Eine leuchtende grüne Ampel neben einer roten, die mit dem Wort 'GO' beschriftet ist.

Literatur zum Thema

1.12.2006
Den eigenen Prinzipien treu, sind die meisten wichtigen Publikationen über Open Source frei im Netz zugänglich. Hier ist eine Auswahl.

Den eigenen Prinzipien treu, sind die meisten wichtigen Publikationen über Open Source und Artverwandtes als Webseite oder PDF frei im Netz zugänglich. Hier ist eine Auswahl.

Yochai Benkler: The Wealth of Networks: How Social Production Transforms Markets and Freedom.
New Haven/London: Yale University Press 2006. Der in Yale ansässige Jurist analysiert, wie und warum die gemeinschaftliche Produktion von Wissen, Information und Kultur in Netzwerken funktioniert. Das komplette Buch gibt es hier auf www.benkler.org als PDF und Wiki zur kollektiven Weiterarbeit.

Olga Drossou/Stefan Krempl/Andreas Poltermann (Hg.): Die wunderbare Wissensvermehrung. Wie Open Innovation unsere Welt revolutioniert.
Hannover: Heise 2006. Der Band versammelt Beiträge zur Frage, wie das Internet und Open-Source-Prinzipien die Entwicklung von sozialen und wirtschaftlichen Innovationen verändern. Online auf www.wissensgesellschaft.org.

Rishab Aiyer Ghosh (Hg.): CODE. Collaborative Ownership and the Digital Economy.
Cambridge, Mass./London: MIT Press 2005. Umfassender Sammelband über den Zusammenhang von Digitalisierung, Urheberrechten und die kollaborative Produktion von Wissensgütern. Einzelne Artikel online auf mitpress.mit.edu.

Volker Grassmuck: Freie Software. Zwischen Privat- und Gemeineigentum.
2., akt. Aufl. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2004. Das bpb-Rundum-Buch zum Thema gibt es auf freie-software.bpb.de als PDF und kann hier bestellt werden.

Lawrence Lessig: Code Version 2.0.
New York: Basic Books 2006. Die erste Auflage des Buches "Code und andere Gesetze des Cyberspace" (Berlin: Berlin Verlag 2001) von Creative-Commons-Gründer Lawrence Lessig wurde kollektiv in einem Wiki überarbeitet. Das Ergebnis ist als PDF und Wiki auf codev2.cc online nachlesbar.

Lawrence Lessig: Freie Kultur. Wesen und Zukunft der Kreativität.
München: Open Source Press 2006. In seinem erstmals 2004 erschienenen Buch argumentiert Lessig, inwiefern Urheberrechte und ihre "Verdrahtung" in Technologien die Entwicklung von Kultur und Kreativität behindern. Den Volltext gibt es auf der Verlags-Webseite www.opensourcepress.de. Wer das Original bevorzugt, findet das PDF und weiteres Material rund ums Buch auf www.free-culture.cc.

Bernd Lutterbeck u.a. (Hg.): Open Source Jahrbuch
Berlin: Lehmann Media 2004ff. Das seit 2004 erscheinende Jahrbuch wird vom Fachbereich Informatik & Gesellschaft der Technischen Universität Berlin herausgegeben und entwickelt sich zum Standardwerk im deutschen Sprachraum. Alle Ausgaben und Einzelartikel gibt es als PDF auf www.opensourcejahrbuch.de.

Eric Möller: Die heimliche Medienrevolution. Wie Wikis, Weblogs und freie Software die Welt verändern.
Hannover: Heise 2005. Eric Möller, Mitglied des Kuratoriums der Wikimedia Foundation, die die Wikipedia trägt, blickt in seinem Buch über das weitere Feld der offenen Techniken und Bewegungen, die hinter dem "Web 2.0" stecken. Seit Erscheinen der zweiten Auflage ist die erste auf medienrevolution.dpunkt.de frei erhältlich.

Eric Steven Raymond: The Cathedral and the Bazaar.
Der vielleicht populärste Aufsatz zum Thema Open Source, erstmals 1997 auf dem Linux-Kongress präsentiert. Raymond stellt am Beispiel seines Programmes "fetchmail" Grundprinzipien der Open-Source-Softwareentwicklung dar. Die englische Version gibt es hier, eine deutsche Übersetzung von Reinhard Gantar hier.

Dieter Spath (Hg.)/Jochen Günther: Open Source Software - Strukturwandel oder Strohfeuer?
Stuttgart: Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation 2006. Die Studie des Fraunhofer Instituts untersucht den Einsatz von Open Source-Software in Verwaltungen und IT-Unternehmen in Deutschland und kann auf www.iao.fraunhofer.de als PDF heruntergeladen werden.

Eric von Hippel: Democratizing Innovation.
Cambridge, Mass./London: MIT Press 2005. Der Management-Professor am renommierten MIT untersucht, wie Kunden und Nutzer zunehmend an der Verbesserung und Entwicklung neuer Produkte teilhaben. Auch sein Buch steht auf web.mit.edu kostenfrei im Netz.


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