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Bürgerbeteiligung im Kontext des Internets: Problem oder Perspektive?


9.12.2016
Das Internet bietet für alle Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten, auch mit Blick auf die politische Beteiligung. Aber wie beeinflussen die digitale Ungleichheit, die Monopolisierung von Anwendungsmärkten und die Auswertung von Netzwerkdaten die Chancen zur Teilhabe?

Wem gehören Daten und wer darf Einblick in sie nehmen?Wie transparent findet die Strukturierung von Daten statt und für wen ergeben sich daraus Benachteiligungen? (© istockphoto)


Einleitung



Das Internet hat viele Hoffnungen auf eine stärkere Demokratisierung der Gesellschaft durch das Internet geweckt. Dies geschah insbesondere durch die Entwicklungen der letzten Jahre hin zum sogenannten Web 2.0, einer stärker nutzer/innen-orientierten Logik des Netzes mit hohen interaktiven, eigenproduktiven und durch soziale Beziehungen strukturierten Anwendungsmöglichkeiten.

In verschiedenen Kontexten wird eine neue, partizipativere Gesellschaft beschworen:
  • In ihr drücken die Bürger/innen ihre Interessen unmittelbar aus,
  • beteiligen sie sich an öffentlicher Meinungsbildung,
  • publizieren sie eigene Inhalte unabhängig von etablierten Machtstrukturen und
  • können sie sich über alle sozialen und geographischen Grenzen hinweg austauschen.
Diskurse über den "Arabischen Frühling", in dem den sozialen Medien eine Schlüsselrolle zugeschrieben wurde, oder Publikationen wie "Net Kids" von Don Tapscott (1998) sowie "Born Digital" von John Palfrey und Urs Gasser (2008) haben diese Erwartungen verstärkt: Sie stellten die These auf, dass das Aufwachsen mit diesen Medien eine neue, demokratischere Generation hervorbringe.



Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass sich diese Demokratisierungsthesen als nur bedingt realistisch darstellen. Dies trotz aller Chancen und neuen Optionen, die durch die sich weiter entwickelnden Netzstrukturen und ihre Nutzung entstehen. Vielmehr erweisen sich die neuen Strukturen als ein weiterer Raum, innerhalb dessen sich neben allen Potenzialen auch Ungleichheitslagerungen und Machtstrukturen reproduzieren und abbilden, die aus anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen resultieren.

Insbesondere die durch Edward Snowden aufgedeckten Datensammlungen und -auswertungen verschiedener Geheimdienste zeigen, dass nicht nur die kommerziellen, sondern auch die staatlichen Interessen an den damit verbundenen Datenanhäufungen beträchtlich sind [1].

Überblick

Dieser Beitrag wirft einen Blick auf drei zentrale Phänomene, die Teilhabechancen im Kontext des Internets beeinflussen und Herausforderungen für eine wirkmächtige demokratische Gestaltung von Teilhabemöglichkeiten aufwerfen:

  1. das Phänomen der "digitalen Ungleichheit",
  2. die Auswirkungen globaler kommerzieller Machtstrukturen im Zusammenhang virtueller sozialer Netzwerke sowie
  3. die neue Zugangsfrage, die im Zuge der Debatte um Netzneutralität alte Probleme in neuem Gewand hervorbringt.


Digitale Ungleichheit



Empirische Studien zeigen, dass die Verbreitung von Computern und Internet in Deutschland mittlerweile weit vorangeschritten. So kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 zu dem Schluss, dass 795 % der Deutschen ab 14 Jahren das Internet mindestens gelegentlich nutzt [2].

Infokasten

Jugendliche und Internet 2015

Ca. 90 % der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren können vom eigenen Zimmer aus auf das Internet zugreifen.
97 % nutzen täglich oder mehrmals pro Woche das Internet.
98 % besitzen einen eigenen Computer/Laptop.
58 % besitzen inzwischen einen Tablet-PC.
92 % besitzen einen eigenes Smartphone, bei der Mehrheit ist dies ein Smartphone mit Touchscreen und Internetzugang.

