Wirtschaft (" Der Markt", ARD, ab 1975 "Plusminus") war die Zeit gekommen. An Eltern richtete sich die "Fernseh-Elternschule" (ZDF, 1964–1975), in der inszenierte Konflikte von Kinderpsychologen und Pädagogen interpretiert wurden.

Ab 1971 widmete sich der "ARD-Ratgeber" sehr erfolgreich unterschiedlichen Alltagsthemen (Geld, Gesundheit, Recht, Technik, später z.B. auch Heim + Garten, Mode, Reise; bis 2011/2014). In den in diesem Jahrzehnt neu entstandenen Dritten Programmen wurden diverse Ratgebersendungen etabliert, wurden Bücher und Schriftsteller, Filme und Filmemacher vorgestellt, 1984 ging das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "WISO" (ZDF) auf Sendung. Bis heute berichten "WISO" und seit 2011 WISO plus hauptsächlich aus der Sicht von Konsumenten, Arbeitnehmern oder Rentnern, über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik.

Auch Koch- und Hobbysendungen waren beliebt. Stilbildend war hier die Sendereihe "Hobbythek", die – erfunden und präsentiert von Jean Pütz – von 1974 bis 2004 30 Jahre lang im WDR-Fernsehen gesendet wurde (zu weitern Kochsendungen siehe Themenbereich "Unterhaltung"). Das ZDF präsentierte von 1986 bis 1999 mit der "Knoff-Hoff-Show" ein ähnliches Konzept. Zwar hatte es schon seit den 1950er Jahren Wissenschaftsreihen gegeben, doch die unterhaltsame Präsentation wurde erst seit den 1980er Jahren für diese Sendungen bestimmend.

"Hobbythek" ist die sicherlich bekannteste Ratgebersendung im deutschen Fernsehen, die von 1974 bis 2004 vor allem vom WDR (z.T. auch vom NDR und vom BR) produziert wurde. Markenzeichen der Sendung war ihr Moderator Jean Pütz, der auch vor heiklen Themen nicht zurückschreckte. Begleitend zur Sendung gab es Materialien und Bücher. (Ausschnitt aus der Sendung vom 4.3.1997) (© WDR, 1997)


Ratgeber- und Servicesendungen seit den 80er Jahren

Mit der Etablierung des dualen Rundfunksystems wurde der Übergang zur Unterhaltung fließend, das Serviceangebot ordnete sich bei den Privatsendern vielfach dem Unterhaltungszweck unter, wie in großen Unterhaltungsshows ("Nur die Liebe zählt") oder kleineren Talkshows (Vaterschaftstest in der "Oliver-Geißen-Show").

Daneben existiert seit einigen Jahren eine zunehmende Koppelung von Informations- und Serviceangeboten. Magazinsendungen wie das "ARD-Buffet" (seit 1998) oder die Morgen- und Mittagsmagazine von ARD und ZDF vermischen verschiedenste Servicethemen mit Nachrichten, Wetter, Talk usw. Eine tägliche Live-Schaltung zur Frankfurter Börse (seit 1989) berichtet über Kursschwankungen und Aktienentwicklungen und zeigt den Stellenwert, den Wirtschaftsinformationen in der Gesellschaft mittlerweile erreicht haben.

Ratgeber- und Servicesendungen im Ost-Fernsehen


Spielte das DDR-Fernsehen in seinen ersten Jahren als Ratgeber nur eine untergeordnete Rolle – hier wurden Vorläufer von Sendungen für Frauen oder zur Verkehrserziehung ausprobiert und Kulturtipps gegeben –, änderte sich das in den späten 1950er Jahren. Zahlreiche regelmäßig ausgestrahlte Ratgebersendungen entstanden. Die Themenkomplexe waren die gleichen wie in der Bundesrepublik: Gesundheit, Verkehr, Haushalt, Recht, Mode, Freizeit, Erziehung, Hobby, Garten, Haustier, Beruf. Bis 1989 blieben Ratgeber- und Servicesendungen ein wichtiger Bestandteil in beiden Programmen des DDR-Fernsehens.

