Auf einem Notebook ist die Startseite der deutschen Wikipedia vor einem Bücherregal zu sehen

Wissenschaft

Das Wikipedia-Prinzip „Keine Theoriefindung“ setzt auf die Sammlung, Darstellung und Aufarbeitung von bereits gesichertem Wissen. Damit steht es im Kontrast zur Wissenschaft, die die Generierung neuer Erkenntnisse in den Mittelpunkt stellt. Konflikte ergeben sich zudem aus den unterschiedlichen Ansätzen von Autorenschaft und Qualitätssicherung. Müssen die hohen Standards der Wissenschaft auch auf Wikipedia angewendet werden? Oder genügt eine temporäre Relevanz des Wissens? Die Schnittstellen zwischen Wikipedia und Wissenschaft, etwa wenn Studierende aus der Online-Enzyklopädie zitieren, Fachmagazine ihre Ergebnisse zur Verfügung stellen oder Wikipedia eigene Quellen-Plattformen initiiert, sind vielfältig, sie eröffnen Möglichkeiten für produktive Kooperationen: Was kann die Wissenschaft von Wikipedia lernen und umgekehrt? Verhält sich Expertenwissen tatsächlich konträr zum offenen Wikipedia-Ansatz: Wie offen können die Grenzen sein?

Bibliothek im IG-Hochhaus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt

Offene Grenzen?

"Wissen ohne Gütesiegel" oder " Wissen von allen für alle“? Rainer Kuhlen seziert Wikipedia und Wissenschaft auf der Suche nach gemeinsamen (Qualitäts-)Kriterien: Handelt es sich dabei tatsächlich nur um Gegensätze? Weiter...

Bronzeskulptur "Allegorie der Wissenschaft" vor der Nikolaikirche an der Poststraße im Nikolaiviertel in Berlin-Mitte. Albert Wolff schuf die Skulptur zwischen 1860 und 1871 als Sockelfigur für das Denkmal des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. im Lustgarten, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Wechselbeziehung zwischen Wikipedia und Wissenschaft

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für die Wikipedia unerlässlich. Statt "neues Wissen“ zu schaffen, setzt sie auf die Aufbereitung gesicherten Wissens. Daraus erwächst ein spannungsreiches Verhältnis. Aber auch eine erste Annäherung. Weiter...

 
Ein Wordle aus dem Einführungstext des Dossiers.Dossier

Open Data

Open Data steht für die Idee, Daten öffentlich frei verfügbar und nutzbar zu machen. Welches Potential verbirgt sich hinter den Daten, die Behörden und Ministerien, Parlamente, Gerichte und andere Teile der öffentlichen Verwaltung produzieren? Das Dossier klärt über die Möglichkeiten offener Daten für eine nachhaltige demokratische Entwicklung auf und zeigt, wie Datenjournalisten mit diesen Datensätzen umgehen. Weiter... 

Ein Besucher blickt auf die Computerfarm des Kernforschungszentrums CERN bei Genf.Dossier

Die Politik des Suchens

Beherrschen Suchmaschinen nicht nur Märkte, sondern auch unser Denken? Am Beispiel von Google untersucht das Dossier deren Bedeutung und innere Systematik. Es diskutiert angemessene Reaktionen in Gesellschaft, Gesetzgebung und Politik sowie von Verbraucherseite. Weiter... 

Alles auf Grün - Bild einer Ampel, auf der 'Go' zu lesen ist.Dossier

Open Source

Open Source-Software ist das Paradox der Wissensgesellschaft: Programmierer verschenken ihr wertvollstes Gut – und begründen eine soziale Bewegung, die weltweit das Wissen befreien will. Weiter...