Quelle: JIM-Studie 2015


Ungleichheit durch fehlenden Zugang zum Internet

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen kann von einer weitgehenden Etablierung des Internets gesprochen werden, an der der Großteil der Jugendlichen partizipiert. Doch auch wenn Geschlechts-, Alters- und Bildungsdifferenzen abgenommen haben, spielen diese Kriterien trotzdem dort eine Rolle, wo weiterhin Zugangsbeschränkungen vorhanden sind.

Einerseits ist also das Zugangsproblem, das noch Anfang/Mitte der 2000er Jahre als zentrale Herausforderung galt, geringer geworden. Andererseits gilt für die kleiner werdende Gruppe der Personen ohne Internetzugang: In dem Maße, wie sich das Internet auch in Bildungsinstitutionen und beruflichen Kontexten als grundlegend erforderliches Medium für viele Alltagsbereiche etabliert, drohen sie immer mehr abgehängt zu werden.

Ungleichheit innerhalb der Mediennutzung

Jugendlicher ist von der Masse an Medien überfordertZugang zu einer Vielfalt an Medien nutzt wenig wenn man nicht weiß sie zu nutzen Lizenz: cc by-nc-nd/2.0/de (CC)


Über die Zugangsfrage hinausgehend und langfristig weitaus wirkmächtiger ist jedoch die Frage der Reproduktion sozialer Ungleichheit innerhalb der Mediennutzung. Diese wird auch als "digitale Ungleichheit" bezeichnet und ist durch soziostrukturelle Ressourcenunterschiede bedingt (kulturelles, soziales und ökonomisches Kapital nach Pierre Bourdieu). Das bedeutet, dass die eigenen Bildungserfahrungen, die verfügbaren sozialen Unterstützungs- und Beziehungsnetzwerke sowie finanzielle Mittel einen Einfluss auf die Mediennutzung haben. Folgende Fragen können gestellt werden:
  • Welche Mediennutzung ist überhaupt möglich?
  • Welche Bedeutung hat sie im Alltag?
  • Wie relevant und sinnvoll erscheint sie?
  • Welche Fähigkeiten sind dafür als Voraussetzung vorhanden?
  • Welche Möglichkeiten kann die Mediennutzung dann auch in anderen Lebenskontexten eröffnen?
Mit anderen Worten: Medienhandeln ist in alltagsbezogene Anerkennungsstrukturen und lebensweltliche Relevanzen eingebettet und in seinen Sinnzusammenhängen jeweils sozial eingebunden [3].

Diese Ungleichheit zeigt sich in den medialen Praxen auf vielfältige Weise:
  • in den Themenpräferenzen,
  • den Einschätzungen zur Glaubwürdigkeit unterschiedlicher Medien,
  • den praktizierten Nutzungsweisen
  • und in den realisierten Beteiligungsoptionen.
Politische Aktivitäten im InternetPolitische Aktivitäten im Internet (PDF-Icon Grafik zum Download) Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Grafik zu öffnen. Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Die ungleiche Verfügbarkeit teilhaberelevanter Ressourcen führt dazu, dass sich in der Internetnutzung eine "Kompetenzkluft" ("skills divide") bzw. eine "Demokratiekluft" ("democratic divide") abbilden [4]. Das bedeutet: Was im Alltag für die Nutzer/innen relevant ist, wirkt sich einerseits darauf aus, welche Fähigkeiten in der Internetnutzung bedeutsam sind und (weiter)entwickelt werden; dies hängt also mit den jeweiligen Nutzungsmotiven und -kontexten zusammen. Die Ungleichheiten beginnen schon bei der Medienerziehung im Kindesalter und im Peerkontext: Eine Reihe von Studien zeigen, dass das Ausmaß an Kompetenzen und der Umgang mit Unterstützung, Regeln und Restriktionen und in der Folge Beteiligungsmöglichkeiten sich entlang der Ressourcenlagen von Familien unterscheiden [5].

