Dossierbild Afrikanische Diaspora

Community

Der Beginn der Schwarzen Deutschen Bewegung Mitte der Achtzigerjahre fällt zusammen mit dem Erscheinen des Buches "Farbe bekennen". Für viele, bis dahin in völliger Vereinzelung lebende Schwarze Deutsche Männer und Frauen bedeutete dies den Anfang, ihrer eigenen Geschichte und Gegenwart gemeinschaftlich begegnen zu können. Mit der Gründung von ISD und ADEFRA sowie eigenständigen Publikationen wie "afro look" entstand innerhalb kürzester Zeit ein bundesweites Netzwerk, das seitdem auf nationaler und internationaler Ebene Schwarze Deutsche Perspektiven öffentlich macht und verankert. Die Bedeutsamkeit und der Erfolg liegen in der Etablierung einer gemeinschaftlichen Beständigkeit, die im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte viele Schwarze Menschen erreicht und zusammengebracht hat.

Logo der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland" (ISD)

Eleonore Wiedenroth

Schwarze Organisierung in Deutschland

Die Initiative ISD vertritt die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland. Sie interveniert bei Fällen von Diskriminierung, unterstützt die Opfer und bezieht Stellung gegenüber der Öffentlichkeit. Weiter...

Kwanzaa Mais.

Adetoun Adebisi

Kwanzaa

Kwanzaa ist ein besonderes Fest, das zwischen Weihnachten und Neujahr gefeiert wird. Es bedeutet "erste Frucht" und ist mit dem deutschen Erntedankfest vergleichbar. Weiter...

Logo "cyberNomads" geschaffen vom Bildhauer Stephen Lawson.

Sun Leegba Love

Professional Kultur®evolution inna Germany

Afro-deutsches Bewusstsein ist Schwarzes Bewusstsein in der Diaspora und in einer einzigartigen Position: keine gemeinsame nationale Geschichte, keinen gemeinsamen kulturellen, geographischen, religiösen oder ethnischen Hintergrund zu haben. Das Projekt "cyberNomads" fördert diese Vielfalt der Geschichten und trägt sie in die Öffentlichkeit. Weiter...

Zeitschrift "afro look" Nr. 1 (1988)

Jeannine Kantara

Die Geschichte der "afro look"

1987 gründeten junge Afro-Deutsche aus Berlin die erste Schwarze Zeitschrift mit dem Namen "Onkel Tom´s Faust". Der Titel sorgte für Proteststürme in der Community und wurde daraufhin in "afro look" umgeändert. Weiter...

Redaktionsteam der Zeitschrift "Blite".

Oliver Georg Seifert

Das Jugendprojekt "Blite"

Ein Sprachorgan der Schwarzen Community in der deutschen Gesellschaft ist ein wichtiges Instrument, um dem Rassismus wirkungsvoll zu begegnen. Die Zeitung "Blite" möchte Jugendlichen politisch brisante Themen verdeutlichen, die Darstellung von Schwarzer Geschichte kritisch hinterfragen, aber auch Tipps für kulturelle Events liefern. Weiter...

 

Dossier - Afrika

Afrika

Rund 885 Millionen Menschen leben in 54 afrikanischen Staaten. Auf dem Kontinent gibt es über 3.000 Bevölkerungsgruppen und mehr als 2.000 Sprachen. Das Dossier präsentiert Afrika gestern und heute und beleuchtet die Perspektiven zukünftiger Entwicklungen. Weiter... 

Publikation zum Thema

Afrika

Afrika

Kein anderer Erdteil scheint im Bewusstsein der Deutschen weiter entfernt zu sein als Afrika - der "vergessene" Kontinent. Neben Elend und Schatten gibt es auch Positives. Weiter...

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Heinrich Hoffmanns Geschichte von den schwarzen Buben aus dem "Struwwelpeter" (1917).Susan Arndt

Kolonialismus, Rassismus und Sprache

Um das politische Konzept der Sklaverei und des Kolonialismus moralisch "zu legitimieren", erfand Europa sein eigenes Afrika. Der Kontinent sei das homogene und unterlegene "Andere" und bedürfe daher der "Zivilisierung". In diesem Prozess war Sprache ein wichtiges Kriterium. Weiter...