Koffer

1.3.2019 | Von:
Julian Tangermann
Axel Kreienbrink

Zur Prognose des Umfangs klimabedingter Migrationen

In Medien und Politik tauchen regelmäßig Prognosen zur Zahl der Menschen auf, die in Zukunft weltweit ihre Heimatorte wegen plötzlicher oder schleichender Umweltveränderungen infolge des Klimawandels verlassen müssten. Wie verlässlich sind solche Aussagen?

Hirseanbau in NigerHirseanbau in Niger. Die Auswirkungen des Klimawandels könnten viele Millionen Menschen dazu bewegen könnten, ihre angestammten Wohnorte zu verlassen. Dabei kann keineswegs gesagt werden, wie viele Menschen aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen aktuell migrieren, noch wie viele dies in Zukunft tun werden. (© dpa, Report)

Klima- und Umweltmigration sind immer wieder Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Die Einen argumentieren, dass für die Menschen, die aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen ihre Heimat verlassen, Regelungen zur sicheren, geordneten und regulären Migration getroffen werden müssen. Die Anderen sprechen sich dafür aus, betroffene Staaten verstärkt in ihren Anstrengungen bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen, damit Migrationsdruck gar nicht erst entsteht. Beide Seiten begründen ihre Position damit, dass die Auswirkungen des Klimawandels viele Millionen Menschen dazu bewegen könnten, ihre angestammten Wohnorte zu verlassen. Dabei kann keineswegs gesagt werden, wie viele Menschen aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen aktuell migrieren, noch wie viele dies in Zukunft tun werden. Dies hat viele Gründe, so z.B. das Fehlen einheitlicher Definitionen und Konzepte, der Mangel an Daten oder die Multikausalität von Migrationsentscheidungen.

Bisherige Schätzungen und Prognosen

Diese Gründe, die weiter unten näher erläutert werden, sprechen derzeit dagegen, konkrete Zahlen zu nennen. Dennoch haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bisher mehrfach den Versuch unternommen, den Umfang derzeitiger und zukünftiger Klima- und Umweltmigration konkret zu beziffern.

Schätzungen bisheriger Klima- und Umweltmigration
Die erste Schätzung zur Anzahl bereits Vertriebener stammt von Jodi Jacobson, die 1988 die Zahl der Umweltflüchtlinge [1] auf ca. zehn Millionen Personen schätzte.[2] Umweltwissenschaftler Norman Myers, der das Thema in den 1990er und 2000er Jahren verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit rückte, sprach für das Jahr 1995 von 25 Millionen Umweltflüchtlingen.[3] Es folgten Schätzungen mit ähnlich hohen Zahlen, die jedoch in ihren Definitionen und Berechnungsmethoden unklar blieben oder problematisch waren. So wurden beispielsweise oft lediglich Binnenvertriebene betrachtet und internationale Migrantinnen und Migranten aus der Rechnung ausgeschlossen. Oder es wurde nur auf katastrophenbedingte Vertreibung abgehoben und dabei keine Unterscheidung zwischen geophysischen und klimabedingten Katastrophen gemacht.[4]

Seit 2008 führt das Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) Daten zu katastrophenbedingter Flucht zusammen. Diese basieren auf Informationen nationaler Regierungen und lokaler Behörden, aber auch der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (IFRC) und ihren nationalen Gesellschaften sowie Daten von den Vereinten Nationen, der Internationalen Organisation für Migration (IOM) (seit 2016 ebenfalls Teil des UN-Systems), von Nichtregierungsorganisationen, Medien und der Privatwirtschaft.[5] Im Zeitraum von 2008-2017 verzeichnete das IDMC die Vertreibung von insgesamt 246,5 Millionen Menschen durch geophysische und klimabedingte Katastrophen.[6]