Somit sind "alte" Beteiligungsungleichheiten auch innerhalb des Internets zu finden. Das heißt etwa, dass ressourcenreiche Nutzer/innen stärker an wirkmächtigen Meinungsäußerungen und der Inhaltsproduktion im Netz beteiligt sind:

So produzieren beispielsweise nur ca. 4 bis 6 % der Wikipedia-Nutzer/innen die Inhalte der Online-Enzyklopädie [6]. Diejenigen, die Beiträge editieren haben einen überrepräsentativ hohen formalen Bildungsgrad und sind männlich: unter den Wikipedia-NutzerInnen sind zwar ca. ein Drittel Frauen, aber weniger als 13 % weibliche Contentproduzentinnen [7]. Weltweit betrachtet, sind auf der Plattform vor allem Inhalte des Globalen Nordens und weniger des Globalen Südens repräsentiert [8].

Eine politisch bedeutsame Beteiligung realisieren auch im Internet vor allem formal höher gebildete Jugendliche, die auch außerhalb des Netzes stärker in Aktivitäten vertreten sind (vgl. Forschungsverbund DJI/TU Dortmund 2011, Abb. oben). Insgesamt ist also eine gewisse Skepsis angesichts der Demokratisierungshoffnungen über ein rein technisches Arrangement angebracht [9].

Verschiedene Studien zeigen, dass sich Unterschiede in der Nutzung des Internets nicht über rein individuelle Präferenzen, sondern vielmehr über Faktoren wie Bildungshintergrund, Peerbeziehungen und finanzielle Ressourcen erklären lassen. Die SINUS-Studie 2016 verweist darauf, dass "auch bei gleicher Verfügbarkeit von digitalen Medien erhebliche Kompetenz-Unterschiede in den Lebenswelten vorherrschen. Dies hängt auch damit zusammen, dass digitalen Medien lebensweltlich sehr unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen zugeschrieben werden – von der reinen Entertainmentzentrale zur Erholung bis hin zur Infrastruktur für Informationsbeschaffung und Berufsplanung"[10]. Auch die DIVSI U25-Studie verweist darauf, dass die Ressourcenlagen entscheidend für Teilhabechancen im Kontext des Internet sind [11].

Dazu gehört die Frage, wie sich die Nutzung des Internets ausdifferenziert:

Wer dabei eher Fotos, Videos oder Musik up- oder downloaded, wer vor allem Netzwerk-Profile kommentiert, wer zentrale Inhalte produziert und wer die Organisation von Interessen, politisch wirkmächtiges Handeln und bildungsrelevante Praxen realisiert u. v. m.[12]

Grundlegend relevant ist dabei, dass Nutzungskompetenzen jeweils auf Bildungsvoraussetzungen und lebensweltlichen Bezügen beruhen. Das besagt: Die Fähigkeiten, die in der Mediennutzung zum Tragen kommen, basieren darauf, was in Alltagsbezügen als sinnvoll erachtet wird und welche Fähigkeiten die Nutzer/innen mitbringen. Das ist wiederum abhängig von den oben genannten Ressourcenunterschieden, die durch die soziale Herkunft und die verfügbaren Unterstützungsstrukturen beeinflusst werden.

Sozial benachteiligte Nutzer/innen bringen also Wissen und Fähigkeiten mit, die in ihrem Alltag sinnvoll und hilfreich sind. Sie sind aber wenig anschlussfähig an Wissen und Fähigkeiten, die im Bildungssystem erwartet werden oder für die Realisierung wirkmächtiger Beteiligung erforderlich sind.

