>>> Alles zur Bundestagswahl 2017 <<<
Auf einem Notebook ist die Startseite der deutschen Wikipedia vor einem Bücherregal zu sehen

(Politische) Bildung

Wikipedia verbieten? Tolerieren? Reglementieren? Die Varianten, wie im Bildungs- und besonders im Schulkontext mit ihr umgegangen wird, sind vielfältig. Die Notwendigkeit, mit ihr umzugehen aber, ergibt sich allein aus der Tatsache, dass sie für viele längst die erste enzyklopädische Anlaufstelle ist – und somit ein Schlüssel beim Zugang zu Wissen. Mit der politischen Bildung hat sie zudem gemein, dass sie sich vor allem erschließt, wenn sie sich beteiligungsoffen gestaltet. Darüber hinaus wird das Wissen über die Wissensherstellung in Bezug auf Wikipedia nicht nur zu einer Frage der Medienkompetenz, sondern auch der Entwicklung eines kritischen, hinterfragenden Bewusstseins: Auf der Wikipedia versuchen unterschiedliche Akteure – von staatlichen über wirtschaftlichen bis hin zu zivilgesellschaftlichen Akteuren – Deutungshoheit über historische wie aktuelle Themen in so genannten Edit Wars zu gewinnen.

Bettelnder Kriegsinvalide in Berlin, 1923: Trotz einiger Rentenerhöhungen blieben die Renten gering und konnten mit den Preissteigerungsraten nicht mithalten, ein Problem, das sich in der Nachkriegszeit potenzierte.

Wikipedia und Geschichtslernen

Gerade bei geschichtlichen Themen können sich Probleme durch die Art der Informationen ergeben, die Wikipedia bietet: Sie konzentriert sich auf Faktenaussagen, überrepräsentiert Ereignisgeschichte und in ihrem Anspruch auf Vollständigkeit vernachlässigt sie mitunter Partikularität und Perspektivität von Geschichte. Wie kann die Geschichtsdidaktik mit ihr umgehen? Weiter...

Politiker verschiedener Parteien diskutieren das gemeinsame Problem, dass sich Bürger zu wenig an Online-Partizipationsprozessen beteiligen. Die Illustration zeigt Thesen und Fragen der Panelteilnehmer: Mathias Richel (SPD), Konstantin von Notz (Die Grünen), Christian Wohlrabe (CDU), Simon Kowalewski (Piraten)
Moderation: Martin Oetting

Lernen und Gesellschaft im Read/Write-Modus

Beteiligungsangebote werden nur ernst genommen, wenn tatsächlich Einfluss möglich ist – lautet einer der Grundsätze, der für die Wikipedia und die politische Bildung gleichermaßen gilt. Neben den Gemeinsamkeiten zeigen sich allerdings auch Inkompatibilitäten. Weiter...

Whiteboard Standard

Wikipedia im Schulunterricht

Für Schüler ist Wikipedia längst die zentrale enzyklopädische Anlaufstelle. Wie können Bildungseinrichtungen mit ihr umgehen - statt sie zu verbieten? Der Beitrag zeigt unterschiedliche Ansätze, wie Wikipedia im Unterricht eingesetzt werden kann, um einen selbstbestimmten und kritischen Umgang mit Informationen zu fördern. Weiter...

 
Ein Wordle aus dem Einführungstext des Dossiers.Dossier

Open Data

Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Welches Potential verbirgt sich hinter den Daten, die Behörden und Ministerien, Parlamente, Gerichte und andere Teile der öffentlichen Verwaltung produzieren? Das Dossier klärt über die Möglichkeiten offener Daten für eine nachhaltige demokratische Entwicklung auf und zeigt, wie Datenjournalisten mit diesen Datensätzen umgehen. Weiter... 

Ein Besucher blickt auf die Computerfarm des Kernforschungszentrums CERN bei Genf.Dossier

Die Politik des Suchens

Beherrschen Suchmaschinen nicht nur Märkte, sondern auch unser Denken? Am Beispiel von Google untersucht das Dossier deren Bedeutung und innere Systematik. Es diskutiert angemessene Reaktionen in Gesellschaft, Gesetzgebung und Politik sowie von Verbraucherseite. Weiter... 

Alles auf Grün - Bild einer Ampel, auf der 'Go' zu lesen ist.Dossier

Open Source

Open Source-Software ist das Paradox der Wissensgesellschaft: Programmierer verschenken ihr wertvollstes Gut – und begründen eine soziale Bewegung, die weltweit das Wissen befreien will. Weiter...