Verflechtung von Staat, Gesellschaft und Fernsehen

Die Ratgebersendungen im DDR-Fernsehen können nicht ohne Berücksichtigung der engen Verflechtung von Staat, Gesellschaft und Fernsehen und ihrer Aufgabe, zur Bewusstseinsbildung des "sozialistischen" Menschen beizutragen, angemessen beurteilt werden. So gingen z. B. bei der Sendereihe "Du und Dein Garten" (1968-2003, DFF; ORB) individuelle Interessen mit volkswirtschaftlichen und versorgungspolitischen Zielen Hand in Hand, dienten doch die Tipps der Verbesserung der Eigenversorgung der Bevölkerung mit Obst und Gemüse sowie der Erhöhung der Abgabe von privat angebautem Obst und Gemüse in den Handel. "Tausend Teletips" (1960-1976) warb für Produkte und lieferte gleichzeitig Hinweise zum Gebrauch. "Gewußt wie – spart Energie!" sollte die mitunter schwankende Energieversorgung entlasten.

Ratgebersendungen in der Wendezeit

Moderatoren des DDR-Jugendsenders "Elf 99"Moderatoren des DDR-Jugendsenders "Elf 99" (© Bundesarchiv Bild 183-1990-0108-414 / Fotograf: Thomas Uhlemann)
Wenige Ratgebersendungen des DDR-Fernsehens überlebten die Wende 1989, und auch dann nur für kurze Zeit. Neue Sendungen entstanden in der Zeit kaum, die politischen Themen rückten in den Vordergrund. Sendereihen wie "Marktwirtschaft konkret" oder "Arbeitsmarkt aktuell" versuchten, die DDR-Bevölkerung nach der Schaffung der Währungs- und Sozialunion (1.7.1990) in das neue Wirtschaftssystem einzuführen, wurden aber bald wieder eingestellt.

Magazinsendungen über verschiedene Bereiche des Alltagslebens

Neben den monothematischen Sendungen etablierten sich im DDR-Fernsehen auch Magazinsendungen, die über verschiedene Bereiche des Alltagslebens informierten. Ab 1966 ging ein "Wirtschaftsforum" auf Sendung, ab Mai 1966 ein "Verkehrsmagazin". Als Kulturmagazin war ab 1961 ein "Operettenmagazin" zu sehen. Der Ratgeber-Charakter vieler Magazine führte dazu, dass sich diese Programmform mit der der Ratgebersendung vermischte. Vor allem die Organisation des privaten Lebens mit seinen DDR-spezifischen Mangelerscheinungen stand im Vordergrund. Ebenso spielte auch die Berufswahl und ihre Lenkung eine wesentliche Rolle: "Ein Beruf für Dich" hieß z. B. ein Berufsratgeber ab 1961 (Fortsetzung der seit 1959 bestehenden Reihe "Regina berät Dich"). Weitere Sendungen waren "Der Nächste bitte!" ab 1964 (Fortsetzung der seit 1961 ausgestrahlten Reihe "Tele-Doktor") oder "Selbst ist der Mann", ein Ratgeber für Heimwerker (ab 1966) und "Du und Dein Haushalt" (ab 1967).

In der Ratgebersendung "Fragen Sie Professor Kaul" gab der in der DDR prominente Jurist Friedrich Karl Kaul Auskünfte zu Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Fragen wurden durch Zuschauer eingereicht und in Gedichtform zu Zeichnungen präsentiert. (Ausschnitt aus der Sendung vom 3.12.1979) (© Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv, 1979)

Auch für die Bewältigung der Probleme innerhalb der Familie wurden Sendereihen angeboten, weil zahlreiche Frauen arbeiten gingen und deshalb viele Probleme des Zusammenlebens in der Gesellschaft der Regelung bedurften. "Journal für Sie" hieß 1964 ein Ratgeber für Familienpolitik, und als Mitte der 1960er Jahre ein neues Familiengesetz beschlossen wurde, gab es eine gesonderte Reihe "Was Familien wissen sollen" (1965). Mit "Fragen Sie Professor Kaul" wurde von 1972 bis 1981 eine unterhaltsame Ratgebersendung für alltägliche Rechtsfragen ausgestrahlt.