Dagegen profitieren ressourcenreiche Nutzer/innen auch von der Mediennutzung und dem, was ihnen dadurch auch wieder "außerhalb" des Internets zugänglich wird. Daher ist die kritische Bewertung von Inhalten ebenfalls kontextabhängig: Je nachdem, welche Motive mit der Internetnutzung verbunden sind, ist es beispielsweise unterschiedlich wichtig, wie seriös die verfügbaren Informationen sind: Wenn die Internetnutzung vor allem dem Zeitvertreib dient, ist die Verlässlichkeit von Informationen weniger bedeutsam, als wenn das Ziel der Nutzung die Suche nach verwertbaren Informationen oder mit Bildungsinteressen verknüpft ist.

Die Nutzung des Internets zum Zeitvertreib ist bei benachteiligten Jugendlichen stärker ausgeprägt, wie empirische Studien zeigen. Dies ist möglicherweise bedingt durch das Bedürfnis, einen belastenden Alltag auszublenden [13].

Quellentext

Prozesse sozialer Schließung

Um die sozialen Dynamiken, die solchen 'Homologisierungsprozessen' von virtuellen Feldern und Kapitalausstattung zu Grunde liegen, besser zu verstehen, erscheint es sinnvoll sich mit virtuellen Kommunikationsarrangements aus einer sozialkapitaltheoretischen Perspektive zu beschäftigen. Im Sinne einer "second order resource" (Boissevain 1974) verweist soziales Kapital auf die Möglichkeit, über Beziehungen zu Anderen Zugang zu deren Ressourcen zu erhalten.

Aufgrund seiner Existenz wie seines Wertes von der wechselseitigen Anerkennung durch die Beteiligten ist soziales Kapital daher permanent von einem "Schwundrisiko" bedroht. Schwundrisiko bedeutet – und das haben bereits die Ausführung in Kapitel 1 zu Reziprozitätserwartungen veranschaulichen können – dass die eingebrachten 'Investitionen' in die Sozialbeziehungen sich 'nicht auszahlen'. Menschen werden dann als 'undankbar' oder ihre Ansprüche an Unterstützung und Hilfe als 'unzumutbar' wahrgenommen (vgl. Müller 1992, Drilling 2005).

Eine bewährte Methode der Risikominimierung bilden Prozesse sozialer Schließung (vgl. zum Überblick: Mackert 2004). Dabei wird der Zugang zu den entsprechenden Ressourcen auf AkteurInnen beschränkt, die entweder über die erwünschte Kapitalstruktur verfügen oder die in den Austauschprozessen nicht mehr verlangen, als man zu geben bereit ist. Charakteristisch für soziale Schließungsprozesse ist zum einen die Betonung von 'Gemeinsamkeiten', 'Geschlossenheit' und ‚Grenzen’ und damit zum anderen auch die Definition der 'Nichtdazugehörigen', 'AußenseiterInnen' und 'TrittbrettfahrerInnen' (vgl. Portes & Landolt 1996, Haug 1997, Matzat 2005).

Als letztere gelten genau jene Personen, die versuchen, sich Zugang zu den Ressourcen zu verschaffen, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen und damit die Reziprozitätsnormen nicht erfüllen können oder wollen. Diese 'nichtzugehörigen Eindringlinge' stellen den personalisierten Inbegriff des gefürchteten Schwundrisikos sozialen Kapitals dar (vgl. Portes & Landolt 1996).

Gleichzeitig wird jedoch davon ausgegangen, dass solche sozialen Prozesse nicht in allen Gemeinschaftsformationen gleichermaßen wirksam werden (vgl. Brint 2001). Gerade virtuellen Gemeinschaften wird zugesprochen, dass die Bindungen dort eher den "weak ties" entsprechen, und dass hier in einem stärkeren Maße heterogene AkteurInnen Zugang zu "linking" und "bridging social capital" realisieren können (vgl. zum Überblick: Boase et al. 2006, Brint 2001, Norris 2003, Wellman & Haythornthwaite 2002).