Prognosen zukünftiger Klima- und Umweltmigration
Bei der Schätzung zukünftiger Klima- und Umweltmigration ergibt sich ein ähnliches Bild: Im Jahr 1989 schätzte der damalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Mostafa Tolba auf Grundlage einer Studie von Essam El-Hinnawi [7], dass bis 2010 ca. 50 Millionen Menschen aufgrund sich verändernder Umweltbedingungen fliehen müssten.[8] Auf Tolba und El-Hinnawi berief sich Norman Myers, als er 1995 ca. 150 Millionen Umweltflüchtlinge bis 2050 prognostizierte.[9] Diese Aussage korrigierte er 2002 nach oben auf 200 Millionen.[10] "Seither wird diese Zahl immer wieder von den Medien, in offiziellen Berichten, von NGOs und Interessengruppen zitiert. Sie ist zu einer magischen Zahl in der öffentlichen Debatte geworden und wird manchmal sogar als Vorhersage der Vereinten Nationen hingestellt."[11] Myers wurde für diese Prognose allerdings kritisiert, da sie nicht deutlich mache, ob dieser Wert alle Vertreibungen, die bis 2050 stattgefunden haben werden, zusammenfasse oder ob es sich um die Zahl der Vertriebenen im Jahr 2050 handele.[12]

Hürden für Messungen und Prognosen

Neben dem Zeithorizont stellen sich weitere methodologische Probleme, die Prognosen zur künftigen Klima- und Umweltmigration schwierig oder gar unmöglich machen.

Unterschiedliche Definition
Vergleiche zwischen den einzelnen Zahlen sind nicht möglich, da die meisten Studien "mit einem unterschiedlichen Begriff und Verständnis des Phänomens Klima- bzw. Umweltmigration" [13] arbeiten. Nur mit klaren Definitionen, die eindeutig abgrenzen, was unter Klima- und Umweltmigration verstanden wird und welche Kategorien von Menschen darunterfallen und welche nicht, wären numerische Bestimmungen des Phänomens aber überhaupt durchführbar.

Fehlende Daten
Trotz vermehrter Anstrengungen um eine solide Datenbasis (siehe unten), sind Daten zur aktuellen Migration, auf der künftige Schätzungen und Modellierungen aufbauen müssten, oft lückenhaft: "Gerade in den Regionen, in denen die Vulnerabilität in Bezug auf den Klimawandel am höchsten ist, verfügt man nicht über belastbare Daten. Auch Zensusdaten werden dort selten erhoben, sodass auch diese Datenquelle nicht zur Verfügung steht. Werden Daten erhoben, fokussieren sich diese meist auf grenzüberschreitende und weniger auf Binnenmigration."[14]

Binnenwanderung vs. internationale Migration
Ein Problem, das in Zusammenhang mit der Datenerhebung auftaucht, ist die Frage der Messung: Migration aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen tritt meistens als Binnenwanderung auf. Dies wird vor allem bei Naturkatastrophen deutlich, bei denen Menschen oft (vorübergehend) zu Verwandten oder Bekannten in eine benachbarte Stadt oder in einen anderen Teil des Landes gehen, und dabei keine Staatsgrenzen überschreiten. Im Gegensatz zu Migrantinnen und Migranten, die internationale Grenzen überschreiten, sind Binnenwandernde aber nicht leicht zu zählen. Zudem stellt sich die Frage, ab welcher Entfernung und welcher Dauer der Abwesenheit vom angestammten Wohnsitz überhaupt von einer Vertreibung gesprochen werden kann.

Anpassung an den Klimawandel und Bevölkerungswachstum
Problematisch ist, dass die meisten Schätzungen individuelle, nationale oder internationale Anpassungsstrategien an den Klimawandel und die damit verbundenen alternativen Szenarien des Klimawandels nicht berücksichtigen. Außerdem beziehen sie die unterschiedlich hohe Anfälligkeit einzelner Regionen für den Klimawandel häufig nicht mit ein. Die Vorhersagen rechnen darüber hinaus zumeist alle Menschen ein, die in einem Risikogebiet leben, und nicht nur die Personen, die tatsächlich abwandern. Schließlich beziehen die meisten Prognosen die Änderungen in Größe und Verteilung der Weltbevölkerung nicht mit ein. Dies liegt auch darin begründet, dass die Weltbevölkerung zwar "bis zu einem gewissen Grad prognostiziert werden (kann), nicht jedoch deren genaue geografische Verteilung".[15]