'Operative' Sendereihen

Diese Reihe galt als "operative Sendereihe", d. h. sie sollte bei konkreten aktuellen Problemen Hilfestellung leisten und wurde kurzfristig ins Programm genommen. 'Operative' Sendungen erschienen auch zur Vorbereitung von Wahlen (z. B. "Stippvisite – Heute Abend", 1965). Besonders häufig wurden sie jedoch für die Landwirtschaft eingesetzt. So erschienen Mitte der 1960er Jahre im Sommer regelmäßig Reihen wie "Erntegeschehen – nah gesehen" (1963) oder "Aus dem Erntetagebuch" (1964), die als "operative agrarpolitische Sendungen" firmierten und der Mobilisierung und Begleitung von freiwilligen Ernteeinsätzen dienten. Ausführliche Darstellung von Problemen und Sachverhalten lieferten die Fernsehuntersuchungen, es waren Dokumentationen wie z. B. "Ohne Rotstift geht es nicht" (1965) oder "Made in DDR" (1966), die sich wirtschaftspolitischen Problemen zuwandten.

Programme für Jugendliche

Im Zuge der letzten Jugendfernseh-Offensive in der DDR auf den Weg gebracht (Erstausstrahlung am 1.9.1989), bot "Elf 99" einen Mix aus aktuellen Reportagen, Sportberichten, Musik-Videos, Fernsehserien sowie Kinofilmen. Im Verlauf der Wende wurde die Sendung zunehmend mutiger und berichtete mit offener Kritik und mit unzensierten Interviews über die politischen Entwicklungen. (Ausschnitt aus der Sendung vom 3.11.1989) (© Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv, 1989)

Besonders die Jugendlichen wurden in zahlreichen Reihen angesprochen, zumeist auf unterhaltend-belehrende Art. "Aus der Schule geplaudert" hieß 1962 eine Magazinreihe für Oberschüler, andere Sendungen ähnlicher Art folgten. 1965 wurde sogar eine ganze Programmsparte "Jugendwelle Berlin" eingerichtet, mit Reihen wie "Impuls", "Basar" und der schon erwähnten Reihe "Aus der Schule geplaudert". Offenbar hatte die SED-Führung erkannt, dass die Jugend innerhalb der 'geschlossenen Gesellschaft' des DDR-Staates einer besonderen Ansprache bedurfte. Erst ab dem 1. September 1989 wurde mit "Elf 99" ein modernes Jugendprogramm nach westlichen Vorbildern ausgestrahlt.

Formate und Trends in den 90er Jahren


In den 1990er Jahren wurden im gesamtdeutschen Fernsehen mit der verstärkten Durchsetzung der Unterhaltungsorientierung in den Programmen insgesamt auch in die Ratgebersendungen zunehmend unterhaltende und fiktionlisierende Elemente eingebaut. Das Fernsehen sollte den Zuschauern nicht mehr nur Wissen vermitteln, sondern auf unterhaltsame Weise zeigen, wie konkrete Ratschläge umgesetzt werden. In den Doku-Soaps (erzählenden Serien) wird auf eine sehr emotionale Weise dargestellt, wie Experten Menschen helfen, ihr Leben zu meistern.