Obgleich bereits im ersten Kapitel gerade die Untersuchungen der britischen Forschungsgruppe zur "Virtual Society" erste Hinweise auf soziale Schließungsprozesse innerhalb dieser Arrangements geben, verfügen virtuelle Kommunikationsarrangements – so etwa die Vermutung von Brint (2001) – zumindest über das Potential "to avoid stratification by focusing exclusively on common identities and interests" (Brint 2001, 15). In der diskursdominanten Perspektive auf virtuelle Communities, wie sie zum Ende des ersten Kapitels zugespitzt wurde und in der durch das weitgehende Fehlen askriptiver Merkmale in der computervermittelten Kommunikation von sozialen Egalisierungstendenzen ausgegangen wird, wird die Realisierung dieses Potentials unterstellt.

Demgegenüber konnten jedoch eine Vielzahl von empirischen Untersuchungen zeigen, dass auch in virtuellen Arrangements, in denen Kommunikation und Austausch im Zentrum stehen, Prozesse sozialer Schließung stattfinden (vgl. Phillips 1996, Schönberger 1999, Schönberger 2000, Stegbauer 2001, Stegbauer & Rausch 2006, Höflich 2003). Die Ergebnisse dieser Studien lassen sich auch als Hinweisen interpretieren, die auf Strategien zum Umgang mit dem Schwundrisiko des sozialen Kapitals verweisen. Eine Auswahl dieser Studien und ihre zentralen Befunde soll nun vorgestellt und hinsichtlich ihres weiterführenden Gehalts zur Analyse sozialer Schließungsprozesse in professionellen virtuellen Unterstützungsarrangements diskutiert werden.

Quelle: Alexandra Klein: ‚Soziales Kapital Online’. Soziale Unterstützung im Internet. Eine Rekonstruktion virtualisierter Formen sozialer Ungleichheit.



Durch diese Ausdifferenzierung von Nutzungsweisen im Internet kann davon gesprochen werden, dass eine Art soziale Schließung sowohl durch Angebotsstrukturen und -inhalte als auch durch das Handeln der Nutzer/innen stattfindet [14]: Innerhalb es Internets bilden sich Räume, in denen jeweils Personen mit ähnlichen Ressourcen "unter sich" bleiben. Auch das Internet stratifiziert sich also sozial, d. h. es teilt sich in Schichten ein.

Auch weltweit führen technisch ungleiche Entwicklungen und eine ungleiche Machtlagerung im Besitz und der Auswertung von Daten zu einer "Digitalen Kolonialisierung"[15].



Fußnoten

1.
Vgl. auch Kurz/Rieger 2011.
2.
Vgl. Frees/Koch 2015, 367.
3.
Vgl. Welling 2008, S. 270; Wagner 2008.
4.
Vgl. Mossberger et al. 2003.
5.
Vgl. Wagner et al. 2013, Steiner/Goldoni 2011, 88, Paus-Hasebrink 2011, Six et al. 2002, 13.
6.
Vgl. Sutter 2010, S. 50, Busemann/Gscheidle 2012, S. 387, Ortega et. al. 2008. Laut JIM-Studien 2013 und 2014 liegt die aktive Beteiligung von 12- bis 19-Jährigen bei ca. 1 %.
7.
Vgl. Glott, Schmidt, and Ghosh, 2009.
8.
Graham et. al. 2015.
9.
Vgl. Goertz 2015.
10.
Calmbach et al 2016, 219.
11.
Vgl. DIVSI 2014, 99ff.
12.
Vgl. Schmidt et al. 2009,Theunert 2011, DJI/TU Dortmund 2011, DIVSI 2014 und 2015.
13.
Vgl. Kutscher 2009.
14.
Vgl. Kutscher 2012, Tillmann 2008, KIB 2007, Klein 2008.
15.
Vgl. netzpolitik.org vom 10.05.2016: https://netzpolitik.org/2016/rpten-digital-colonialism-a-global-overview-kulturelle-hegemonie-via-internet/.

 

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