Multikausalität
Die wohl bedeutendste Schwierigkeit in Bezug auf die Messung und Prognose klima- und umweltbedingter Migrationen ist die Multikausalität von Migration und Migrationsentscheidungen. Klima- und Umweltveränderungen, ob plötzlich oder schleichend auftretend, sind nur einer von mehreren Faktoren, die bei der Entscheidung, zu migrieren, eine Rolle spielen. Die Notwendigkeit der Migration, der Migrationswunsch sowie die finanzielle, körperliche oder soziale Fähigkeit einzelner Individuen oder Haushalte, zu migrieren, spielen ebenfalls eine Rolle.[16] Die Entscheidung, zu migrieren oder nicht zu migrieren, kann zwar durch ökologische Faktoren bedingt werden, aber eben auch durch politische, demographische, ökonomische oder soziale.[17] Diese Triebfedern bedingen sich häufig zudem gegenseitig. Die Entscheidung, zu migrieren oder nicht zu migrieren, wird zusätzlich von den Charakteristika des Individuums bzw. des Haushalts geprägt. Darüber hinaus spielen Faktoren eine Rolle, die die Migration erschweren (z.B. Einreisebestimmungen von Zielländern) oder erleichtern (z.B. Vorhandensein von Netzwerken).[18]

Die Migrationsentscheidung einzelner Personen oder Haushalte kann daher nicht kausal auf Klima- und Umweltveränderungen zurückgeführt werden.[19] Selbst im Falle von Vertreibungen im Zuge von Naturkatastrophen ist die Migration bzw. die Migrationsentscheidung auch immer durch komplexe politische, soziale und ökonomische Strukturen bedingt.[20]

Forschung und neue Methoden

Die Forschung zu Klima- und Umweltmigration hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Groß angelegte Forschungsprojekte, wie beispielsweise das "Migration, Environment and Climate Change: Evidence for Policy (MECLEP)"-Projekt der IOM, erlauben es, durch den Vergleich verschiedener regionaler Kontexte, validere allgemeingültige Aussagen über Umweltmigration zu treffen als zuvor.[21] Angaben über die Anzahl der derzeit oder zukünftig aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen migrierenden Menschen machen diese Studien aufgrund der oben genannten Herausforderungen aber bewusst nicht.

Nichtsdestotrotz gibt es aber einige innovative Ansätze und neuentwickelte Methoden, die möglicherweise in Zukunft genauere Prognosen regionaler Migrationsbewegungen möglich machen könnten, bei denen Klima- und Umweltveränderungen eine Rolle spielen.

Simulationsmodelle, wie beispielsweise das Multi-Agenten-Simulationsmodell, ermöglichen die Berechnungen von Wahrscheinlichkeiten beim Auftreten bestimmter Faktoren mittels Computer. Sie arbeiten mit der Grundannahme, Migration sei nicht monokausal und können verschiedenste Einflüsse integrieren und entsprechend gewichten. Das Multi-Agenten-Simulationsmodell liefert "Computersimulationen des menschlichen Verhaltens in Reaktion auf verschiedene Reize, berechnet anhand von vorcodierten Parametern"[22] und kann so zu einem gewissen Grad das Verhalten von größeren Gruppen voraussagen.

Eine zweite Methode ist die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten auf der Grundlage historischer und aktueller Entwicklungen: Die Mehrebenen-Längsschnittanalyse beruht auf dem Vergleich großer Datenbestände zu Demografie und Umwelt über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Sie eignet sich daher besonders zur Bestimmung langfristiger Trends.[23] Das IDMC hat beispielsweise einen Disaster Displacement Index entwickelt, der auf Grundlage historischer und aktueller Trends von Bevölkerungswachstum und Naturkatastrophen eine Vorhersage darüber ermöglicht, wie viele Menschen durchschnittlich pro Jahr, Land und Katastrophenform vertrieben werden.[24] In diesen Berechnungen wird allerdings Migration aufgrund schleichender Umweltveränderungen (sogenannte slow-onset events) nicht berücksichtigt.[25]

Fazit

Seit den 1990er Jahren existieren Schätzungen zum Stand und Prognosen zur zukünftigen Anzahl von Menschen, die aufgrund von Klima- und Umweltveränderungen ihre Heimat verlassen. Diese Angaben sind aber problematisch, da sie grundlegende definitorische und konzeptionelle Hürden nicht aus dem Weg räumen können. Neue Methoden scheinen Verbesserungen zu versprechen, sind aber noch nicht ausgereift oder schwer umsetzbar.