Gründe für eine Fiktionalisierung

Die Ursache für diese Fiktionalisierung, die vor allem auch eine Emotionalisierung der Darstellung bedeutet und die interpersonellen Beziehungen vor die Sachvermittlung stellt, liegt in der strategischen Absicht, möglichst viele Zuschauer auch affektiv anzusprechen. Diese Strategie resultierte aus einer Mischung folgender Überlegungen:

i

Strategie Fiktionalisierung

  1. der Einsicht, dass die pure Wissensbereitstellung nicht ausreicht, da viele Zuschauer ein solches Wissen nicht aufnehmen können; (Ende des Pädagogisierungs-Trends)
  2. der Erkenntnis, dass es für die Zuschauer bequem ist zu sehen, wie anderen geholfen wird; (Die zu Grunde liegende Annahme lautet: "Wenn ich diese Sendung sehe, kann ich die gezeigte Hilfe im Notfall auch selbst anwenden.")
  3. der Möglichkeit, die Hilfe wie eine Geschichte zu inszenieren. Mit den 'realen' Menschen in einer Alltagssituation kann der Zuschauer umso mehr mitfühlen.

Daily Talkshows als Provokation und Beratung

Hatte es schon in den frühen 1990er Jahren Lebenshilfesendungen gegeben, ("Pfarrer Kuhn antwortet", ZDF, 1978–1984; "Hilferufe – Menschen in der Krise", WDR), so dienten auch die Daily Talkshows wie "Hans Meiser" (RTL, 1992–2001), "Bärbel Schäfer" (RTL, 1995–2002), und andere in den 1990er Jahren dazu, Alltagsprobleme auf eine eher provozierende Weise anzusprechen. Auch Gerichtsshows wie "Richterin Barbara Salesch" (Sat.1, 1999–2012), "Familien-Fälle" (Sat.1, seit 2012), "Das Strafgericht" (RTL, 2002–2008) und "Richter Alexander Hold" (später "Familienfälle – Richter Hold"; Sat.1, 2001–2013) hatten und haben letztlich eine unterhaltend-beratende Funktion und zeigen immer wieder: "So wie in den gezeigten Fällen sollte man sich nicht verhalten!" Viele dieser Sendungen wurden inzwischen allerdings wieder eingestellt.

"Coaching TV" seit 2000



Peter Zwegat hilft Zuschauern "Raus aus den Schulden"Peter Zwegat hilft Zuschauern "Raus aus den Schulden" (© RTL)
Sehr viel konkreter geht es seit 2002 bei den sogenannten "Help-Formaten" zu, also Sendungen, die explizit der Lebenshilfe dienen: "Die Super Nanny" (RTL, 2004–2011) hat Familien im Umgang mit ihren Kindern beraten, indem sie pädagogische Ratschläge, aber auch solche zur familiären Lebensführung gegeben hat. In "Raus aus den Schulden" (RTL, 2007–2015) berät Peter Zwegat Menschen, die mit ihren finanziellen Verpflichtungen allein nicht mehr klar kommen. In "Besser Essen – Leben leicht gemacht" (ProSieben 2007/2008, danach Wiederholung u. a. bei sixx) erklärte der Experte Dr. Stefan Frädrich, wie man sich gesund ernähren und dabei abnehmen kann, und zeigt an Computersimulationen, wie diejenigen, die dies nicht tun, in dreißig Jahren aussehen werden. In "Engel im Einsatz" (RTL II, 2004–2010) waren Verona Pooth und in "Helfer mit Herz" (RTL, 2006–2012) Vera Int-Veen im Einsatz bei Alltagsproblemen von der Grammatikschwäche bis zur Bewältigung eines Unfalls. Weitere populäre Sendungen waren z. B. "Rach, der Restauranttester" (RTL, 2005–2013) oder "Das Messie-Team – Start in ein neues Leben" (RTL II, 2011–2013).

Die Dramaturgie dieser Sendungen ist den fiktionalen Serien angepasst: Alles wird in einer Sendung gelöst. Doch in der Realität bleiben oft auch verstörte Menschen zurück, denen das Fernsehen nicht nur keine Hilfe gebracht hat, sondern die mit mehr Problemen dastehen als vorher [1] (zu Coaching-TV ausführlich im Themenbereich Reality TV).

Fußnoten

1.
Vgl. Meyer-Bothling 2008, S.92.

Materialien zu "Ratgeber- und Servicesendungen"

PDF-Icon DDR-Ratgebersendungen

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