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Zivilgesellschaftliches Engagement in der Migrationsgesellschaft

In der Migrationsgesellschaft werden Zugehörigkeiten, Anerkennungs- und Teilhabefragen fortwährend neu ausgehandelt. "Wie wollen und wie können wir zusammenleben?", lautet dabei eine der Leitfragen gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse, über die sich die in einer demokratischen Migrationsgesellschaft lebenden Menschen immer wieder neu verständigen müssen. Zivilgesellschaftliche Akteure spielen in diesen Aushandlungsprozessen eine wesentliche Rolle.

Eine erste Hilfe: Freiwillige sortieren in Erfurt Kleiderspenden für Geflüchtete.

Larissa Fleischmann

Vom Flüchtling zum Mitbürger: Welchen Beitrag kann die Zivilgesellschaft in Zukunft leisten?

Knapp eine Million Geflüchtete kam 2015 in Deutschland an. Zahlreiche Freiwillige leisteten schnelle und unbürokratische Hilfe. Wie aber kann sich zivilgesellschaftliches Engagement vom kurzeitigen 'Willkommen' hin zu einem nachhaltigen 'Ankommen' entwickeln? Weiter...

Mitarbeiter und freiwillige Helfer der Stadtmission versorgen in Berlin ankommende Flüchtlinge mit warmen Getränken.

Anna Wiebke Klie

Facettenreich: Zur Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements in der Migrationsgesellschaft

Zivilgesellschaftliches Engagement gilt als essentiell für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es wird zudem als Gradmesser für den sozialen Zusammenhalt betrachtet. In der Migrationsgesellschaft, die durch ein ständiges Aushandeln von Identitäten, Zugehörigkeiten und Partizipationschancen gekennzeichnet ist, spielen gemeinwohlorientierte Tätigkeiten von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund daher eine wichtige Rolle. Weiter...

Ein Flüchtling geht über das Protest-Camp auf dem Oranienplatz in Berlin. Im Hintergrund ist eine Wandmalerei mit der Aufschrift "Wir kämpfen um unsere Menschenwürde" zusehen.

Elias Steinhilper

Selbstbewusst und laut – politische Proteste von Geflüchteten

In den 1950er und 1960er Jahren waren es vorwiegend deutsche Wohlfahrtsverbände und die radikale Linke, die sich als Fürsprecher für die Belange von Zugewanderten einsetzten. Später gründeten MigrantInnen selbst Organisationen, um ihre Interessen zu vertreten. Sie zeigten damit, dass sie dazu gehörten und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitgestalten wollten. Dies gilt auch für Menschen, die nach Deutschland geflohen sind. In den vergangenen Jahren haben sie zunehmend deutlich ihre Stimme erhoben, um bessere Lebensbedingungen und mehr Rechte für Schutzsuchende in Deutschland zu erringen. Weiter...

Im Rahmen des Schulstreiks gegen Rassismus in Berlin fordern zwei Schülerinnen ein "Bleiberecht für Alle".

Interview mit Prof. Dr. Helen Schwenken, Maren Kirchhoff.

Und raus bist du!? – Zivilgesellschaftliche Proteste gegen Abschiebungen

Als Reaktion auf die hohe Fluchtzuwanderung nach Deutschland im Jahr 2015 ist der Ruf nach einer vehementeren Abschiebung abgelehnter Asylbewerber lauter geworden. Andererseits regt sich in der Zivilgesellschaft aber auch Widerstand gegen erzwungene Rückführungen ausländischer Staatsangehöriger. Ein Interview. Weiter...

 
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Infografiken

Zahlen zu Asyl in Deutschland

Wie viele Anträge auf Asyl werden in Deutschland gestellt? Wer sind die Antragsteller und woher stammen sie? Und wie viele Anträge sind erfolgreich? Wir stellen die wichtigsten Zahlen zum Thema Asyl und Flüchtlinge monatlich aktualisiert in einfachen Infografiken dar. Weiter...