Rechtswissenschaftler Benoît Mayer (2016) schlägt eine Alternative vor, um aus dieser Not eine Tugend zu machen: Anstatt die Gesamtzahl der Menschen zu bestimmen, die aufgrund von Klima- und Umweltbedingungen migrieren oder migrieren werden, könnte sich die Forschung darauf konzentrieren, den statistisch messbaren Einfluss von Klima- und Umweltveränderungen auf Migration zu bestimmen. Dies würde zu einer abstrakten Zahl führen, die aber deutlich machen würde, wie stark klimatische Veränderungen Migration überhaupt beeinflussen und so politischen Druck ausüben.[26]

Dieser Beitrag entstand unter Mitarbeit von Elene Ingenbrand.

Dieser Artikel ist Teil des Kurzdossiers Migration und Klimawandel.

Literatur

DeWaard, Jack/Nawrotzki, Raphael J. (2018): Modeling migration and population displacement in response to environmental and climate change: multilevel event history models. In: McLeman, Robert/Gemenne, François (Hg.): Routledge Handbook of Environmental Displacement and Migration. Oxon und New York: Routledge, S. 92-105.

El-Hinnawi, Essam (1985): Environmental Refugees. United Nations Environment Programme (UNEP). Nairobi: United Nations.

Gemenne, François (2011): Why the numbers don’t add up: A review of estimates and predictions of people displaced by environmental changes. In: Global Environmental Change 21, Supplement 1, S. 41-49.

IDMC – Internal Displacement Monitoring Centre (2018a): Disaster-related new displacements by hazard category. Online: http://www.internal-displacement.org/database/displacement-data (Zugriff: 17.12.2018).

IDMC – Internal Displacement Monitoring Centre (2018b): Global displacement risk model. Online: http://www.internal-displacement.org/database/global-displacement-risk-model (Zugriff: 17.12.2018).

Ionesco, Dina/Mokhnacheva, Daria/Gemenne, François (2017): Atlas der Umweltmigration. München: oekom.

Jacobson, Jodi L. (1988): Environmental Refugees: A Yardstick of Habitability. Worldwatch Paper 86. Washington DC: Worldwatch Institute.

Mayer, Benoît (2016): The Concept of Climate Migration. Advocacy and its Prospects. Cheltenham/Northampton: Elgar.

Melde, Susanne/Laczko, Frank/Gemenne François (Hg.) (2017): Making mobility work for adaptation to environmental changes. Results from the MECLEP global research. Genf: IOM.

Müller, Bettina/Haase, Marianne/Kreienbrink, Axel/Schmid, Susanne (2012): Klimamigration – Definitionen, Ausmaß und politische Instrumente in der Diskussion. Working Paper 45 der Forschungsgruppe des Bundesamtes. Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Online: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/WorkingPapers/wp45-klimamigration.pdf;
jsessionid=0E9C7F18071D7FC781519FE5D2C8A6C3.2_cid359?__blob=publication
(Zugriff: 17.12.2018).

Myers, Norman/Kent, Jennifer (1995): Environmental Exodus: An Emergent Crisis in the Global Arena. Washington, DC: Climate Institute.

Tolba, Mostafa K. (1989): Our biological heritage under siege. In: BioScience 39, S. 725–728.

Fußnoten

1.
Es wird jeweils die Terminologie der Autor_innen genutzt.
2.
Jacobson (1988).
3.
Gemenne (2011), S. 42.
4.
Vgl. Müller et al. (2012), S. 28-31.
5.
Ionesco et al. (2017), S. 32.
6.
IDMC (2018a).
7.
El-Hinnawi (1985).
8.
Tolba (1989).
9.
Myers/Kent (1995).
10.
Ionesco et al. (2017), S. 29.
11.
Ebenda, vgl. auch Müller et al. (2012), S. 34f.
12.
Vgl. Ionesco et al. (2017), S. 31.
13.
Müller et al. (2012), S. 26.
14.
Müller et al. (2012), S. 27.
15.
Müller et al (2012), S. 27.
16.
Vgl. Ionesco et al. (2017), S. 34.
17.
Ionesco et al. (2017), S. 35.
18.
Ionesco et al. (2017), S. 35.
19.
Z.B. Mayer (2016), S. 17f.
20.
Mayer (2016), S. 19.
21.
Melde et al. (2017).
22.
Ioneso et al. (2018), S. 31.
23.
Vgl. DeWaard/Nawrotzki (2018).
24.
IDMC (2018b).
25.
Myer (2016), S. 21.
26.
Mayer (2016), S. 21.
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