Auf einem Notebook ist die Startseite der deutschen Wikipedia vor einem Bücherregal zu sehen

Machtstrukturen

Die Wikipedia ist nur möglich durch die Community mit ihren ehrenamtlichen Autoren und Helfern: Sie wird zum Gemeingut, auf das jeder zugreifen kann. Und an dem sich im Prinzip jeder beteiligen kann. Faktisch jedoch ist der Teil der aktiven Wikipedianer, die Artikel anlegen und bearbeiten, im Vergleich zu den Nutzern extrem gering. Wie beteiligungsoffen ist Wikipedia heute tatsächlich? Haben sich bereits Machtstrukturen oder sogar Machtkämpfe herausgebildet? Und welche Reglements und Mechanismen zur Qualitätssicherung sind notwendig oder legitim, um eine offen zugängliche Enzyklopädie vor Vandalismus und Manipulationen zu schützen? In welchen Händen liegt das "freie Wissen"?

Blick in einen leeren Konferenzraum mit einem Schild 'Geschlossene Gesellschaft' an der Tür.

Die Macht der Wenigen

Fast jeder hat Wikipedia bereits einmal genutzt, im Verhältnis dazu aber tragen nur wenige Menschen aktiv zu ihr bei. Woran liegt diese Zurückhaltung? Oder ist es eher die Zurückweisung einer geschlossenen Gemeinschaft? Weiter...

Bild eines Roboters, der einen Stift in der Hand hält und Nullen und Einsen malt, gesehen auf einer Wand in Lakenham, Norwich, UK.

Wer (oder was) beherrscht Wikipedia?

Vor allem in der starken Wachstumsphase der Wikipedia wurden Bots als einfache Computerprogramme entwickelt, um die immer größer werdende Zahl täglicher Routine-Aufgaben zu bewältigen. Heute aber sind Bots längst mehr als nur "Kräfteverstärker". Weiter...

Ein Weidezaun im Schnee.

Geschlossene Gesellschaft?

Die Mitarbeit bei Wikipedia schwankt zwischen dem Anspruch einer freiwilligen kooperativen Zusammenarbeit und dem Bedarf, diese Inhalte durch Regeln und technische Mechanismen zu schützen. Daraus ergeben sich die zentralen Konflikte bei der Organisation von Gemeingütern. Weiter...

Screenshot des Bearbeitungsmodus des Wikipedia Artikels "Friedrichstraße"

Im Spannungsfeld von Offenheit und Qualität

Die Wiki-Technologie ist der Ausgangspunkt dafür, dass jeder Inhalte einfach erstellen und bearbeiten kann. Mit der technischen Offenheit ergibt sich jedoch das Dilemma, dass diese Strukturbildungen hervorruft – und so selbst zum Problem für den Anspruch an Offenheit wird. Weiter...

Richard Stallman bei einem Vortrag im  St. Josephs College im indischen Bangalore

Zur Bestimmung der Freiheit in freier Kultur

Die Beurteilung, ob es sich bei der Wikipedia um ein "freies Projekt" handelt, ist an die Grundprinzipien einer freien Kultur geknüpft. Sie erfolgt jedoch auch in dem Bewusstsein, dass in der Praxis vor allem Grade der Freiheit erscheinen. Weiter...

 
Ein Wordle aus dem Einführungstext des Dossiers.Dossier

Open Data

Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Welches Potential verbirgt sich hinter den Daten, die Behörden und Ministerien, Parlamente, Gerichte und andere Teile der öffentlichen Verwaltung produzieren? Das Dossier klärt über die Möglichkeiten offener Daten für eine nachhaltige demokratische Entwicklung auf und zeigt, wie Datenjournalisten mit diesen Datensätzen umgehen. Weiter... 

Ein Besucher blickt auf die Computerfarm des Kernforschungszentrums CERN bei Genf.Dossier

Die Politik des Suchens

Beherrschen Suchmaschinen nicht nur Märkte, sondern auch unser Denken? Am Beispiel von Google untersucht das Dossier deren Bedeutung und innere Systematik. Es diskutiert angemessene Reaktionen in Gesellschaft, Gesetzgebung und Politik sowie von Verbraucherseite. Weiter... 

Alles auf Grün - Bild einer Ampel, auf der 'Go' zu lesen ist.Dossier

Open Source

Open Source-Software ist das Paradox der Wissensgesellschaft: Programmierer verschenken ihr wertvollstes Gut – und begründen eine soziale Bewegung, die weltweit das Wissen befreien will. Weiter...